Adler setzt auf Eigenmarken, so funktioniert die Metro, Amazon eröffnet Go-Store in London.

von Stephan Lamprecht am 16.März 2020 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Adler: Der Modehändler setzt auf das Geschäft mit Eigenmarken und will neue Label einführen. Darunter wird sich auch eine für große Größen befinden, wie das Unternehmen bestätigt hat. Ebenfalls dabei soll auch eine Eigenmarke für Herrenoberbekleidung sein.
fashionunited.de

Metro: Der CEO Olaf Koch begleitet die Transformation des Unternehmens und gibt im Podcast Einblicke zur Strategie des Unternehmens, dessen Geschäftsmodell und den Einfluss des Online-Handels darauf.
kassenzone.de

Amazon will im weiteren Jahresverlauf auch einen kassenlosen Go-Store in Großbritannien eröffnen. Dieser soll sich im Londoner Stadtteil Notting Hill befinden. Der genaue Eröffnungstermin steht noch nicht fest.
theguardian.com

Ikea: In den vergangenen Jahren hat der Möbelhändler den Eindruck erweckt, als könnte das Unternehmen das Thema E-Commerce aussitzen. Inzwischen ist der digitale Handel fester Bestandteil der Strategie, wie sich etwa an dem kürzlich mitgeteilten Verkauf über den Marktplatz TMall zeigt. Es gibt aber weiterhin einige zu optimieren, wie eine Analyse zeigt.
modernretail.co

Retail Analytics: Eine Studie von Forrester aus dem Jahr 2019 hat ergeben, dass 20 Prozent der Händler in den USA der Meinung sind, nicht die richtige Software und Metriken zu besitzen, um den Erfolg ihrer Omnichannel-Strategien zu messen. Gerade kleinere inkrementelle Steigerungen und Veränderungen sind in der Tat schwer zu messen und darzustellen.
retaildive.com

– MITGEZÄHLT –

1,1 Mrd. Dollar gibt Amazon für das ehemalige Gebäude von Lord & Taylor in der 5th Avenue in New York aus. Für die rund 66.000 Quadratmeter hatte WeWork im Jahr 2017 noch 850 Mio. Dollar gezahlt.
retailwire.com

– DA WAR NOCH WAS –

„14 Tage in Quarantäne oder im Home Office können natürlich dazu führen, dass man das eigene Heim ganz neu betrachtet und da eben auch gewisse Verbesserungspotenziale erkennt. Aber der Möbelkauf ist ein intensives Erlebnis, das man nicht mal eben so im Vorbeigehen erledigt. Und dazu sind die Verbraucher momentan nicht in Stimmung. Der stationäre Handel wird also leiden.“

Konsumpsychologe Dr. Hans-Georg Häusel versucht sich an einer Einordnung der Reaktionen der Konsumenten auf den Ausbruch des Coronavirus. Seiner Ansicht nach sollte insbesondere der Möbelhandel nicht davon ausgehen, dass der aktuell verlorene Umsatz nach einer Stabilisierung der Situation nachgeholt würde.
moebelkultur.de

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