Budni bringt viel auf kleine Fläche, Edeka stellt Kühlbox bei BMW auf, Walmarts Roboter zählen, wischen und entladen.

von Andre Schreiber am 10.Dezember 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Budni: Auf Peer Schader ist Verlass. Wenn es eine bedeutende Store-Eröffnung in seiner Nähe gibt, dann schaut er sich den Laden auch an, wie die zweite Budni-Filiale in Berlin. Er ist erstaunt darüber, wie viele Elemente trotz kleinerer Verkaufsfläche aus dem Prototypen übernommen wurden. Der neue Laden ist gerade einmal 430 Quadratmeter groß.
supermarktblog.com

Edeka: In erster Linie ist es natürlich ein PR-Gag, wenn auch ein guter. Am weltweit größten Standort der BMW Group, dem Forschungs- und Innovationszentrum in München, können die Mitarbeiter jetzt online ihre Lebensmittel bei Edeka bestellen und dann in der extra aufgebauten gekühlten Abholbox in Empfang nehmen. Vom Markt zur Box werden die Waren per BMW mit Hybridantrieb geliefert.
fruchtportal.de

Robotik: Und wieder führt der Blick über den großen Teich. Walmart setzt im Kampf gegen Amazon, der nach Ansicht von Branchenkennern in einem Duopol enden könnte, nicht nur auf seine Filialen, sondern auch stark auf Technik, um Kosten in Zaum zu halten. Die neu angeschafften Geräte werden sich um die Bodenpflege kümmern. Andere Roboter kümmern sich bereits um die Inventur und helfen dem Personal beim Entladen von Warenlieferungen.
cnn.com

Tesco: Die Kette sieht sich gerade im Discount zunehmend von Aldi und Lidl herausgefordert. Nun will das Unternehmen bei seiner Tochter „Jack’s“ technologisch einen Akzent setzen. Die Kunden werden eine App erhalten, mit der sie ihre Produkte im Markt scannen und dann auch bezahlen können. Abgewickelt wird das über Self-Service-Kassen. Die Einführung von Scan & Go geht mit den Plänen einher, das System auch in allen Filialen unter der Marke Tesco einführen zu wollen.
internetretailing.net

Prognose: In der Vorweihnachtszeit beginnen traditionell die Blicke in die Glaskugel. Was wir das kommende Jahr bringen? So beschäftigt sich das Forbes-Magazin mit den kommenden Trends im Handel (in den USA). Darunter sind auch Entwicklungen, die auf Deutschland abfärben können, etwa wenn die 3.000 Amazon-Go-Läden bis zum Jahr 2021 als durchaus realistisch eingeschätzt werden.
forbes.com

– MITGEZÄHLT –

71 Prozent der Einzelhändler aus der Hansestadt Lübeck verkaufen ihre Waren und Dienstleistungen ausschließlich stationär. Sie müssen also erst noch einen Weg finden, um auch digital über das Internet mit den Kunden zu kommunizieren. Bundesweit sind dies inzwischen „nur“ noch 56 Prozent. Bei immerhin 31 Prozent der Lübecker Händler ist dagegen bereits kontaktloses Bezahlen möglich. Damit liegen sie nur leicht hinter dem Bundesdurchschnitt (38 Prozent).
ln-online.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Während Otto die digitale Transformation erfolgreich gemeistert hat, eröffnen nun originär Digitale, wie Amazon, eigene Läden und bringen in den USA pünktlich zum Weihnachtsgeschäft sogar einen Print-Katalog heraus – die mysteriöse Ironie des Einzelhandels.“

Malte Bülskämper ist Texter und Kreativdirektor aus Berlin. Für seine Kolumne hat er den Amazon-Pop-up-Store in Berlin besucht und sich dazu seine Gedanken gemacht.
capital.de

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