Digitale „Style Walls“ für mehr Personalisierung bei Knot Standard.

von Stephan Lamprecht am 01.Juli 2019 in News

Die Style Walls arbeiten sprachbasiert und geiten durch den Prozess zum individuellen Outfit. (Foto: Knot Standard)

Das 2012 gegründete Label Knot Standard hat sich auf die Maßanfertigung von Herrenmode spezialisiert. Personalisierung ist die Basis des Geschäftsmodells. Nun zündet das Unternehmen in allen 10 Showrooms in den USA die nächste Stufe, denn hier werden datengetriebene „Style Walls“ installiert.

Die digitalen Displays mit einer Länge zwischen 2,40 Meter und 3,60 Meter und einer Höhe von 2,40 Meter sind sprachgesteuert. Die Kunden werden dabei durch den Prozess geführt, ihr individuelles Outfit zusammenzustellen. Das soll gerade auch für Neukunden den Einkauf erleichtern. Aktuell beherrscht die Software 200 Sprachkommandos, wöchentlich sollen 50 weitere dazukommen. So können sich die Kunden einfach per Sprache passende Manschetten oder Schnitte und Farben auf den Bildschirm rufen. Und dank der visuellen Gestaltung bekommen sie einen Eindruck davon, wie das fertige Stück aussehen wird.

Stück für Stück entsteht die Vorschau des individuellen Modestücks.

Die Installationen zielen indes nicht nur auf Neukunden ab, die sich vielleicht erstmals ein individuelles Kleidungsstück anfertigen lassen wollen. Farb- und Schnittvorschläge basieren auf den Daten von 25.000 bereits dokumentierten Beratungsgesprächen und Einkäufen. Auf diese Weise sollen Stammkunden schneller zu einem weiteren Stück gelangen, das ihrem Stil entspricht. Das Unternehmen rühmt sich selbst, mehr über die Vorlieben seiner Kunden zu wissen, als Google oder Amazon. Denn das Stammkundengeschäft ist für Knot Standard enorm wichtig. Nach eigenen Angaben kaufen 60 Prozent der Konsumenten nach ihrer ersten Bestellung erneut bei dem Label ein.

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