Ceconomy vor Chefwechsel, Metro und Redos werten Angebote für Real-Märkte aus, Walmart liefert in den Kühlschrank.

von Florian Treiß am 16.Oktober 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Ceconomy vor erneutem Chefwechsel: Der Aufsichtsrats des MediaMarktSaturn-Mutterkonzerns will morgen über die Trennung von CEO Jörn Werner beraten. Er hatte seinen Posten erst am 1. März 2019 angetreten, damals nach einstimmigen Votum des Aufsichtsrates. Ceconomy hat seit Jahren zu kämpfen und machte im Juli mit der Streichung von 600 Arbeitsplätzen in der Verwaltung von MediaMarktSaturn von sich reden. Die Gründe für das vorzeitige Aus für Jörn Werner sind aktuell unklar.
rp-online.de

Metro und der Immobilien-Investor Redos haben mit der Auswertung der Angebote für diverse Standorte der Supermarktkette Real begonnen, die das Konsortium nicht selbst weiterführen will. Dies dürfte einige Wochen dauern. Danach werden „die“Pakete geschnürt und im Anschluss beim Bundeskartellamt zur Anmeldung eingereicht“, so ein Metro-Sprecher. Redos will Insidern zufolge mehr als 50 der über 270 Real-Märkte weiter betreiben, die Marke soll erhalten bleiben.
reuters.com

Walmart startet in den USA seinen neuen Service Walmart InHome und liefert Lebensmittel direkt in die Kühlschränke seiner Kunden. Der Test läuft in Kansas City, Pittsburgh sowie Vero Beach (Florida). Kunden benötigen dafür ein smartes Türschloss, um den Lieferanten bei Abwesenheit in die Wohnung zu lassen, und müssen pro Monat 20 Dollar für den Service zahlen – plus die Kosten für die Lebensmittel, versteht sich.
cnet.com

Flipkart: Der indische Onlineriese, der mittlerweile mehrheitlich zu Walmart gehört, steigt in den Lebensmittelhandel ein. 258 Mio Dollar Startkapital sollen in die neue Einheit namens Flipkart Farmermarket fließen. Flipkart will dabei die gesamte Wertschöpfungskette angehen und u.a. mit lokalen Farmern zusammenarbeiten, in Lebensmittelfabriken investieren sowie in die Logistik.
techcrunch.com

Logistik: Nicht nur Amazon nimmt die Zustellung zunehmend selbst in die Hand und nutzt DHL & Co mehr und mehr nur noch als „Überlaufbecken“, auch der Haushaltswarenspezialist AO liefert selbst aus und hat in Großbritannien sogar Aldi als Kunden für seinen Service gewonnen. Besonders im Lebensmittel- und Getränkehandel nehmen Player die Zustellung am liebsten selbst in die Hand, z.B. Picnic, Durstexpress oder Flaschenpost.
excitingcommerce.de

– MITGEZÄHLT –

73 Prozent der deutschen Verbraucher haben bislang noch nie von der neuen Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 gehört – allerdings glauben neun von zehn (93 Prozent) der Händler in Deutschland, dass Kunden ungefähr oder sogar ziemlich gut darüber Bescheid wissen. Das zeigt eine neue Umfrage von Riskified, einem Lösungsanbieter für den E-Commerce.
afp.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Beim Thema Fashion schaltet der Verstand aus und die Emotion ein. Dann hat man die Demeter-Bioqualität im Kühlschrank, aber regelmäßige Shopping-Exzesse bei Zara.“

Linda Ahrens vom Startup Unown will für einen bewussteren Umgang mit Mode sorgen und bietet nachhaltige Mode zum Leasing an.
gruenderszene.de

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