Amazon, Google, Nubon.

von Christian Bach am 25.Februar 2015 in Kurzmeldungen

– L-ANALYSE –

Amazons lokale Serviceangebote sind noch ausbaufähig: Der Versandriese testet zusammen mit Partnern die Montage und Einrichtung von Fernsehern bei Kunden. Beim Serviceangebot sind allerdings noch einige Konstruktionsfehler auszuräumen.
weiterlesen auf locationinsider.de

– L-BUSINESS –

Google testet Kundenservice-Chats in der Websuche. Der Webriese ermöglicht es Nutzern, einzelne Unternehmen direkt über die Websuche per Hangout-Chat zu kontaktieren. Google integriert dafür nun testweise den Button „Chat“ und die Information, ob ein Mitarbeiter derzeit erreichbar ist.
9to5google.comtechcrunch.comgooglewatchblog.de

Amazon führt ab 12. März neue Retouren-Richtlinien für internationale Marktplatz-Händler ein. Der E-Commerce-Riese verpflichtet externe Händler, eine lokale Rücksende-Adresse im Empfängerland einzurichten oder kostenlose Rücksendung anzubieten. Wer die Anforderungen innerhalb von zwei Wochen nicht erfüllt, riskiert seine Verkaufslizenz.
textilwirtschaft.deibusiness.de

Nubon lässt per Smartphone bezahlen: Dazu kooperiert die Loyalty-Plattform mit der Otto-Konzernschwester Yapital. Ebenfalls neu ist die sogenannte Nubon CouponingWall, worüber Händler Coupons und Angebote zudem gezielt über interaktive Touchscreens (Digital Signage) in Einkaufszentren oder Bahnhöfen etc. ausspielen und in Echtzeit verwalten können.
nubon.de

Raufeld startet mobilen Stadtführer Go Berlin: Der Berliner Verlag nutzt für Go Berlin Inhalte der Berliner Stadtmagazine „Zitty“ und „Tip“ und zeigt Nutzern standortbasierte Hinweise zu Restaurants, Freizeitangeboten oder Musikveranstaltungen an. Ein Betatest läuft seit November 2014.
go-berlin.net via turi2.delocationinsider.de (Hintergrund)

Luka, ein Mix aus Yelp und Siri, will das passende Restaurant suchen. Nutzer der App können den persönlichen Assistenten nach einen Restaurant in der Nähe fragen. Die App wurde von dem Startup Thousand Plateaus aus San Francisco entwickelt und soll bald auch in anderen US-Städten, z.B. New York, verfügbar sein.
luka.ai via wired.comtechcrunch.com

– L-PEOPLE –

Jonathan Zabusky verlässt im August den Lieferdienst-Vermittler GrubHub mit unbekanntem Ziel. Seine Stelle als President wird zunächst nicht neu besetzt.
chicagobusiness.com

– L-NUMBER –

25 Prozent der stationären Target-Kunden haben während der Weihnachtszeit die mobile Indoor-Produktkarte genutzt, meldet der US-Einzelhändler. Kunden können sich seit Ende 2014 über die Target-App den genauen Produktstandort innerhalb einer Filiale anzeigen lassen.
mobilecommercedaily.com, locationinsider.de (Hintergrund)

– L-QUOTE –

„In einem transparenten Markt ist die Bestpreisgarantie eine konsequente Maßnahme, die zumindest dafür sorgt, dass der Kunde Ihr Kunde bleibt.“

Kai Hudetz vom Institut für Handelsforschung in Köln sieht die Bestpreisgarantie als einen Weg, um Kunden zu halten – auch wenn die Marge dadurch schwindet.
channelpartner.de

– L-TRENDS –

Einzelhandel in der Multichannel-Zeitfalle, so heißt die Trendstudie des Marktforschers Lünendonk. Demnach sind 31,5 Prozent der befragten Unternehmen noch nicht bereit für den Multichannel-Commerce. Für 8,2 Prozent spielt Multichannel derzeit keine strategische Rolle.
luenendonk.de

Omnichannel folgt auf Multichannel und Crosschannel. Laut der EHI-Studie „Omnichannel-Commerce 2015“ gehören zu einer erfolgreichen Omnichannel-Implementierung u.a. stationäre Retouren online gekaufter Produkte, Instore-Order und Click&Collect-Services.
ehi-shop.de

E-Food teilt die Deutschen: 56 Prozent der Deutschen sind grundsätzlich am Onlinekauf von Lebensmitteln interessiert, so eine Studie des Düsseldorfer Marktforschungsinstituts Innofact. 41 Prozent lehnen dies jedoch strikt ab. Vor allem die Online-Bestellung frischer Waren stößt auf Skepsis.
innofact.de

Liefermarkt bietet neben Amazon und Yelp immer noch Platz für unabhängige Startups, sagt zumindest Matt Howard. Daran muss er als Geschäftsführer des US-Lieferdienstvermittlers EatStreet auch glauben. Sonst wäre er wohl falsch.
streetfightmag.com

LivingSocial hat sich nicht ohne Grund von der letzten Tochterfirma Let’s Bonus getrennt. Die Deal-Plattform besteht jetzt nur noch aus einer Marke, einer Sprache (Englisch) und einer Plattform. Laut Biz Journals gibt es dafür drei Gründe, z.B. will sich das Unternehmen vor allem auf den Heimatmarkt in den USA konzentrieren.
bizjournals.com

– L-KLICKTIPP –

Konsumverhalten der Deutschen: Dieses wird durch die Infografik „So konsumiert Deutschland in Echtzeit“ von kaufDA dargestellt. Demnach gaben die deutschen Kunden 2013 pro Minute im Schnitt etwas mehr als 73.000 Euro online und 778.000 Euro offline aus.
kaufda.de

– L-FUN –

Drohnen müssen draußen bleiben: Für einige Menschen sind sie ein Traum, für andere ein Alptraum – Drohnen. Die Plattform NoFlyZone.org sammelt nun Infos über private Flugverbotszonen. Immerhin übernehmen bereits drei Hersteller die Daten. Aber so effektiv wie die Schilder gegen Hunde vor Geschäften wird NoFlyZone wohl nicht.
heise.de

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