eBay, Zalando, reBuy.

von Christian Bach am 19.Februar 2014 in Kurzmeldungen

– L-ANALYSE –

eBay und Deloitte haben für ihre Omnichannel-Studie nicht nur die Fallbeispiele von Händlern ausgewertet, die erfolgreich die Kanäle Offline, Online und Mobile kombinieren, sondern auch jeweils 1.000 Konsumenten in Deutschland und Großbritannien befragt. Dabei sind es drei in der Studie enthaltene Grafiken, die den Wert zusätzlicher digitaler Aktivitäten für den stationären Handel besonders gut auf den Punkt bringen.
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eBay will den stationären und digitalen Handel verknüpfen. Doch wie eBay-Chef John Donahoe kürzlich in einem Analystengespräch einräumte, springt das Offline-Geschäft langsamer an, als es sich das Unternehmen wünscht. Wer im Retail zukunftsfähig bleiben will, muss sich bereits heute verändern und weiß doch nicht, ob die eingeleiteten Maßnahmen in einigen Jahren auch wirklich den erhofften Effekt zeigen werden.
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– L-BUSINESS –

Zalando setzt auf Upcload: Der Online-Modehändler testet nach Metail nun den virtuellen Vermessungsdienst Upcload. Das gab Zalando über Twitter bekannt. Das Berliner Startup erstellt nach Eingabe von Größe, Gewicht und Figurtyp ein zentimetergenaues Maßprofil und unterbreitet Nutzern Größenvorschläge für das gewünschte Bekleidungsprodukt.
twitter.comcx-commerce.de (Hintergrund)

reBuy hat 2013 einen Umsatz von 55 Mio Euro erwirtschaftet: Damit steigerte der Re-Commerce-Anbieter seinen Umsatz um 15 Mio Euro im Vergleich zum Vorjahr. reBuy hat im vergangenen Jahr allein 27 Mio Euro durch den Verkauft von Gebrauchtwaren an seine Kunden ausgezahlt. Gründer Lawrence Leuschner will den Fokus vor allem auf gebrauchte Elektronikwaren legen.
deutsche-startups.de

Postmates erhält 16 Mio Dollar in einer Finanzierungsrunde: Der Delivery-Service will mit dem Geld weiter expandieren. Postmates führt eigenen Angaben 10.000 Lieferungen pro Woche durch. Das Startup aus San Francisco wurde 2011 gegründet und verspricht die Lieferung nahezu aller Produkte.
bits.blog.nytimes.com

Poundland plant Online-Shop: Der britische Discounter will neben seinen stationären Geschäften auch in den E-Commerce einsteigen. Dies geht aus der Präsentation der Quartalszahlen von Poundland hervor. Das Unternehmen erwirtschafte demnach im vergangenen Jahr 880 Mio Pfund. Unterm Strich blieben 45,5 Mio Pfund Gewinn übrig. Die Anzahl der Geschäfte konnte seit 1990 auf 500 verdoppelt werden.
bloomberg.com, internetretailing.net

Marks & Spencer (M&S) launcht neue Website und will diese besser mit dem Offline-Handel verbinden: Die britische Modekette will dazu die Lieferzeiten verbessern und auch wieder einige der rund 14,5 Mio Online-Käufern in die eigenen Läden locken. „Wenn man nur online kauft, kauft man prinzipiell nur ein Foto“, sagt M&S-Managerin Laura Wade-Gery und deutet dabei auf den wesentlichsten Vorteil des stationären Handels hin – der Anprobe der Kleidung.
reuters.com

– L-PEOPLE –

Andrea Ritzerfeld ist neue CMO beim iPad-Kassenanbieter orderbird. Sie war zuvor Leiterin für Marketing und Internationalisierung beim Sprachlernportal Babbel.com. +++ Robin Müller und Matthias Wilrich erweitern als CTO und COO die Führungsetage des Premium-Discounters Lesara. Müller war zuvor CTO von Flightright und Wilrich bereits bei Lesara tätig.
horizont.net (Ritzerfeld)‏, gruenderszene.de (Müller/Wilrich)

– L-NUMBER –

Waren im Wert von knapp 40 Mio Euro wurden im vergangenen Jahr in Deutschland online an Endkunden verkauft, so die Ergebnisse der Studie „Interaktiver Handel in Deutschland 2013“ des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh). Dieser E-Commerce-Anteil des interaktiven Handels steht für rund 80 Prozent des Branchenumsatzes. Als stärkster Absatzkanal gelten die Online-Marktplätze. Bekleidung, Bücher und Elektronikartikel sind die stärksten Umsatzbringer im interaktiven Handel. Für dieses Jahr erwartet der bvh ein E-Commerce-Wachstum von 24,8 Prozent.
internetworld.de, pressebox.de, etailment.de

– L-QUOTE –

„Der moderne Handel ist im Wandel. Verbraucher nutzen heute individuell sämtliche Offline- und Online-Vertriebskanäle, sind top informiert, mobil und fordern mehr Flexibilität ein.“

Ines Pettigrew, Marketing and Business Development Director der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, glaubt, dass sich das veränderte Kaufverhalten der Kunden nicht mehr ändern wird.
pressebox.de

– L-TRENDS –

E-Commerce vertreibt die stationären Läden aus den Innenstädten: Das liest man zumindest immer wieder. Dabei wirken ständig mehr große Onlinehändler, zum Beispiel Notebooksbilliger.de und Mymuesli.de, diesem angeblichen Trend entgehen, indem sie Offline-Geschäfte eröffnen. iBusiness-Redakteurin Verena Gründel bietet neun weitere Thesen, warum der E-Commerce doch kein Einzelhandels-Killer ist.
iBusiness

Standort, Relevanz und Personalisierung sind für Werbung ausschlaggebend: Diese drei Aspekte bedingen sich gegenseitig, schreibt Joe Morsello, Communication Manager bei der Handelsorganisation Local Search Association. Um Kunden gezielt Informationen zukommen zu lassen, müssen lokale Händler aus der Masse der Daten auswählen. Unternehmer müssen dafür an der Auswahl aus dem Pool der Big Data arbeiten, um ihre Zielgruppe zu erreichen, so Morsello.
streetfightmag.com

Lokale Geschäfte sollten sich mit der komplexen Marketing-Realität auseinandersetzen: Drei Marketing-Tools können Unternehmen wiederum bei der Vereinfachung dieser Dynamik helfen, so Yodle-CEO Court Cunningham. Lokale Geschäfte sollten dafür soziale Medien bespielen, verschiedene Kanäle ausprobieren und auf Buchungs- und Planungs-Tools setzen.
streetfightmag.com

Beacons sind zwar noch selten im Einsatz, aber an Anwendungen werden unter Hochdruck entwickelt: Auf dem Mobile National Day wurden Handlungsempfehlungen erarbeitet, damit Location-based Services und Advertising zu wichtigen Wirtschaftsfaktoren werden. Verbesserungswürdig sind demnach beispielsweise Design und User Experience sowie die Aufklärung von potentiellen Nutzern über die Vorteile der Technologie. Besonders Verlage und Medienhäuser zeigen Interesse an Beacons.
gfm-nachrichten.de

Lokaljournalismus allein reicht nicht zum Überleben: Volker Thies arbeitet als Lokaljournalist im Rhein-Main-Gebiet. Weil der Verdienst im Lokalen sehr zu wünschen übrig lässt, bessert er sein Gehalt mit PR- und Ratgebertexten auf, sagt Thies. „Wer von Lokaljournalismus leben will, kommt um ein gewisses Maß an Selbstausbeutung nicht herum. Ein zweites Standbein ist gut für Unabhängigkeit, Selbstbewusstsein und Konto“, resümiert Autor Benjamin O’Daniel.
journalist.de

– L-KLICKTIPP –

Location-based Ads sollte 2014 nicht nur auf einzelnes Geofencing beschränkt werden, da Händler beispielsweise auch mit Partnern bei Kampagnen zusammenarbeiten können, so Moasis-CEO Ryan Golden. Der hat 5 Fragen zusammengestellt, die sich Werbetreibende bevor sie standortbasierte Werbung schalten stellen und beantworten sollten.
mediapost.com

– L-FUN –

Glasshole-Verbot: Google will mit einem Knigge für Google Glass seinen Nutzern im Umgang mit der Datenbrille Benehmen beibringen. Ein Auszug aus den Benimmregeln: Bloß nicht blöd gucken, freundlich sein, nicht ungefragt aufnehmen. In einem Satz: „sei kein Glasshole“.
handelsblatt.com

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