Virtuelle Küchenarbeiten bei Ikea, Alexa im Lebensmitteleinzelhandel, Lokale Online-Marktplätze kritisch betrachtet.

von Andre Schreiber am 02.März 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Virtuelles Pfannenwenden können Kunden bei IKEA in Kanada ausprobieren. In seiner Filiale in Toronto dürfen die Besucher bis zum 21. Mai mit einer virtuellen Küche interagieren. Ziel ist es, Rückschlüsse darüber zu erhalten, was den Kunden bei der Küchenplanung konkret hilft. Derweil haben die Telekom und Zeiss AG eine Partnerschaft für eine neue AR-Brille geschlossen, die die notwendige Rechenpower aus dem Netz zieht.
marketingdive.com (Ikea), internetworld.de (Zeiss)

Alexa, die Sprachtechnologie von Amazon, erreicht nun auch den Lebensmitteleinzelhandel. Der HIT Markt Sütterlin hat einen so genannten Skill veröffentlicht, mit dem Kunden sich aktuelle Angebote, Empfehlungen oder Öffnungszeiten abrufen können. In einem Video kann man sich das in der Praxis anschauen.
zukunftdeseinkaufens.de

Lokale Online-Marktplätze werben in vielen Regionen um Teilnehmer und schießen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. Doch im Alltag des Händlers können sich in der praktischen Umsetzung eine Menge Herausforderungen ergeben, die leicht unterschätzt werden. Einen kritischen Blick auf das Thema wirft Frank Rehme, lange Zeit für die Innovationen eines großen Handelskonzerns verantwortlich.
zukunftdeseinkaufens.de

Location Based Marketing bescherte dem Unternehmen Urban Outfitters eine Steigerung seiner Conversion um 75 Prozent. Welche Taktik der Händler wählte und welche Elemente in seiner Kampagne zum Erfolg führten, verrät eine lesenswerte Analyse.
marketingdive.com

Monopolisten: Darf man Google, Amazon und Facebook bereits als Monopolisten bezeichnen? Bedeutet die dominierende Stellung dieser Unternehmen auch gleichzeitig das Ende der freien Märkte? Ein eher düsteres Bild entwirft ein Kommentar, der in der wachsenden Macht der großen Internet-Unternehmen durchaus Gefahren (nicht nur) für den Handel sieht.
channelpartner.de 

– MITGEZÄHLT –

67 Prozent der Befragten aus der Altersgruppe der Millennials würde wahrscheinlich auch Produkte per Chatbot kaufen. Das ergab eine Befragung von Retale. Bei älteren Personen ist die Begeisterung dagegen nicht so hoch. Vermutlich, weil die jüngere Generation neuen Technologien offener gegenübersteht.
emarketer.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Momentan aber wird die ganze Sache um einiges heißer gekocht, als sie gegessen wird. Die umgesetzten Cases, speziell in Deutschland, sind noch sehr überschaubar. Und nicht für jedes Unternehmen macht ein Chatbot Sinn.“

Christoph Duscynski, Senior Produkt & Project Manager bei Group M, ist skeptisch, was den Hype um Chatbots in Marketing und Handel betrifft. In einem großen Interview plädiert er auch für etwas mehr Besonnenheit, was das Thema „Künstliche Intelligenz“ betrifft.
horizont.net

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