Amazons Echo soll kranke Nutzer erkennen, Deichmann vergibt Franchise-Lizenz, mehr Passion for Fashion.

von Andre Schreiber am 15.Oktober 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Voice-Commerce: Der britische Händler Asos hat seinen Shopping-Bot erweitert. „Enki“ arbeitet jetzt auch mit dem Google Assistenten zusammen und steht damit nicht nur auf Smartphones, sondern auch auf den smarten Lautsprechern von Google zur Verfügung. Währenddessen hat Amazon ein Patent eingereicht, nachdem Alexa bzw. die Echo-Geräte erkennen, dass die Nutzer erkältet sind. Und dann auch gleich ein Mittel dagegen bestellen könnten.
retaildive.com (Asos), heise.de (Alexa)

Deichmann: Der Schuhhändler wandelt bei der weiteren Expansion auf neuen Wegen. Erstmals arbeitet das Unternehmen mit einem Franchisepartner zusammen. Dafür wurde eine langfristige Partnerschaft mit der libanesischen Azadea Group geschlossen. Diese ist seit 40 Jahren im mittleren Osten und Afrika tätig und betreibt über 50 Franchisekonzepte. Der erste Deichmann als Franchiseladen soll 2019 in Dubai eröffnen.
presseportal.de

Online-Modehandel: In einem Blogbeitrag vertritt der E-Commerce-Berater Thorsten Boersma die Ansicht, dass der Online-Modehandel sehr erwachsen geworden ist. Innovation und Visionen wurden Renditebetrachtungen geopfert. Aus seiner Sicht mangelt es inzwischen an der „Passion for fashion“. Mehr Inspirationen liefern, Passformunsicherheiten vermeiden, mehr Produktbewertungen zusammenführen – das alles könnte wieder neue Impulse setzen.
blogspot.com

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Aldi-Süd: Obwohl der Discounter auch im TV und online wirbt, bleibt der gedruckte Wochenprospekt noch immer das zentrale und wichtigste Werbemedium. An dessen Effizienz habe auch die Einführung des Mindestlohns für die Prospektverteiler nichts geändert, wie Alexandra Baukrowitz, Managerin Printmarketing bei Aldi Süd, verrät.
horizont.net

Amazon arbeitet offenbar an Robotern, die das Picking der Waren automatisieren sollen. Diese Zusammenstellung der bestellten Produkte für den Versand gilt gemeinhin als besonders schwierig, um sie von Robotern übernehmen zu lassen. Die neuen Roboter sollen „sehen“ können und die verschiedenen Produkte per Vakuum-Greifer transportieren.
fastcompany.com

– MITGEZÄHLT –

99,9 Prozent: Das ist nicht das Wahlergebnis eines totalitären Regimes, sondern die Genauigkeit beim Warenbestand, wenn der Händler konsequent auf RFID-Technologie setzt. Das ist das Ergebnis einer 10-monatigen Universitätsstudie.
retaildive.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Alle Marken und Händler, die ihre Produkte auf Otto.de anbieten, unterschreiben unseren Code of Conduct. So sichern wir beispielsweise die Einhaltung von Mindestlohn und Höchstarbeitszeiten in den Produktionsstätten unserer Partner ab oder geben Anforderungen wie etwa das Verbot von Echtpelz weiter. Wir möchten Governance-Ansprüche auch nach vorne weitertragen und das im schlimmsten Fall auch zu Lasten von Wachstum. Im Zweifel für den Zweifel, wie es bei Tocotronic heißt.“

Marc Opelt ist Bereichsvorstand Vertrieb bei Otto und berichtet im Interview über die Erfahrungen mit der Plattform-Strategie, was Otto intern antreibt und vom großen Ansturm auf den Marktplatz.
internetworld.de

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