Douglas kassiert mobil, Münster Manufakturen mit Pop-Up-Store, Videogrüße bei Feinkost Käfer.

von Florian Treiß am 07.Dezember 2021 in News

Liebe Leserinnen & Leser,

auch wenn das Gejammer über sinkende Umsätze im Handel in der Weihnachtszeit groß ist: Für Obdachlose ist diese Zeit noch viel härter. Viele von ihnen sind im puren Überlebenskampf. Bitte halten Sie in der kalten Jahreszeit die Augen offen und helfen Sie, wo Sie können. Das Startup MyMolo, das im Sommer Unterkünfte für Festivals bietet, stellt seine Tiny Houses seit 2016 im Winter der Berliner Kältehilfe mietfrei für Obdachlose zur Verfügung. Lediglich die Kosten für Auf- und Abbau, Transport, Strom und Wartung fallen an. Um diese Kosten zu finanzieren, freut sich das Projekt über Spenden via Betterplace.

Herzliche Grüße, Ihr Florian Treiß

Partnerbeitrag: Multi-Channel, Omni-Channel, D2C – welches Modell ist das richtige für mein Startup?

Startups im FMCG-Segment müssen wichtige Entscheidungen zur Unternehmensform, Gründung, Finanzierung, Auswahl der Lieferanten und Händler etc. treffen. Die Strategien zum Geschäftsmodell, Markteintritt und der Marktbeeinflussung werden je nach Kategorie und Produkt neu entwickelt oder angepasst. Ganz wichtig dabei ist auch das Vertriebsmodell, sei es Multi-Channel, Omni-Channel oder D2C. Anna Breidt, Mitgründerin und Geschäftsführerin der gerade mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design 2022 ausgezeichneten jungen Kosmetikmarke OYESS, beschreibt bei uns im Partnerbeitrag, wie ihr Unternehmen auch ohne eigenen Web-Shop erfolgreich ist.
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Douglas kassiert mobil, Münster Manufakturen mit Pop-Up-Store, Bund pumt 250 Millionen in Innenstädte

Bei Douglas einkaufen, ohne an der Kasse anzustehen: In deutschlandweit 320 Filialen können Kundinnen und Kunden im unmittelbaren Anschluss an die Beratung neuerdings direkt beim Verkaufspersonal bezahlen. Möglich wird das durch eine Kooperation mit dem Zahlungsdienstleister SumUp, das dafür 2.000 mobile Kartenterminals bereitstellt. „Gerade im Weihnachtsgeschäft ist ein unkomplizierter Checkout-Prozess wichtig. Dank der Zusammenarbeit mit SumUp können wir diesen Service nun noch kundenfreundlicher und angenehmer gestalten. Die Lösung wird gut angenommen und wir sehen auch schon nach den ersten Wochen in einigen Filialen eine positive Entwicklung“, sagt Douglas-Managerin Madeleine Bettag.

Pop-Up-Store Münster Manufakturen (Foto: Stadt Münster, Maren Kuiter)

In Münster hat ein interessanter Pop-Up-Store namens Münster Manufakturen eröffnet, der Produkte von vierzig Manufaktur-Betrieben aus dem Münsterland präsentiert. Zuvor schon als Online-Plattform für regionale Produkte aktiv, gibt es die handwerklich hergestellten Produkte nun auch in dem Ladenlokal zu kaufen. Dazu sind Veranstaltungen geplant, die zeigen, wie die Manufakturen arbeiten und ihre Produkte fertigen. Gefördert wird der Pop-Up-Store durch den Zentrenfonds der Stadt Münster.

Im Sommer hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die vorgesehenen Mittel für das Bundesprogramm“Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ drastisch erhöht. Von 25 Millionen Euro verzehnfachte sich der Betrag auf 250 Millionen Euro. Davon profitieren sollen nun 238 Kommunen aus ganz Deutschland profitieren. „Die Aufstockung ermöglicht eine breite Förderung für Städte und Gemeinden aller Größenklassen bundesweit“, heißt es zu dem Programm etwa beim Deutschen Städtetag. Bis spätestens 2025 müssen die von den Städten und Gemeinden geplanten Maßnahmen umgesetzt sein.

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Videogrüße bei Feinkost Käfer, Abfallfreier Online-Supermarkt, Quickstart Online für 20.000 KMU

Ab sofort sorgt das Startup Vidgreets bei Feinkost Käfer für individuelle Kauferlebnisse im Onlineshop. Im Checkout des Spezialitäten-Anbieters können Kundinnen und Kunden während ihrer Bestellung die Aufnahme und den Versand einer persönlichen Videobotschaft wählen. „Wir sind kontinuierlich auf der Suche nach innovativen Ideen, die das Einkaufserlebnis für unsere Kundinnen und Kunden noch attraktiver und emotionaler machen“, erklärt Geschäftsführer Michael Käfer. „ViDGREETS bewegt sich voll im Trend für Individualisierung und Personalisierung von Produkten und bedient zu hundert Prozent das Motto #MeinKäferErlebnis.“

Die Idee der Unverpackt-Läden wandert auch immer stärker in den Onlinehandel. Auch wenn es dort natürlich nicht ganz ohne Verpackung geht, so widmen sich immer mehr Startups der Idee, dass die Produkte zumindest keinen Abfall produzieren. So auch Bio im Glas, gegründet vom Wirtschaftsinformatik-Studenten Lucas Luttner (siehe Foto). Sein Online-Supermarkt für Zero-Waste-Bio-Produkte im Glas bietet nach eigenen Angaben den deutschlandweit ersten Konfigurator für individuelle Bio-Geschenkboxen und -Präsentkörbe aus recycelten Materialien oder nachwachsenden Rohstoffen. Das Konzept wurde in Partnerschaft mit der Universität Regensburg entwickelt und ist bis heute zu einem fünfköpfigen Team aus Jung und Alt gereift.

Im September 2020 starteten der HDE, Händler helfen Händlern und Amazon das kostenfreie Wissensportal Quickstart Online, das Know-How zu E-Commerce, Vertriebswegen, Förderungsmöglichkeiten, Marketing und Internationalisierung vermittelt. Die neuen Partner VISA, idealo, shopware, Lizenzero und Fit für Erfolg erweiterten 2021 die Bandbreite. Mittlerweile haben 20.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) das Portal genutzt, wie Amazon mitteilt. Eine der Erfolgsgeschichten aus dem Projekt ist Intersport Haindl, das innerhalb von nur vier Wochen auf Amazon durchstartete und seinen Umsatz seitdem verdoppelt hat. Auch 2022 soll Quickstart Online weitergehen, dann mit Fokus auf Nachhaltigkeit.

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Schwaches Weihnachtsgeschäft, Schuhmarkt schrumpft stark, Dankeschön-Marketing wirkt

Laut dem HDE lagen die Umsätze im Einzelhandel in der letzten Woche um 26 Prozent niedriger als noch vor zwei Jahren. Die Besucherzahlen im Innenstadthandel sind unter den teilweise bereits geltenden 2G-Regeln demnach sogar um durchschnittlich 41 Prozent gesunken. Besonders hart traf es Modeläden. Diese verzeichneten ein Umsatzminus von 35 Prozent zum Vorkrisenniveau. „In der Woche vor dem zweiten Advent sind Umsätze und Frequenzen spürbar eingebrochen“, sagt HDE-Chef Stefan Genth. 77 Prozent der Einzelhändler fürchten laut HDE-Umfrage nun ein ähnlich schwaches Weihnachtsgeschäft wie im vergangenen Jahr. Zudem zeigt der HDE-Konsumbarometer nun wieder deutlich nach unten.

Diese Analyse kommt recht spät, aber gut Ding will Weile haben: PwC hat die Entwicklung des deutschen Schuheinzelhandels im vergangenen Jahr betrachtet und stellt fest, dass die Umsätze dort um 17 Prozent eingebrochen sind. „Vor allem der stationäre Markt für Schuhe in Deutschland schrumpft schon seit längerem. Das zeigt sich auch an der sinkenden Anzahl der Schuheinzelhändler und Filialen in den Innenstädten. Gleichzeitig steigt der Online-Anteil – beschleunigt durch die Pandemie – kontinuierlich weiter an“, sagt Patrick Ziechmann, Partner bei PwC Deutschland und Experte für Handel und Konsumgüterindustrie. Tatsächlich liegt der Onlne-Anteil am Schuhmarkt laut PwC mittlerweile bei 38 Prozent.

Userwerk-Umfrage zum Dankeschön-Trend – zum Vergrößern bitte anklicken

Nach dem Online-Einkauf gibt es immer häufiger ein Dankeschön: Längst hat sich hierfür die junge Disziplin des Checkout-Marketings immer stärker professionalisiert. Eine Befragung von userwerk zeigt nun, dass solche Maßnahmen die Shoptreue und Wiederkaufrate nachhaltig steigern können. Zwei Drittel der von userwerk befragten Online-Shopper*innen (66,8%) freuen sich grundsätzlich, wenn ihnen nach dem Einkauf Dankeschön-Angebote angezeigt werden. Jede/r Vierte (24,5%) nutzt die ihm angebotenen Vorteilsangebote häufiger bis immer. Und Jede/r Fünfte (20,8%) gibt an, schon einmal ein Produkt bzw. einen Service, den er als Dankeschön bestellt und kennen gelernt hat, später regulär gekauft zu haben, siehe Grafik oben.

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