Digital Commerce goes Automotive: Shopping im Auto und Functions on Demand.

von Partnerunternehmen am 24.November 2021 in Partnerbeitrag, Trends & Analysen

Aktueller Audi A8 L (Bild: Audi AG)

Mobilität und Shopping spielen in unserem Leben zentrale Rollen – und greifen immer mehr ineinander: Längst kaufen Menschen zum Beispiel ganz nebenbei per Smartphone ein, während sie in der Straßenbahn sitzen – und “Drive to Store Marketing” hat sich zu einer eigenen Werbegattung für stationäre Läden entwickelt. Was liegt also näher für Retailer und Brands, als auch Autos explizit in die Digital-Commerce-Strategie einzubinden? Schließlich sind moderne Kraftfahrzeuge heute per 5G-Mobilfunk mit dem Internet verbunden – und führende Hersteller wie Audi haben spannende neue Services entwickelt.

Digital Commerce in der Automobilbranche kennt grundsätzlich verschiedene Ausprägungen: So können Kunden sich ihre neuen Fahrzeuge ganz nach individuellen Wünschen online konfigurieren. Auch passendes Zubehör und Ersatzteile für ihre aktuellen Autos können Kunden über digitale Plattformen bestellen. Oder sie können wichtige Funktionen wie Fahrzeugverriegelung, Klimatisierung oder das Fahrtenbuch ihres Autos per App steuern. Aber auch das Shopping während der Autofahrt, Car Commerce genannt, wird dank Sprachassistent immer realistischer. Doch wieso profan bei Amazon etwas nach Hause bestellen, wenn das Auto die Route kennt und vielleicht gleich einen Laden zur Abholung entlang der Wegstrecke empfehlen kann?

myAudi verbindet Fahrzeug mit Smartphone-App

Einer der Hersteller, der im Digital Commerce durchstartet, ist Audi. Die Premiummarke aus Ingolstadt bietet die App “myAudi” an, die sich mit dem Fahrzeug des jeweiligen Nutzers verbinden kann. Dadurch bietet die App viele nützliche digitale Funktionen und Services, die den Alltag für Audi-Fahrer erleichtern. Beispielsweise hilft die App, alle wichtigen Fahrzeugdaten im Blick zu behalten: Zum Beispiel den Füllstand des Tanks (bei Verbrennern) oder den Ladezustand der Batterie (bei Elektroautos), die verbleibende Reichweite sowie Meldungen zum Fahrzeugstatus. Zugleich kann das Fahrzeug über die App ver- bzw. entriegelt und die Klimaanlage gesteuert werden. Für E-Autos kann die App zudem eine passende Ladesäule suchen und freischalten.

myAudi-App (Bild: Audi AG)

Doch das ist noch längst nicht alles: Mit “Functions on Demand” hat Audi einen Service entwickelt, mit dem Kund*innen bereits standardmäßig im Auto verbaute, aber eigentlich gar nicht gekaufte Funktionen nachträglich freischalten lassen – gegen Bezahlung, versteht sich. Zum Start im Herbst 2020 konnten Kund*innen, die eines der aktuellen Modelle der Baureihen E-Tron, A4, A5, A6, A7, Q5, Q7 und Q8 besitzen, darüber Funktionen aus den Bereichen Licht, Fahrerassistenz und Infotainment dazu buchen. Beim Audi E-Tron beispielsweise kann der Fahrer seine LED-Scheinwerfer zu Matrix LED-Leuchten upgraden. Und mit einem Infotainmentpaket können nachträglich Navigation und ein Smartphone-Interface fürs Bordsystem hinzugebucht werden.     “Functions on Demand” soll perspektivisch für alle Baureihen zur Verfügung gestellt werden und um weitere hinzubuchbare Funktionen erweitert werden.

Technologisch setzt Audi dabei auf commercetools, die weltweit führende Commerce-Plattform basierend auf den MACH-Prinzipien (Microservices, API-first, Cloud-native und Headless). commercetools bildet dabei das Grundgerüst der Audi Commerce Platform, die dessen Endkunden digitale Dienstleistungen wie “Functions on Demand” bietet. Die Plattform bildet das globale Shopsystem für alle Märkte, stellt das globale Shop-Frontend (z.B. für die myAudi-App) zur Verfügung und bietet APIs für marktspezifische Shop-Frontends und externe Produktlieferanten.

Car Commerce & In-Car-Payment auf dem Vormarsch

Angesichts des Siegeszugs von Sprachsteuerungen wird auch das Shopping aus dem Auto heraus immer alltagstauglicher und immer mehr Hersteller rüsten ihre Neuwagen mit Alexa, Google Assistant oder Siri im Cockpit aus. Das schafft die Grundlage dafür, aus dem Auto heraus zu bestellen, denn das ist während der Fahrt über ein Display mit Touch-Steuerung allein aus Sicherheitsgründen kaum denkbar. Doch dank Sprachsteuerung werden nun Szenarien denkbar, dass ein Autofahrer, der ein interessantes Produkt während der Fahrt im Radio oder in einem Podcast empfohlen bekommt, dies noch während der Fahrt bestellt. Je nach Setting kann die Lieferung dabei nach Hause erfolgen oder der Fahrer holt es gleich bei einem Pickup-Laden ab.

Mit den passenden Schnittstellen wie den flexiblen APIs von commercetools ist In-Car-Payment, also die Zahlung solcher Bestellungen aus dem Auto heraus, kein Problem. “Wir bei commercetools sind stolz darauf, die Zukunft der Mobilität voranzutreiben, indem wir In-Car-Commerce-Funktionen und benutzerdefinierte Microservices für mehrere globale Automobilhändler entwickeln”, sagt Hauke Rahm, VP Customer Success bei commercetools, im folgenden Video:

Besonders praktisch ist Car Commerce inklusive Payment zum Beispiel für den schnellen Hunger: “Künftig kann ich aus meinem Auto heraus bei meinem Lieblings-Italiener nicht nur Pizza bestellen, sondern sie auch gleich bezahlen”, skizziert Franz Reiner, Vorstandsvorsitzender der Daimler Mobility AG, bei n-tv.de ein spannendes Szenario für Car Commerce. Naheliegend ist zudem, dass das Auto automatisch die neue Tankfüllung bezahlt: Das geht in den USA z.B. schon via “Pay at the Pump” mit der Alexa-Sprachsteuerung. Das selbe gilt natürlich auch für Aufladungen von Elektroautos.

Richtig Musik dürften Car Commerce und In-Car-Payment entwickeln, wenn Autos in einigen Jahren autonom unterwegs sind und sich niemand mehr aufs Fahren konzentrieren muss. So kann man sich in Zukunft sein eigenes Auto oder ein autonomes Taxi einfach rufen und es holt einen in kürzester Zeit ab. An Bord kann dann auch Online-Shopping per Display interessant sein – oder auf einer längeren Strecke ein Entertainment-orientiertes Live-Shopping-Format inklusive Bestellung. Ein autonom fahrendes Auto oder ein autonom fahrendender Van könnte aber auch den Workation-Trend noch verstärken: Man arbeitet im Wagen, der einen automatisch und ohne Fahrer zum nächsten Ziel bringt. Oder es könnte zum Beispiel auch rollende Fitnessstudios geben – vielleicht ein spannendes Modell für Anbieter wie Peloton.

Über commercetools:

commercetools ist ein weltweit führendes Software-Unternehmen und steht für die gleichnamige Plattform für den B2C- und B2B-Handel der nächsten Generation. Die cloudbasierte headless E-Commerce-Software stützt sich auf einen API-First-Ansatz und flexible Microservices. Damit können Unternehmen ihren Kunden über alle Touchpoints hinweg umfassende und inspirierende Einkaufserlebnisse bieten.

Seit seiner Gründung 2006 hat commercetools seinen Hauptsitz in München. Mit Niederlassungen in den USA, in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum ist das Unternehmen global aufgestellt. Internationale Marken, darunter auch Fortune-500-Unternehmen, verlassen sich auf die commercetools-Plattform.

Weitere Informationen finden Sie unter https://commercetools.com/de/


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