Aus für Zozo in Deutschland, Made. com eröffnet Showroom in Hamburg, Media-Saturn trennt sich von Onlinediensten.

von Stephan Lamprecht am 29.April 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Flop: Immer die passende Kleidung kaufen und somit Retouren überflüssig machen. Das wollte die japanische Kette Zozo auch in Deutschland umsetzen. Schlüssel dazu war ein Körperanzug mit Messpunkten, der zur Ermittlung der Passform per App genutzt wird. Und das Konzept ist zumindest hierzulande gefloppt. Das Unternehmen zieht sich zurück.
heise.de

Made.com: In der vergangenen Woche feierte die britische Designmarke für Möbel und Haushaltswaren in Hamburg die Eröffnung ihres siebten Showrooms in Europa. Auf den 400 Quadratmetern steht das Ausprobieren im Vordergrund. Bei einem Mitarbeiter, per Touchscreen oder über die App können die Favoriten dann nach Hause bestellt werden.
moebelmarkt.de (mit Fotogalerie)

Media-Markt-Saturn: Online-Angebote und Plattformen sollten nach dem Willen des Mutterkonzerns Ceconomy die Elektronikkette stärken. Im Rahmen des Sanierungsprogramms stehen die Online-Töchter Ibood und Flip4new auf dem Prüfstand. Für die Beteiligungen werden Käufer gesucht.
focus.de

Amazon: Nach verschiedenen Medienberichten werden jährlich 10 Prozent der Mitarbeiter wegen mangelnder Produktivität gekündigt. Die Bewertung der Mitarbeiter in den Lagerhäusern soll durch ein automatisiertes System erfolgen. Es soll Warnungen generieren, wenn die Mitarbeiter ihre Quote nicht erfüllen. Gibt es keine Veränderung, werden die Kündigungen ebenfalls automatisch formuliert.
futurezone.at

Sainsbury’s: Die britische Lebensmittelkette darf nicht mit Asda fusionieren. Das hat die „Competition and Markets Authority“ entschieden. Die Fusion ist damit vom Tisch und Asda-Mutter Walmart hat angekündigt, sich darauf zu fokussieren, die Marke als unabhängige Kette im Markt zu positionieren. Peer Schader analysiert, wie es für beide Unternehmen weitergehen kann.
supermarktblog.com

– MITGEZÄHLT –

77 Mio Euro Umsatz konnte die Kette Butlers im Geschäftsjahr 2018 erreichen. Damit ist das Unternehmen zwar von früheren Bestmarken entfernt. Nach dem Insolvenzantrag vor zwei Jahren konnte das Geschäft nun zum zweiten Mal in Folge ausgebaut werden.
neuhandeln.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Permanente Videoüberwachung, personalisierte Videowerbung im Geschäft oder gar Hologramme, die den Kunden zeigen, sind ganz sicher nicht der Königsweg zur stärkeren Kundenbindung, sondern können Kaufinteressenten im Gegenteil sogar verschrecken oder verärgern.“

Alexander Voigt vom Beratungsunternehmen Manhattan Associates plädiert für einen besonnenen Umgang mit neuen Handelstechnologie. Ohne eine durchdachte Strategie und menschlichen Einsatz werde es in Zukunft im Handel nicht gehen.
funkschau.de

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