Drei erfrischende Beispiele für Concept-Stores.

von Andre Schreiber am 24.Juli 2018 in News

Klar geht es auch um das Verkaufen von Handarbeitswaren. Aber in erster Linie ist der neue Laden von JoAnn Fabric and Craft Stores auch ein Ort der Begegnung.

„Der Grossteil der heutigen Flächen wirkt nach wie vor wie begehbare Warenlager, die kaum Emotionen versprühen. Und als Warenlager sind es schlicht zu teure Flächen.“ Das hat der Experte Thomas Lang gerade in einem Blogbeitrag geschrieben. Und genauso erleben sicherlich nicht wenige Kunden den Besuch größerer Geschäfte und Warenhäuser. Concept-Stores gehen diese Schwäche an und bieten den Kunden einfach mehr. Dazu haben wir drei Beispiele für Sie zusammengestellt.

In Columbus hat JoAnn Fabric and Craft Stores einen neuen Laden eröffnet, der zwar neueste Technologie einsetzt, aber in erster Linie den Kunden Raum geben soll, sich mit Handarbeiten zu beschäftigen.

Das Konzept zielt darauf ab, dass die Kunden in den Laden kommen und sich dort aktiv beschäftigen. So gibt es eine Abteilung, in der Kunden lernen können, wie man individuelle Hemden näht. Im „Creators‘ Studio“ können Kurse und Veranstaltungen besucht werden. Hier lässt sich aber auch Ausrüstung für ein Bastelprojekt mieten. Der „Craft Creator“ ist ein Touchscreen-Kiosk, an dem man sich die Bastelideen von Pinterest ansehen kann.

Außerdem gibt es eine Stoffschneidebar, in der die Kunden einchecken und dann per SMS benachrichtigt werden, wenn ihre Materialien fertig sind. Zusätzlich gibt es einen Concierge-Service für Heimdekoration sowie einen persönlichen Einkaufsservice. Um zum wiederholten Besuch zu animieren, wird es im Laden auch Kunstinstallationen geben, die regelmäßig wechseln.

Alles, was man am Strand und beim modebewussten Bummeln im Urlaub so braucht. Koibird in London.

In London hat Koibird einen Laden der anderen Art eröffnet. Alles, was man unterwegs am Strand oder beim Bummeln an fernen Orten so anziehen kann, versammelt das Geschäft auf rund 100 Quadratmetern. 60 verschiedene Marken werden präsentiert. Und dies auf eine beeindruckende Art, die den Besuch des Ladens zu einem Erlebnis macht.

Minimalistisch und hell: Mode und Design aus Korea in Berlin.

In Berlin gibt es den Knok Store. Die Ästhetik des Ladens ist einfach und minimal, mit viel Licht, um den Fokus auf die Produkte zu richten. Der Schwerpunkt liegt auf Mode und Design aus Korea. Neben einer Café-Ecke und einer Terrasse gibt es auch Ausstellungen koreanischer Künstler.


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