Der Lebensmittel- und Getränkegroßhandel steht vor großen Herausforderungen.

von Partnerunternehmen am 12.Mai 2021 in Partnerbeitrag, Trends & Analysen

Kundenerwartung, Corona und neue digitale Marktteilnehmer sorgen für neue Herausforderungen im Großhandel mit Lebensmitteln und Getränken.

Die Kundenbedürfnisse entwickeln sich seit jeher in dem schnelllebigen Marktsegment der Lebensmittel- und Getränkebranche permanent weiter, die neuesten Food-Trends müssen beobachtet werden und innovative Produkte kommen auf den Markt. Für den Großhandel gehört der stetige Wandel zum Alltag.

Auf Grund der Digitalisierung verändert sich jedoch nicht nur der eigene Absatzmarkt, sondern auch die Customer Journey und damit die Erwartungshaltung der B2B-Kunden. Neue Absatz- und Distributionswege werden evaluiert und digitale Touchpoints in das eigene Geschäftsmodell von Gastronomen, Restaurantbesitzer und Hoteliers implementiert.

Neue Anbieter mit digitalen Lösungen und Apps dringen in den bestehenden Markt und stellen den Marktteilnehmern eine Vielzahl an digitalen Tools zur Verfügung, die ihre Prozesse deutlich vereinfachen und verbessern.

Aufgrund gestiegener Kundenanforderungen, ein sich stetig verändernder Markt sowie digitale Disruption und unlängst Corona, die Großhändler müssen handeln, um im Milliardenmarkt nicht an Bedeutung zu verlieren.

Trotz leerer Regale in Supermärkten und hoher Nachfrage bei Lieferdiensten bricht der Umsatz der Lebensmittel- und Getränkegroßhändler als Zulieferer der Gastronomie- und Tourismusbranche ein. Darüber hinaus begünstigt Corona die bereits existierenden Trends wie Online- und Direktvertrieb, die den Markt maßgeblich digitalisieren. Neue App-Lösungen für den B2B-Vertrieb sichern sich Marktanteile und erhöhen den bereits hart umkämpften Preiskampf in der Branche.

Dies bringt sowohl Risiken als auch Chancen mit sich: Der Lebensmittel-Großhandel kann als Institution nun einfacher umgangen werden, da die Abhängigkeiten vom klassischen Großhandelsmodell abnehmen. Neben den Gastronomen, Restaurants und Hotels, die von dem digitalen Angebot profitieren, können nun auch Landwirte und regionale Erzeuger digitale Plattformen für ihre Zwecke nutzen. Sie müssen nicht mehr unbedingt den Großhandel als Zwischenschritt nehmen und können direkt an ihre Endkunden treten und ihre Produkte gewinnbringender verkaufen.

Hohe Umsatzeinbrüche bei der durch die Pandemie hart getroffene Gastronomie- und Tourismusbranche stellen den Großhandel als Zulieferer vor weitere Probleme.
Laut einer Umfrage der Goethe-Universität geben Lebensmittel-Großhändler an, dass ein Großteil seiner Kunden (74%) bereits deutliche finanzielle Einbrüche aufgrund der Corona-Krise verzeichnet haben und erwarten, dass 26% der Bestandskunden die Pandemie nicht überstehen werden und Insolvenz anmelden müssen.

Zur gleichen Zeit digitalisiert sich der Markt zunehmend und neue, digitale Anbieter stehen dem Großhandel als Wettbewerber gegenüber. Ob getrieben von großen Handelsorganisationen wie beispielsweise Transgourmet oder der GES, der Industrie (wie zum Beispiel Kollex, einem Joint Venture von Coca-Cola, Bitburger und Krombacher) oder durch VC-finanzierte Start-Ups wie Choco – immer mehr Anbieter steigen in den Markt ein und digitalisieren die Kundenbeziehung zwischen B2B-Kunden und Großhandel. Hier heißt es also für den Lebensmittel-Großhandel, den Anschluss nicht zu verlieren und selbst zu handeln: Das eigene Geschäftsmodell sollte insgesamt überdacht und bewährte Prozesse erneuert werden.

Um relevant zu bleiben und um auf Bedürfnisse der eigenen Geschäftskunden reagieren zu können, braucht es ein digitales Angebot, das die Kunden auf seiner Customer-Journey begleitet, den Ansprüchen an modernen Einkauf gerecht wird und das neuen Trends und Motivationen mit Services entgegenkommt, die über den Handel hinausgehen. Um diese Erwartungshaltungen erfüllen zu können, sollten sich Großhändler folgende Fragen stellen und ihre Anforderungen demnach auslegen:

  • Wie sehen Integrationsszenarien mit Drittanbietern aus, um meine Kundenanforderungen zu erfüllen?
    Eine Möglichkeit ist es, bestehende Plattformen zu integrieren, da Anbieter Effizienzsteigerung und Wachstum versprechen und Großhändler sich über kurze Projektlaufzeiten und standardisierte Prozesse freuen können. Jedoch besteht weiterhin die Gefahr der Abhängigkeit und Austauschbarkeit und hat dementsprechend nicht viel dazu gewonnen.
  • Ergibt es Sinn, in eine digitale Plattform zu investieren, um ein eigenes Angebot zu schaffen?
    Auch der Aufbau eines eigenen Online-Bestellsystem kann nicht alle Probleme auf einmal lösen, jedoch überwiegen hier klar die Vorteile. Ein Mehrwert kann hier direkt geschaffen werden, indem Großhändler Hoheit über die Kundenkommunikation erlangen, sich mit diesen zusätzlich vernetzen können und eigene Prozesse wie bspw. Bestellungen können reibungslos abgewickelt werden.
  • Ist die Kombination aus beiden Ansätzen eine Lösungsalternative, um auf aktuelle und zukünftige Veränderungen gewappnet zu sein?
    Eine Lösung wird es sein, das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Geeignete Drittanbieter und spezifische Module, die bei der Erreichung der eigenen Ziele unterstützen, werden in die eigene Prozesskette integriert und ein eigener digitaler Angebotskanal ist geschaffen. Großhändler minimieren dadurch ihren Ressourcenaufwand und lernen gleichzeitig mit und an ihren Geschäftskunden.

Kostenloses Whitepaper

Wie genau diese digitale Lösung aussehen kann, welche technische E-Commerce Lösung den hohen und individuellen Anforderungen gerecht wird und mit welchen Mitteln sich der Großhandel darüber hinaus als Serviceanbieter positionieren kann, erläutert das Whitepaper: „Digitaler Getränke- und Lebensmittel-Großhandel – Wenn Gastronomen per App bestellen“. Dieses wurde in Zusammenarbeit von kernpunkt, einer auf B2B E-Commerce spezialisierten Digital-Agentur, und dem Software-Anbieter Spryker erarbeitet und kann als PDF heruntergeladen werden.

Über das Unternehmen:

Als Partner auf Augenhöhe begleiten unsere interdisziplinären Teams führende mittelständische Unternehmen und Konzerne sowie schnell wachsende Start-Ups bei den Herausforderungen im digital Commerce. Wir setzen hierbei zu 100% auf agile Methoden in der Projektarbeit, zu 100% auf Cloud-Infrastrukturen und zu 100% auf offene Schnittstellen und headless Technologien.

Unsere Teams arbeiten gemeinsam und nicht nur für unsere Kunden. Daher identifizieren wir uns mit einer Produktvision, die wir gemeinsam erarbeiten und an der wir langfristig gemeinsam arbeiten. Hierbei verbindet uns ein gemeinsames Ziel: Wachstum. Mit digital Commerce.

Weitere Infos über kernpunkt finden Sie hier!

 


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