Alibaba und McDonald’s gönnen sich Startups, notebooksbilliger. de expandiert wieder stationär, Händler reizen AR in Snapchat nicht aus.

von Stephan Lamprecht am 26.März 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Firmenübernahmen: Gleich zwei bekannte Unternehmen verleiben sich weniger bekannte Unternehmen ein, um mit deren Technik das eigene Angebot zu stärken. Alibaba hat das israelische Startup Infinity Augmented Reality übernommen. Wenig überraschend ist das junge Unternehmen auf die Entwicklung von AR-Technologien spezialisiert. Details zur Übernahme liegen nicht vor. McDonald’s gibt 300 Mio Dollar für Dynamic Yield aus. Das Unternehmen stammt ebenfalls aus Israel, ist Spezialist für Big-Data-Analysen und soll der Restaurantkette dabei helfen, das Angebot besser zu personalisieren.
wired.com (McDonald’s), techcrunch.com (Alibaba)

notebooksbilliger.de expandiert nach der abgesagten Fusion mit Medimax wieder im stationären Handel. In Dortmund eröffnet der inzwischen sechste Laden des Unternehmens. Für dieses Jahr sind noch zwei weitere Eröffnungen geplant.
channelpartner.de

Snapchat: Mit der einfachen Anbindung von Augmented Reality in die App bietet sich Händlern und Herstellern eine Möglichkeit, den Kunden neue Erlebnisse zu verschaffen. Lego hat das in einer Verbindung von AR mit einem stationären Laden vorgemacht. Allerdings reizen noch längst nicht alle Händler die Optionen richtig aus.
onlinemarketing.de

Ersatzlieferungen: Wer regelmäßig Lebensmittel online bestellt, kennt das Problem. Ein Artikel, der im Warenkorb landete, ist kurz vor der Zustellung dann doch nicht lieferbar und wird ersetzt. Und das Ergebnis kann dann durchaus bizarr sein, wenn beispielsweise das für einen Braten geplante Stück Fleisch in Form von Geschnetzeltem ersetzt wird. Die Ersatzlieferungen sind eine Achillesferse von E-Food. Und das Thema gar nicht so einfach in den Griff zu bekommen.
wsj.com

Bargeld: In Artikeln und Blogbeiträgen von Befürwortern bargeldloser Bezahlverfahren wird ja gern der Eindruck erweckt, als sei Deutschland mit dem Hang zum Bargeld so ziemlich der rückständigste Ort auf diesem Planeten. Doch in den USA scheint ebenfalls eine Diskussion über bargeldlose Verfahren in Gang zu kommen. Nach New Jersey und Philadelphia will offenbar auch San Francisco eine Verpflichtung zur Akzeptanz von Bargeld in den Geschäften gesetzlich verankern. Das dürfte Konzepte wie Amazon Go nachhaltig beeinflussen.
cnbc.com

– MITGEZÄHLT –

10 Mrd Dollar stehen als möglicher Kaufpreis für das Kleinanzeigengeschäft von Ebay im Raum. Dafür gibt es auch zwei Interessenten aus Deutschland. Nachdem der Medienkonzern Axel Springer Interesse bekundet hat, gibt es mit der Scout24-Gruppe einen weiteren potentiellen Käufer. Dieser steht allerdings selbst möglicherweise vor einer Übernahme.
fashionunited.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Wer sich zu spät für eine KI-Lösung entscheidet, verliert eventuell zu viel Zeit durch die Lernphase und gefährdet damit seine eigene Wettbewerbsfähigkeit.“

Verizon-Manager Craig Palmer in einem Gastbeitrag, der potentielle Strategien für Händler aufzeigt, um richtig in den Kundenservice per Chatbot einzusteigen.
ecommerce-news-magazin.de

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