Deutsche Bahn soll sich von Beteiligungen im Handel trennen, Mister Spex profitiert von profitablen Stores, Intershop mit höherem Verlust.

von Florian Treiß am 17.Oktober 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Deutsche Bahn ist an einem nahezu unüberschaubaren Geflecht von Firmen beteiligt, die kaum etwas mit dem Kerngeschäft zu tun haben. Dazu zählen u.a. Hersteller und Händler für Fahrräder, Elektroartikel, Pappaufsteller, Plakate, Tischaufsteller und Notizblöcke, aber auch ein VW-Autohaus in Slowenien. Die Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag fordern den Konzern nun auf, sich von Bahn-fremden Aktivitäten zu trennen.
buzzfeed.de

Mister Spex sieht seine Zukunft inzwischen im stationären Handel: „Profitable Stores“ trugen im Wesentlichen zum deutlich gestiegenen Ergebnis des Online-Optikers bei. Laut erst jetzt veröffentlichem Abschlussbericht für 2018 stieg der Umsatz vergangenes Jahr um 18 Prozent auf 122,8 Mio Euro und es gab einen operativen Verlust von „nur“ 1 Mio Euro.
deutsche-startups.de

Intershop hat weiter zu kämpfen: Der bereits 1994 in Jena gegründete E-Commerce-Spezialist hat in den ersten neun Monaten des Jahres einen Umsatzrückgang von 1 Mio Euro auf 24 Mio Euro erlitten. Noch schlimmer ist aber das Ergebnis: Es gab einen Verlust von 4,6 Mio Euro, womit auch der Verlust um 900.000 Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen ist. Intershop hat offenkundig den Trend zu Mietsoftware aus der Cloud zu lange verschlafen.
t3n.de

Chinesische Onlinehändler drängen nach Europa, und zwar längst nicht mehr nur über die einschlägigen Marktplätze, sondern zunehmend auch mit eigenen Shopping-Apps. Das Carpathia-Blog hat die Apps von Shein, Zaful und Romwe getestet. Die Shopping-Experience ist demnach prima, wobei alles sehr nach Schnäppchen schreit. Allerdings muss man/Frau lange auf die Ware warten und die Retourenprozesse sind kompliziert.
blog.carpathia.ch

Influencer Marketing: Mehr als die Hälfte der Deutschen nehmen Influencer als bezahlte Werbefiguren wahr. Dadurch leidet die Glaubwürdigkeit der Internet- und Instagram-Sternchen bei ihren Followern und liegt jetzt noch bei 54 Prozent. Vergangenes Jahr lag der Wert noch 13 Prozentpunkte höher. Das zeigt eine neue Studie von Wavemaker. Die bekannstesten deutschen Influencer sind demnach Sängerin Lena Meyer-Landrut und Model Lena Gercke.
wuv.de

– Anzeige –
Machen Sie es wie ChannelAdvisor, commercetools, GLORY, GS1 Germany oder Payback – und werben Sie im täglichen Newsletter von Location Insider. Mit uns erreichen Sie Fach- und Führungskräfte im Handel und können z.B. Ihre B2B-Lösungen, Messeauftritte, Events, Webinare oder E-Books promoten. Weitere Infos in unseren Mediadaten oder direkt bei Florian Treiß: treiss@locationinsider.de, Tel: 0341/42053558

– MITGEZÄHLT –

2,7 Mrd Pfund hat der britische Online-Modehändler Asos, der u.a. wegen des gemeinsamen Investors Bestseller Group oft in einem Atemzug mit About You und Zalando genannt wird, im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielt. Der Gewinn fiel von 102 Mio Pfund im Vorjahr auf 33 Mio Pfund. Die Zahlen fallen niedriger als geplant aus, u.a. ist die USA-Expansion schiefgelaufen.
excitingcommerce.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Mit einer digitalen Kundenkarte als App einen direkten Dialog mit den Kunden aufzubauen, die sich gerade in meinem Geschäft befinden, das ist die Zukunft des stationären Handels.“

Marketing-Professor und Locandis-Gründer Hans-Christian Riekhof über Location Based Marketing.
locandis.de

Location Insider ist Deutschlands Fachdienst zur Digitalisierung des stationären Handels. Newsletter-Abo: abo@locationinsider.de. Besuchen Sie uns online auf unserer Website oder folgen Sie uns bei LinkedIn, Twitter oder Facebook. Werben Sie mit uns oder sponsoren Sie unsere Veranstaltungen: Mediadaten & Events 2019.


Artikel teilen




Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter von Location Insider. Wir liefern darin täglich gegen 11 Uhr business-relevante Hintergründe zur Digitalisierung des Handels.

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbestimmungen.