Burberry bringt AR und Google-Suche zusammen, Budni und Beiersdorf mit Recycling-Aktion, Spar und Ikea werden Partner.

von Stephan Lamprecht am 26.Februar 2020 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Burberry: Der britische Markenhersteller kombiniert testweise Augmented Reality und die Suche bei Google. Kunden aus den USA und Großbritannien, die die TB-Tasche und den Arthur Check Sneaker über Google suchen, können sich direkt aus der Suche heraus eine Version via AR in ihrer eigenen Umgebung ansehen. In den kommenden Monaten soll die Funktion auf weitere Produkte und Regionen ausgeweitet werden.
fashionunited.de

Budni und Beiersdorf bringen eine gemeinsame Recycling-Aktion an den Start. Die Kunden werden dazu aufgefordert, leere Nivea-Kunststoffflaschen in Sammelboxen abzugeben. Im Sommer wird es dann eine limitierte Edition eines Duschbads geben, deren Flasche aus dem gesammelten Kunststoff bestehen soll. Hört sich ein bisschen wie „Green Washing“ an, oder? Entsprechend skeptisch sind auch die Beobachter, daran ändern auch der Start von Naturkosmetik und die Investitionen in Startups nichts.
nivea.de, abendblatt.de (Kommentar, Paywall)

Spar und IKEA werden in Dänemark Kooperationspartner. Das Motto lautet „Klik og hent“. Die Kunden können in 20 ausgewählten Filialen testweise ihre beim Möbelhaus online bestellten Waren abholen. Nach Ansicht der dänischen Dagrofa-Gruppe, die die Spar-Läden betreibt, sind die Filialen ohnehin bereits lokale Treffpunkte. Somit passe der Grundgedanke, auch als Abholpunkt zu dienen, gut zum Konzept der Läden.
esmmagazine.com

Wanzl: Das Unternehmen ist ohne Zweifel einer dieser „unsung heroes“ im Handel. Das dürfte auch daran liegen, dass man die Firma nach wie vor stark nur mit der Herstellung von Einkaufswagen assoziiert. Dabei besitzt Wanzl mit seiner Plattform „Wanzl Connect“ einen zentralen Softwarebaustein, um Filialen effizient zu steuern. Sie ist aber auch die Basis für personallose Geschäfte. Mit neuen Partnerschaften will sich Wanzl jetzt auch verstärkt um den Bereich Kühlung kümmern.
e-commerce-magazin.de

Bird: Der E-Scooter-Anbieter startet mit „Bird Pay“ sein eigenes Bezahlsystem in seiner App. Getestet wird zunächst in Los Angeles und Santa Monica, wo die Nutzer dann bei teilnehmenden Händlern auch Produkte bargeldlos bezahlen können. Genutzt wird dabei ein QR-Code, der mit der App gescannt werden muss. Bird rechnet sich gute Chancen aus, dass die Nutzer den Service auch akzeptieren werden. Denn nach eigenen Auswertungen beginnen oder enden 58 Prozent der Fahrten mit den Scootern in der unmittelbaren Nähe von lokalen Geschäften.
techcrunch.com

– MITGEZÄHLT –

8 Mio Dollar streicht das Londoner Unternehmen Chattermill im Rahmen einer Series-A-Finanzierung ein. Das Startup will Unternehmen dabei helfen, kundenzentrierter zu werden, und sammelt mit seiner Plattform Bewertungen und Meinungsäußerungen der Konsumenten zentral ein. Zu den Kunden gehören u.a. HelloFresh, Uber, Deliveroo und Zappos.
techcrunch.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Aushängeschild? Real? Unter dem Eindruck der Pressemeldungen der letzten Jahre ist in Vergessenheit geraten, dass Real 2008 eine Delle ins Handelsuniversum geschlagen hat (So würde Steve Jobs es benennen). Mit dem Future Store hat das Unternehmen gezeigt, dass die Metro unangefochten der Innovationsführer im weltweiten Handel ist.“

Frank Rehme findet einige persönliche Worte zum Ende von Real, schließlich war er unmittelbar an Projekten wie dem Future Store beteiligt. Aus seiner Sicht hat Metro die Kette schlicht am Siegen gehindert.
zukunftdeseinkaufens.de

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