5 Startups aus den USA, die den Handel verändern können.

von Andre Schreiber am 11.Juni 2018 in News, Trends & Analysen

Savitude nutzt KI, um basierend auf Fragen des Nutzers zur Körperform passende Kleidungsstücke anzubieten.

Eine Sache haben Walmart, Target, Saturn und Rewe gemeinsam. Das ist das in den vergangenen Jahren deutlich gewachsene Interesse an Start-ups und deren Ideen für Veränderungen im Handel. Inkubatoren, Labore und Awards sollen Innovationen für den Handel fördern. Und im Redaktionsalltag stoßen wir immer wieder auf interessante Gründungen und Ideen, die viel Potenzial haben.

Heute stellen wir Ihnen kurz 5 Unternehmen aus den USA vor, die weniger durch Rekordinvestitionen oder besonders viele Schlagzeilen aufgefallen sind. Dafür könnten ihr Geschäftsmodelle aber Impulse im modernen Handel setzen.

Die Idee von AddStructure klingt zunächst nicht besonders spannend, denn der Firmenname ist Programm. Ohne größere Investitionen sollen Einzelhändler damit die Möglichkeit erhalten, den Kunden bessere Suchfunktionen anzubieten. Das Medium spielt dabei weniger eine Rolle. Die Technologie, die KI und Spracherkennung nutzt, spielt die Ergebnisse auf Infoterminals, in Apps auf dem Smartphone, im Webshop oder auch per Chatbot aus. Das System misst die Reaktionen der Kunden auf die Suchanfragen, um so eine immer bessere Vorstellung zu entwickeln, wonach die Menschen mit welchen Begriffen suchen, um ein passendes Produkt zu finden.

Am Ende gibt es beim Einkauf die Quittung. Und mit der kann der Erfolg von Kampagnen gemessen werden. Wenn die Kunden die Quittung auch einsenden. Die Idee von Just Snap.

Deutlich eingängiger ist dagegen die Idee von JustSnap. Dahinter steckt jetzt aber nicht der x-te Snapchat-Klon, sondern ein Weg, über den Markenhersteller und auch Händler den Erfolg von Promoaktionen messen können. Am Ende des Einkaufs steht die Quittung, egal wo der Kunde stationär einkauft. JustSnap bittet die Kunden jetzt darum, ihren Bon mit dem Smartphone zu fotografieren und das Bild einzusenden. Als Belohnung gibt es Einkaufsgutscheine oder andere Preise. Aus den Daten extrahiert JustSnap dann für seine Kunden Analysen zum Einkaufsverhalten und der Wirkung von Sonderaktionen.

Der Kundenkreis von Pazo ist eher überschaubar, denn das Unternehmen wendet sich in erster Linie an die Betreiber von Malls und größeren Einkaufszentren. Dafür bietet das Startup in einem System Lösungen für eine ganze Reihe von alltäglichen Aufgabenstellungen an. Beschwerden der Kunden im Laden können erfasst und ihre Bearbeitung zentral nachverfolgt werden. Die Lösung verwaltet auch Schicht- und Einsatzpläne. Interessant ist auch die Option, Aufgaben direkt an einen Mitarbeiter in Echtzeit adressieren zu können, um auch direkt mit ihm zu kommunizieren.

Savitude ist für alle Modehändler interessant, die nicht nur auf den Verkauf im Laden, sondern auch online setzen. Auch hier arbeitet maschinelles Lernen im Hintergrund mit. In der App beantworten die Kunden einige Fragen zu ihrer Körperform. Das System unterbreitet danach dann Vorschläge für Outfits, die passen können. Mittels Schiebereglern geben die Kunden wiederum Rückmeldung darüber, von welchen Artikeln sie mehr oder weniger sehen wollen.

Indoor-Navigation ist in größeren Warenhäusern und Geschäften ein wichtiges Thema, um das Einkaufserlebnis für den Kunden zu verbessern, damit er schneller zum gesuchten Produkt gelangt. Orient will die Händler mit seiner Plug&Play-Lösung unterstützen. Das Unternehmen verspricht, auf die kostenintensive und eher ungeliebte Installation der sonst üblichen Beacons zu verzichten. Kein Wunder, dass das Unternehmen bereits mehrere lobende Erwähnungen in Rahmen von Awards erreichen konnte.

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