Vectorform, Base, Hooters.

von Christian Bach am 24.April 2014 in Kurzmeldungen

– L-INTERVIEW –

Ed Wrenbeck, Leiter des iOS-Entwickler-Teams beim US-Technologie- und Strategieunternehmen Vectorform verspricht: „Beacons werden in ein paar Jahren zum Alltag gehören“. Die auf Bluetooth-Low-Energy (BLE) basierende Technik soll dann wie ein Smartphone zum Standard für jedermann werden. Der iOS-Entwickler selbst hat in seinem Büro einen Beacon-Sender installiert, sodass seine Kollegen jederzeit wissen wann der Chef im Büro ist. Für ihn gehören die kleinen Funksender also bereits zum Alltag.
weiterlesen auf locationinsider.de (Englisch)

– L-BUSINESS –

Base weitet Same-Day-Delivery auf zehn Regionen aus: Der Mobilfunkbetreiber liefert Smartphones und Co nun unter anderem auch in Berlin, Dortmund, und Düsseldorf noch am gleichen Tag aus. „Kunden sind es mittlerweile gewohnt, dass Produkte und Services immer verfügbar und sofort nutzbar sind – das gilt auch für Hardware“, sagt Kay Schwabedal, Chief Commercial Officer der E-Plus Gruppe.
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Hooters startet mobiles Loyalty-Programm: Die US-Restaurant-Kette arbeitet mit dem Couponing- und Tracking-Spezialisten Sparkfly zusammen, um die eigenen Kunden über die neue App für Besuche in einer der mehr als 400 Filialen zu belohnen. Kunden erhalten zum Beispiel personalisierte Angebote über die mobile Anwendung.
mobilecommercedaily.comprweb.com

Yellow Pages (YP) kooperiert mit Openx: Das US-amerikanische Branchen- und Adressverzeichnis arbeitet mit dem Werbe-Spezialisten zusammen, um verstärkt lokale Unternehmen als Werbetreibende zu akquirieren. YP will die Mobile- und Web-Display-Plattformen der beiden Unternehmen auf Plattform verschmelzen lassen.
pando.com

Mitfahrgelegenheit.de vereinfacht Treffen von Fahrer und Mitfahrer: Carpooling, das europäische Mitfahrnetzwerk hinter der deutschen Plattform, integriert das neue Feature Meet Me Now in die eigene App, damit Mitfahrer und Fahrer sich schneller finden. Dafür werden die Standorte aller Beteiligten der Mitfahrt jeweils 15 Min vor und nach der Abfahrtszeit auf einer Karte angezeigt.
presseportal.de

Walgreens relauncht App: Die US-Handelskette will mit der mobilen Anwendung und einem neuen Loyalty-Programm mehr Kunden in die Filialen locken. App-Nutzer können unter anderem ein Geschäft angeben, von dem sie personalisierte Angebote erhalten.
mobilecommercedaily.com

Etsy kooperiert mit stationären Handelsketten: Der Marktplatz will seine handgefertigten Produkte auch in Geschäften anbieten. Zu den Kooperationspartnern gehören unter anderem Nordstrom, Whole Foods und Westelm.
ecommercebytes.com

Delivery Hero erhält 85 Mio Dollar und will 2015 an die Börse: Das Berliner Startup bekommt die Finanzspritze von einem unbekannten Geldgeber. Delivery Hero betreibt in Deutschland die Liefer-Plattform Lieferheld und hat bisher insgesamt 285 Mio Dollar eingenommen.
mobilbranche.de

– L-NUMBER –

86 Prozent der lokalen Mobile-Aktivitäten der Kunden entgehen stationären Händlern, so die Ergebnisse der jährlichen Studie “2014 Mobile Consumer Industry Benchmarks” der Location Based Marketing Association. Demnach sollten auch lokale Händler ihren Mobile-Kanal ausbauen und den „Datenschatz“ heben.
prweb.com

– L-QUOTE –

„Die deutsche Gesetzgebung ist zu einer Zeit geschrieben worden, als das Internet noch nicht erfunden war und es unseren Vermittlungsservice gar nicht hätte geben können.“

Uber-Manager Dimitry Gore-Coty hält die Gesetze, die ein Verbot seines Limousinendienstes in Berlin nach sich gezogen haben, für veraltet.
abendzeitung-muenchen.de

– L-TRENDS –

Click&Collect-Wachstum soll dieses Jahr in Großbritannien das der direkt zugestellten Lieferungen übersteigen, so die Ergebnisse einer Studie der britischen Managementberatung OC&C Strategy Consultants. Bei der Untersuchung wurde der Online-Lebensmittelhandel nicht mit betrachtet.
ft.comfashionunited.de

Location-based Services: Laut dem deutschen IT-Branchenverband Bitkom nutzen 15 Mio Deutsche mobile Geräte zur Navigation. Umgerechnet sollen dies annährend 60 Prozent der mobilen Internetnutzer in Deutschland sein. Viele User sollen demnach Navigationsdienste und Kartendienste von Google, Bing, Nokia, Apple, Tomtom und Garmin nutzen.
bitkom.org

Russische Banken nutzen Standortdaten für Kreditbewertungen: Einige Banken aus Russland haben einen Vertrag mit dem Location-based Dienst Altergeo geschlossen, um Nutzer anhand ihrer Standorten in ihrer Bonität einzuschätzen. Nutzer des „russischen Foursquare“ checken sich ein, um zum Beispiel Rabatte zu erhalten. Altergeo nutzt dafür die Standards WiFi, WiMAX, GSM, LTE, IP-Adressen und die Netzwerk-Umgebung.
techcrunch.com

Indoor-Navi: Forscher der Fachhochschule St. Pölten in Österreich wollen Smartphones für die Indoor-Navigation optimieren. Dafür nutzen sie vor allem QR-Codes, aber auch Bluetooth, Wlan, Hochfrequenz-Signale und Infrarotlicht. Ziel ist eine unabhängige Lösung für mobile Geräte.
computerwelt.at

WunderCar wird durch Uber-Streit nicht nervös: „Unsere Fahrer sind nur wenige Stunden auf der Straße und wenn man die Kosten des Fahrzeugs berücksichtigt, ist wohl niemand mit Gewinnerzielungsabsicht unterwegs“, sagt WunderCar-Gründer und Geschäftsführer Gunnar Froh. Nutzer der App des Hamburger Startups zahlen keine feste Gebühr für Fahrten, sondern ein freiwilliges Trinkgeld. Somit will Wundercar das Personenbeförderungsgesetz umgehen, um nicht als kommerzieller taxiähnlicher Betrieb zu gelten.
netzwertig.com

NFC-Projekte: Der Übertragungsstandard lässt sich nicht nur zum Bezahlen im Handel nutzen, sondern ist zum Beispiel auch für Hotels interessant, wie die Online-Datenbank Top Hotel Projects aufzeigt. So kann NFC auch für die Steuerung der Klimaanlage und dem Öffnen und Schließen von Vorhängen genutzt werden. Das Aria Hotel in Las Vegas stellt seinen Gästen dafür sogar ein Tablet zur Verfügung.
gfm-nachrichten.de

Frankreich will Uber und Co GPS verbieten: „Ich will die Apps verbieten, die zeigen, ob Autos in der Nähe sind“, sagt Thomas Thévenoud. Der französische Abgeordnete war für eine Vereinbarung zwischen den Taxi-Startups und Taxiunternehmen verantwortlich. Die französische Regierung will den Startups die Standortfunktion verbieten, während Taxiunternehmen sie exklusiv verwenden dürfen, so Thévenoud.
techcrunch.com

– L-FUN –

Zeitreise: Mit Google Street View kann man sich Strecken online anschauen, um sich vor Ort besser zu orientieren. Zukünftig können auch Historiker oder Architekten auf den Dienst zurückgreifen, denn Google lässt Nutzer die Vergangenheit reisen. Über eine Zeitleiste lassen sich ältere Aufnahmen von Street View aufrufen – nur in Deutschland wieder einmal noch nicht.
techcrunch.com

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