orderbird und airfy statten Restaurants mit Wlan-Hotspots aus.

von Julian Heck am 30.Oktober 2014 in Topnews

orderbird_Funkbonieren_beim_Gast_iPhoneKunden-Anreiz Wlan: Der iPad-Kassenanbieter orderbird geht mit dem Berliner Startup airfy eine Partnerschaft ein. Das Ziel der Zusammenarbeit ist es, Gastronomiebetriebe mit einem Wlan-Hotspot auszustatten und dabei die Rechtsunsicherheit bei der öffentlichen Wlan-Nutzung aus dem Weg zu räumen. Orderbird will ab sofort alle Neukunden mit den Wlan-Routern des Technologiepartners airfy ausstatten, so die Ankündigung in der gemeinsamen Pressemitteilung an. Sie versprechen eine sehr gute Empfangsqualität, die nicht nur im Gastronomie-Bereich, sondern beispielsweise auch in Hotels ein entscheidender Kauf- beziehungsweise Besuchsfaktor sein könnte. „Mit unserer Technologiepartnerschaft wollen wir auch kleinen Gastronomiebetrieben die Vorteile ihrer großen Wettbewerber ermöglichen.“, erläutert Bastian Schmidtke, Co-Founder von orderbird. Gäste können sich nach einer einmaligen Registrierung kostenlos anmelden und das Wlan nutzen. Über einen VPN-Router werden die Daten weitergeleitet. Airfy übernimmt damit als Provider den Rechtsschutz. Dass das ein relevanter Punkt ist, zeigt sich an der Diskussion über die Störerhaftung, die aktuell kontrovers diskutiert wird. Werden über einen öffentlichen Wlan-Zugang zum Beispiel Inhalte illegal heruntergeladen, so ist der Unternehmer dafür haftbar. Mit airfy als Provider erübrigt sich dieses Problem für die Gastronomen. Für Restaurantbetreiber bringt ein schneller kabelloser Internetzugang neben dem Service-Aspekt noch einen weiteren Vorteil mit sich: Denn in Zeiten steigender Smartphone-Nutzung werden auch die Bezahlung mit dem Handy oder mobile Bonusdienste an Bedeutung gewinnen. Voraussetzung dafür ist eine gute Netzqualität. Airfy ist Ende 2013 mit dem Ziel an den Start gegangen, kostenloses Internet mit Mobile Commerce und Mobile Payment zu kombinieren. Für den Handel dürfte das Konzept ebenfalls interessant sein. Denn, damit die oft als Heilsbringer für den Handel gefeierten Beacon-Funksender mit der entsprechenden App kommunizieren können, brauchen sie vor allem eines: Internet. (Foto: orderbird)
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