Fashion Week unter Druck, Instagram zur Kundengewinnung, Google kauft Retail-Tech-Startup.

von Stephan Lamprecht am 15.Januar 2020 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Fashion Week: Die am Montag eröffnete Messe in Berlin steht gehörig unter Druck. Weil immer mehr Läden schließen müssen, kommen auch immer weniger Einkäufer auf solche Veranstaltungen. Das wird aktuell deutlich. Vor einem Jahr füllten die Aussteller noch 11 Hallen, in diesem Jahr sind es nur noch zwei. Ein Symbol für den Wandel in der Modeindustrie.
handelsblatt.com

Instagram kann mehr als ein Schaufenster sein. Das gilt auch für kleinere Händler und Gewerbetreibende. Eindrucksvoll ist das Beispiel des Nagelstudios „Isla Berlin“, das 50 Prozent seiner Buchungen als Direktnachricht auf der Plattform erhält. Und das in einem nicht gerade wenig umkämpften Markt.
omr.com

Google hat für knapp 150 Mio Euro das junge Unternehmen Pointy übernommen. Das in Dublin beheimatete Startup hilft Unternehmen dabei, ihren Warenbestand schneller und einfacher bei Google zu listen. So können sich die Kunden online die Produktverfügbarkeit bei Händlern vor Ort ansehen. Der Ansatz von Pointy nutzt eine Kombination aus Hard- und Software. Es bestehen aber Schnittstellen zu einer ganzen Reihe von POS-Systemen.
techcrunch.com

Yelp darf weiter die Kundenbewertungen von Geschäften, Restaurants und Dienstleistern automatisiert durch Algorithmen auf der Website zusammenfassen. Mit einem Urteil vor dem BGH endete ein seit Jahren schwelender Rechtsstreit. Eine Unternehmerin sah sich nicht gerecht behandelt. Das Urteil hat uns weniger überrascht als die Tatsache, dass es das Portal überhaupt noch gibt.
internetworld.de

Store-Konzepte: Es ist zwar noch nicht Freitag, aber die bilderreiche Vorstellung von sechs internationalen Einzelhandelskonzepten ist so sehenswert, dass man sich auch gern zur Wochenmitte inspirieren lassen kann.
fashionunited.de

– MITGEZÄHLT –

10.000 Arbeitsplätze und damit fast jeder Dritte der 34.000 Beschäftigten sind bei der Metro-Tochter Real gefährdet. Dies ist jedenfalls die Ansicht des Betriebsrates. Hintergrund ist der Verkauf von Real an ein Bieter-Konsortium, das aber nur einen kleinen Teil der Filialen selbst betreiben will.
zeit.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Bezahlbare Ladenlokale in einer Größe, wie wir sie benötigen, in der Schweiz zu bekommen ist sehr schwer. Da arbeiten wir lieber mit Partnern zusammen. Wenn wir nur einen Laden in der Schweiz hätten, würden wir Verluste ohne Ende machen.“

Firmengründer Dirk Rossmann über die bisher nicht unter eigener Flagge erfolgte Expansion in die Schweiz. Dafür erobert sich das Unternehmen den Markt über Partnerschaften durch die Hintertür. So gibt es inzwischen Rossmann-Produkte u.a. bei Brack.ch.
handelszeitung.ch

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