DHL, Rose, Zeitungsgruppe Thüringen.

von Christian Bach am 03.Dezember 2013 in Kurzmeldungen

– L-BUSINESS –

DHL feilt wie auch Amazon an einer eigenen Drohne zur Zustellung von Waren: Unter dem Namen „Paketkopter“ unterhält die Logistik-Sparte der Deutschen Post ein eigenes Forschungsprojekt hierzu. „Perspektivisch denken wir zum Beispiel über besonders eilige Lieferungen etwa in der Medikamentenversorgung oder eine Zustellung per Paketkopter an geografisch schwer zugängliche Adressen nach“, so eine DHL-Sprecherin.
welt.de

Fahrrad-Versandhändler Rose eröffnet lokalen Laden: Das 1907 gegründete Traditionsunternehmen wird 2014 einen multimedialen Konzeptstore in München eröffnen. Dabei steht die Ladeneröffnung nicht nur für die Expansion eines erfolgreichen Online-Händlers in den stationären Handel, sondern werden damit auch mustergültig die Vorteile eines innovativen, lokalen Store-Konzepts für einen Händler bzw. Markenhersteller demonstriert.
weiterlesen auf locationinsider.de

Zeitungsgruppe Thüringen startet regionales Einkaufsportal: Das so genannte „Kaufhaus Mitte“ soll regionalen und lokalen Händlern eine bequeme Alternative zum Aufbau eines eigenen Onlineshops bieten. Zum Auftakt sind sowohl kleine Händler als auch Hersteller wie Kahla/Thüringen, Weimar Porzellan, Steiner Plüsch und Arnstadt Kristall vertreten.
wuv.de, kaufhaus-mitte.de

Airfy will kostenloses W-Lan für alle aufbauen und dabei den lokalen Handel einbeziehen: Das Münchner Startup sucht gerade via Crowdfunding nach Investoren und will Händlern W-Lan-Router verkaufen, über die Mehrwertdienste wie die Mobile Payment und Bluetooth Low Energy Beacons genutzt werden können.
mobilbranche.de, internetworld.de

Amazon unternimmt neuen Vorstoß in den stationären Handel: In mehreren Shopping-Centern in San Francisco hat der Onlinehändler Pop-up Stores eröffnet, die wenige Tage lang die Geräte der Kindle-Familie anbieten. Schon länger wird spekuliert, ob Amazon demnächst eigene Geschäfte eröffnen wird wie etwa Apple oder Microsoft.
wsj.com

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lococonnect 300x150Wie kann der Laden um die Ecke gegen den mächtigen Internethandel punkten? Antworten bietet Local Commerce. Denn immer mehr Händler setzen auf Location-Based Services, um dem Shopping via Mausklick die Stirn zu bieten. Erfahren Sie dazu mehr bei der LoCo Connect 2014 am 28. Januar in Amsterdam. Bei Anmeldung via Eventbrite bis zum 12. Dezember mit dem Code „Locationinsider“ erhalten Sie 10 Prozent Rabatt.

– L-NUMBER –

92 Prozent des Handelsvolumens wird in den USA noch immer in stationären Geschäften umgesetzt, so Forrester Research – E-Commerce sei daher geradezu „overhyped“, meint Blair Swedeen von Placecast. Dieses Jahr soll der Umsatz im E-Commerce von 231 Mrd Dollar auf 262 Mrd Dollar steigen – das ist aber auch kein kleiner Kuchen.
thenextweb.com

– L-QUOTE –

„Fast 25 Prozent des Großstadtverkehrs sind Parkplatzsuchverkehr. Da sind enorme Zeit und Geldeinsparungen möglich.“

Deshalb bietet Silvan Rath mit ParkTag eine App an, die mit ortsbezogenen Infos und „Social Parking“ die Situation entspannen soll.
deutsche-startups.de

– L-TRENDS –

Lokaler Einzelhandel erfindet sich gerade neu: Die Lokalzeitung „Tegernseer Stimme“ hat sich deshalb in der örtlichen Händlerschaft umgeschaut und einige Trends aufgespürt, die auch auf andere Städte übertragbar sind. So hat der einst reine Onlinehändler Bergzeit einen 2.000 Quadratmeter großen Laden eröffnet, um mit Emotionen zu punkten, während die Initiative „Buy Local“ die Menschen auffordert, bewusst im Laden und nicht im Netz zu kaufen.
tegernseerstimme.de

Drei Beispiele für das Zusammenwachsen von Online- und Offline-Handel: Die Unternehmensberatung Aquarius zeigt in ihrem Blog neue Ansätze von H&M, GAP und Pinko. So kann man im neuen Flagship Store von H&M direkt in der Umkleidekabine per iPad bezahlen, während GAP auf Click & Collect setzt und Pinko in Mailand einen Fitting Room ohne eigenes Lager unterhält und die gekauften Waren lieber vom Zentrallager direkt nach Hause schickt.
aquarius.biz

Bluetooth-Targeting: Beacon bietet eine neue Möglichkeit, Konsumenten im Geschäft zu orten. Macy’s und Frank & Oak führen diese in den USA bereits zur Weihnachtssaison ein, um Kunden zu halten und sie einzubeziehen. Händler müssen diese Bluetooth-Technologie in stationären Läden nutzen, sagt GPShopper-Mitbegründerin Maya Mikhailov.
mobilemarketer.com

Smarte Sensoren verändern schon die Produktion und den Flugverkehr – warum sollten sie dies nicht auch beim Handel bewirken? Swirl-CEO Hilmi Ozguc rät Händlern zu smarten Geschäften. Kunden möchten ihr Smartphone auch gern in stationären Läden benutzen und diese müssten ihnen diesen Wunsch erleichtern, zum Beispiel durch Bluetooth LE.
gigaom.com

Park-Apps als Waffe: Die tägliche Routine bei der Parkplatzsuche wird sich ändern. Die „New York Times“ schreibt beispielhaft über Phoebe Scott aus Kalifornien, die regelmäßig ihre ParkMe-Anwendung checkt, bevor sie zur Shopping Mall fährt. Nur wenn einige Parkplätze frei sind, findet der Trip überhaupt statt. Vor Ort wird sie im Parkhaus sogar von smarten Schildern bis zu einem Stellplatz geleitet.
nytimes.com

Digitale Karten individualisieren: Google Maps wird massiv von Mitbewerbern unter Druck gesetzt, , so Florian Bauhuber auf Tourismuszukunft. Er schreibt vom „Ende der einen digitalen Weltkarte“, nachdem Google den Markt über Jahre dominiert hat. Eine Alternative ist das offene Projekt OpenStreetMap, an dem heute rund 1,4 Mio registrierte Inhaltsersteller mitarbeiten. Jeder Nutzer kann sich auf der Plattform seine individuelle Karte erstellen.
tourismuszukunft.deopenstreetmap.de

– L-KLICKTIPP –

Kobe-Erdbeben miterleben: Besucher der japanischen Großstadt haben neuerdings die Möglichkeit, mit einer ortsbezogenen Smartphone-App eine Zeitreise zu den Verwüstungen des Jahres 1995 zu unternehmen. Die App nutzt die Technologie von Metaio, einem Augmented-Reality-Spezialisten aus München.
asahi.com

– L-FUN –

PrimeAir wird zum Twitter-Brüller: Die von Amazon vorgestellte Lieferung per Drohne hat unter dem Hashtag #PrimeAir eine Witzlawine losgetreten. „Habe bei Amazon eine Drohne bestellt. Wurde prompt von einem Buch ausgeliefert“, schreibt @zeitweise. „Wir arbeiten an Teleportation – und das ist sogar schneller (und profitabler) als Drohnen“, kommentierte eBay-Manager Devin Wenig. Und in Freiburg fliegt bereits ein „Dönercopter“ durch die Luft, wie ein Tagesschau-Video beweist.
etailment.dederstandard.atvon-nullen-und-einsen.blogspot.de

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