„Freiraum“ will Instagramerlebnis in den Handel holen, was Kassenpersonal an Kunden nervt, Buchhandel als Vorbild für andere Branchen.

von Stephan Lamprecht am 04.Februar 2020 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Freiraum ist der Name eines Shopping-Konzepts, mit dem zwei Berliner Unternehmen der etwas eingeschlafenen Friedrichstraße neues Leben einhauchen wollen. Die Grundidee erinnert an Konzepte wie B8ta. Marken können sich temporär einmieten, um ihre Produkte offline zu präsentieren. Gekauft wird dann online. Mit ihrem Ansatz wollen die Macher das Instagram-Shoppingerlebnis in den stationären Handel holen.
fashionunited.de

Nervig: In der Kolumne „5 Dinge“ schreibt ein Supermarktkassierer anonym, was ihn an den Kunden nervt. Telefonieren an der Kasse, respektloses Verhalten und das Ignorieren der Warentrenner gehören dazu. Eine Replik auf einen ähnlichen Beitrag, der nervige Dinge im Supermarkt aus Sicht eines Kunden schilderte.
faz.net

Buchhandel: Amazon hat in seinen Kernmärkten ohne Zweifel dem Buchhandel nicht gutgetan. Aber kleinere, unabhängige Buchhandlungen erleben eine Renaissance und entwickeln sich in ihren Nischen teilweise erstaunlich positiv. Was können andere Händler daraus lernen? Kuratierte Produkte und der Aufbau einer Community sind offenbar zwei Schlüsselfaktoren.
hbs.edu

Apotheken: Online-Apotheken wie DocMorris bemühen sich verstärkt darum, stationäre Apotheken an ihre Plattformen anzubinden. Die Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners empfiehlt den lokalen Anbietern, diese Offerten zu nutzen. Sie könnten damit die Gefahren drohender Umsatzverluste reduzieren und ins digitale Zeitalter eintreten.
presseportal.de

Bad Honnef: Der lokale Marktplatz der Stadt reiht sich nahtlos in die Geschichte der Misserfolge ähnlicher Projekte ein. Im Vorfeld der nächsten Sitzung des Stadtrats heißt es, dass kaum Bestellungen generiert werden, obwohl im Vorfeld bereits die Liefergebühren reduziert wurden. Sofern sich keine neuen „Anlockpunkte“ ergeben, soll das Angebot zu Ende Juni eingestellt werden.
rundschau-online.de

– MITGEZÄHLT –

15 Minuten: In Moskau können sich Kunden des Lieferdienstes Lavka ihre Lebensmittelbestellungen binnen dieser Zeit per Fahrradkurier nach Hause liefern lassen. Rund 2.000 Artikel sind in den über die Stadt verteilten Lagern für die Zusteller zugänglich. Hinter dem Angebot steckt Yandex, Russlands größter Technologiekonzern, der hierzulande häufig fälschlicherweise als das Google Russlands bezeichnet wird.
bloomberg.com

– DA WAR NOCH WAS –

„In Stückzahl gemessen verkaufen wir als Branche seit Jahren immer weniger, nur die Bons sind durch die Elektrifizierung letztens deutlich gestiegen. So ist der Rohertrag des Händlers gestiegen, aber dafür kann er auch nichts. Es gibt auch kaum Differenzierung zwischen Händler A und Händler B. Neue Finanzierungsarten oder Service-Angebote sind keine entstanden. Sie sind also völlig austauschbar.“

Digitalisierungsexperte Marcus Diekmann im Podcast von Kassenzone. In der Folge spricht er gemeinsam mit Thorsten Rose (CEO von Rose Bikes) über die Veränderungen der Branche, und wie es das Unternehmen geschafft hat, zur bekanntesten Fahrradmarke zu werden.
kassenzone.de

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