Windowshopping – aus Passanten Kunden machen, Retail Analytics für Pop-up-Stores, Try before you buy bei Amazon.

von Andre Schreiber am 21.Juni 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Windowshopping: Wenn die Kunden die Innenstadt besuchen, sind sie an die Öffnungszeiten der großen Ketten gewöhnt. Nur hier können gerade kleinere Geschäfte oft nicht mithalten. Mit Windowshopping, das in der Future City Langenfeld ausprobiert wird, können Händler die Kunden auch außerhalb der eigenen Öffnungszeiten ansprechen. Der Artikel beschreibt, wie aus Passanten Kunden werden.
zukunftdeseinkaufens.de

Retail Analytics: Den Erfolg von Promo-Aktionen, Sonderflächen oder Popup-Stores wollen die Gründer von Store2be sichtbar machen. Dazu haben sie ein eigenes System gebaut, dass über Standardkomponenten die Umgebung überwacht und dem Händler Analysen bietet. Dazu wird der zu überwachende Raum in verschiedene Zonen unterteilt. Die Hardware bzw. die Dienste von Store2be können auf Zeit gemietet werden. Ein Artikel beschreibt die Technologie und das Unternehmen dahinter.
t3n.de

Try before you buy: Nun bleibt Zalando und anderen Händlern nur die Flucht nach vorn. Denn mit „Prime Wardrobe“ hat Retail-Schrecken Amazon schon wieder das nächste Ding ausgebrütet. Man bestellt sich Artikel zur Auswahl, bezahlt nur, was man behalten will und der Rest wird wieder kostenlos direkt von der Haustür abgeholt.
meedia.de

Omnichannel: Gute Umsätze, aber eher selten anzutreffen. So könnte man wohl die aktuelle Studie von EHI mit dem Titel „Omnichannel-Commerce 2017“ zusammenfassen. Von den Top-1.000-Onlineshops in Deutschland verfolgen 169 ein Cross- und Omnichannel-Konzept. Die Verbreitung entsprechender Services ist aber noch ernüchternd. Nur Click & Collect ist bei fast allen im Angebot. Rund 50 Händler gibt es in Deutschland, die trotz des Aufwandes der Omnichannel-Integration in ein großes Filialnetz den Schritt zum kanalübergreifenden Handel konsequent gehen.
pressebox.de

Smart City Charta: Sie ist ein wenig im allgemeinen Trubel der Meldungen in der vergangenen Woche untergegangen. Die auf dem 11. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg vorgestellte Smart City Charta. Das Grundsatzdokument beschäftigt sich damit, wie die digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig gestaltet werden kann. Welche Bedeutung hat sie für den Einzelhandel?
zukunftdeseinkaufens.de

– MITGEZÄHLT –

1,2 Prozent beträgt aktuell der Anteil von Digital Commerce an Produkten des täglichen Bedarfs. In der Branche gern als Fast Moving Consumer Goods (FMCG) bezeichnet. Auch in den USA sieht es nicht sehr viel anders aus. Für die Bemühungen von Amazon beispielsweise im Drogeriemarkt Fuß zu fassen, ist also noch viel Luft nach oben. Oder andersrum: Der stationäre Handel kann in diesem Segment derzeit noch durchatmen. Die Zahlen hat Statista zusammengestellt.
de.statista.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Grundsätzlich ist es so wie früher schon bei den Bauern: Anstatt zu warten, bis jemand den eigenen Hof mit den Äpfeln findet, geht der Bauer mit seinen Äpfeln auf den Markt. Dort sind zwar noch andere Bauern mit Äpfeln, doch auch die Kunden sind dort.“

Thomas Lang, CEO von Carpathia und ausgewiesener Experte in Sachen Digital Commerce fasst mal kurz das Hypethema „Marktplätze“ in einem Interview mit Swiss IT Reseller zusammen. Das interessante Interview steht zum Download zur Verfügung.
carpathia.ch

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