Was Kunden im Laden wirklich wollen, Digitalisierung ist mehr als online, Vermieten statt verkaufen.

von Andre Schreiber am 08.Februar 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Gelbe Karte für den Einzelhandel? Eine aktuelle Umfrage von 5.000 Kunden in Europa zeigt, was die Verbraucher sich im Laden tatsächlich wünschen. Kürzere Schlangen an der Kasse, mehr Transparenz über Angebote und Sonderaktionen (ESL, QR-Codes) und gleiche Informationen auf allen Kanälen. Da gehen ganz offenbar einige Bemühungen des Handels an den Kunden vorbei. Die Umfrage wurde von ShopperTrak in Auftrag gegeben.
boersenblatt.net, etailment.de

Digitalalisierung bei Saturn Media bedeutet mehr als online. Einen Blick in die digitale Strategie des Unternehmens bietet ein Beitrag von Martin Wild, Chief Digital Officer. Er erklärt, wie die verschiedenen Angebote des Hauses ineinandergreifen, um den Kunden entlang der gesamten Customer Journey zu begleiten, und verrät, dass es auch wichtig sein kann, mit Start-ups zu kooperieren.
linkedin.com

Vermieten statt Verkaufen: Otto und Media Markt bieten inzwischen Produkte auch zur Miete an. Liegt hier die Zukunft auch für andere Händler? Eine Analyse von iBusiness wirft einen umfangreichen Blick auf das neue Geschäftsmodell und erwartet, dass andere Händler nachziehen werden.
ibusiness.de (Kostenfreier Zugang möglich)

Kundentreue beweisen aktuelle Daten von Foursquare. Wie reagieren die Kunden, wenn eine Kette einen Standort aufgibt? Die Statistiken zeigen, dass zwar viele zusätzliche Kunden zunächst die Chancen des Ausverkaufs nutzen. Aber anders, als es die Mitbewerber vermuten, wenden sich die Kunden dann nicht sofort einem anderen Händler zu. Die Kunden nahmen bis zu 7 Kilometer Umwege in Kauf, um bei der gleichen Kette weiter einkaufen zu können.
streetfightmag.com

Produktvorführungen stehen neben personalisierten Angeboten sowie Speisen und Getränken auf der Wunschliste amerikanischer Kunden ganz oben. Daymon Worldwide hat die Käufer danach gefragt, was für sie zu einem positiven Einkaufserlebnis gehört. Demnach geht es im Laden in erster Linie darum, die Waren auch in Gebrauch zu sehen. Auch das Ausprobieren vor dem Kauf ist vielen Konsumenten überaus wichtig.
forbes.com

– MITGEZÄHLT –

26 Minuten dauert es, bis der europäische Kunde sich online für den Kauf einer Sonnenbrille entschieden hat. Damit landet dieser Artikel am schnellsten im Warenkorb. Zögerlich sind die Damen bei der Auswahl eines Cocktailkleids. Hier dauert die finale Entscheidung in Deutschland bis zu 27 Tage.
zukunftdeseinkaufens.de

– DA WAR NOCH WAS –

„VR wird zu einem Key-Faktor für die Online-­Möbelbranche. Wir erwarten, dass sich VR in den nächsten drei Jahren durchsetzt. Dann wird es online nur noch bei der Haptik ­einen Gap geben.“

Björn Seynsche, bei Wayfair für das Customer Retention Marketing verantwortlich, sieht in einer umfangreichen Analyse des Online-Möbelhandels die Zukunft in modernen Technologien.
internetworld.de

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