Apple Pay in Deutschland, Uber will taggleich liefern, Amazon verbreitet Frust.

von Christian Bach am 29.April 2015 in Kurzmeldungen

– L-GASTBEITRAG –

Apple Pay ist in den USA erfolgreich gestartet. Doch ob der Technologieriese es tatsächlich auch in Deutschland schafft, Mobile Payment aus der Nische zu holen, darf bezweifelt werden. Besonders im Handel sind die Hürden hoch, so Olaf Taupitz von cashcloud.
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– L-BUSINESS –

Uber testet laut Techcrunch ein Händler-Lieferprogramm. Der umstrittene Fahrdienst will Kunden mit lokalen Produkten noch am Bestelltag beliefern. Uber soll u.a. mit Neiman Marcus, Louis Vuitton, Tiffany’s und Hugo Boss über eine Kooperation verhandeln. Auch die Shopping-App Spring soll involviert sein. Zudem will Uber seinen Taxi-Dienst UberPop in Deutschland aufgrund der juristischen Hürden offenbar einstellen.
techcrunch.com (Lieferprogramm), bloomberg.com (Deutschland)

Amazon sorgt mit einem neuen, komplexen Verifikationsprozess für Frust bei Händlern. Der führt schlimmstenfalls zur Kontensperrung. Grund sind offenbar neue Geldwäschebestimmungen. Zudem hat der E-Commerce-Riese Amazon Business gestartet. Mithilfe der Plattform will Amazon Geschäftskunden durch günstige Preise anlocken.
t3n.de (Frust), wsj.com (Business)

Twitter übernimmt das auf Händler ausgerichtete Werbenetzwerk TellApart für einen nicht genannten Preis. Twitter-Chef Dick Costolo war früher selbst Investor bei TellApart. Zudem will Twitter zukünftig Anzeigenplätze über Googles Werbeplattform Doubleblick vermarkten.
twitter.comtechcrunch.comfortune.com

Google Now integriert 70 neue Drittanbieter-Apps. Der persönliche Assistent nutzt nun z.B. Daten vom Restaurant-Reservierungsservice OpenTable und dem Lieferdienst Eat24. Bereits seit Februar zeigt Google Now Nachrichten von mehr als 40 Drittanbieter-Apps an, darunter Tripadvisor, Instacart und eBay.
techcrunch.comsearchengineland.comlocationinsider.de (Hintergrund)

Hallobiz will Produkt- und Flächenanbieter zusammenbringen. Das Hamburger Startup hat eine kostenlose Online-Plattform entwickelt, um z.B. ungenutzte Handelsflächen zu füllen. „So können beispielsweise Mieten geteilt und anfallende Kosten reduziert werden“, sagt Hallobiz-CEO Jolan Möbus gegenüber Location Insider.
hallobiz.de

UBS, die Schweizer Kantonalbank und der Bezahldienstleister Six wollen eine eigene Bezahl-App starten. Nutzer sollen darüber zunächst nur Geldbeträge hin- und herschicken und anfordern können. Langfristig soll die App auch Zahlungen im stationären Handel sowie In-App-Käufe und Online-Käufe abwickeln können.
mobilbranche.de

Kroger übernimmt einen Teil von Dunnhumby. Die Supermarktkette schnappt sich 500 der 700 Mitarbeiter der Analyse-Tochter von Tesco. Kroger formt diese zu der neuen Aktteilung „84.51°“, die sich u.a. um Werbung kümmern soll.
dunnhumby.combloomberg.comadage.com

– L-NUMBER –

Um 4,2 Prozent ist der Umsatz der stationären Modehändler in Deutschland im März zurückgegangen, zeigen GfK-Zahlen. Der Modehandel meldet damit zum siebten Mal in Folge rückläufige Umsätze. Die Online-Händler erwirtschaften dagegen 1,8 Prozent mehr Umsatz.
textilwirtschaft.de (Abo)

– L-QUOTE –

„Standortdaten zeigen nicht nur wo Sie sind, sondern worüber Sie nachdenken und wer bei Ihnen ist.“

Laut Jennifer Lynch von der Electronic Frontier Foundation zeigen Standortdaten in Kombination mit anderen Quellen viel mehr als nur einen Punkt auf einer Karte.
wired.com

– L-TRENDS –

Kooperationen sind vor allem bei Multichannel-Händlern beliebt, zeigt eine Studie von eBay. Jeder vierte Händler betreibt bereits heute einen gemeinsamen Online-Shop mit weiteren Händlern – bei Multichannel-Händlern sind es sogar mehr als 30 Prozent. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ressourceneffizienz und Austausch von Know How.
ebay.de

Push-Nachrichten unerwünscht: 56 Prozent der Millennials wollen keine Push-Mitteilungen für standortbasierte Dienste erhalten, so eine Oracle-Studie. 66 Prozent nutzen standortbasierte Dienste in Apps dagegen regelmäßig. Laut Studie werden Apps zum wichtigen Bewertungskriterium für Marken. 55 Prozent der Befragten meiden Produkte von Unternehmen, von deren Apps sie enttäuscht sind.
mobilbranche.de

Reine Onlinehändler stellen ihre Kunden eher zufrieden als stationäre Händler, so eine internationale Studie von Forrester Research. In der Untersuchung landen die reinen Offline-Händler nur auf dem 12. von 18 Plätzen. Die E-Commerce-Unternehmen sind meist jünger und reagieren schneller auf Erwartungen der Kunden.
internetretailer.com

Vermarkter sollten auch die Standorthistorie von mobilen Kunden nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von der Columbia Business School. Denn diese Daten verraten z.B. Kaufpräferenzen und Verhaltensmuster. Mithilfe solcher Informationen könnten Unternehmen ihre Werbeausgaben viel gezielter einsetzen.
mobilemarketer.com

– L-FUN –

Millionen weggespült: Windward sammelt 10 Mio Dollar ein. Das Schweizer Startup trackt aber keine Autos oder Lieferungen, sondern die Weltmeere. Dafür analysiert Windward den Schiffsverkehr u.a. mithilfe von Satelliten. Big Brother is watching you, selbst auf dem Meer.
techcrunch.com

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