Gucci mit Anprobe per AR, Trigo Vision gewinnt Tesco als Kunden für kassenlose Läden, Shopify bietet Apple Business Chat.

von Stephan Lamprecht am 27.Juni 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Gucci: In Kooperation mit dem Startup Wannaby bietet die Luxusmarke in ihrer iOS-App jetzt auch eine Anprobe per Augmented Reality. Die Kunden können damit Sneaker von Ace virtuell ausprobieren. Durch die direkte Verlinkung mit dem Online-Shop lassen sich die Modelle bei Gefallen dann auch sofort bestellen.
wwd.com

Trigo Vision: Das Startup aus Israel, das wir Ihnen auch schon einmal vorgestellt haben, darf sich in Großbritannien über einen wichtigen Kunden freuen. Offenbar plant Tesco die Einführung der auf Kameras und KI basierenden Technologie, um Geschäfte ohne Kasse nach Vorbild von Amazon Go zu eröffnen. Offizielle Kommentare oder gar die Zahl der Läden, die umgerüstet werden sollen, gibt es derzeit nicht.
telegraph.co.uk

Shopify: Die E-Commerce-Plattform bietet ihren Händlern einen neuen Service an. „Shopify Ping“ erlaubt es auch kleineren Händlern, den Kunden per Apple Business Chat zu erreichen. Einmal aktiviert, können die Kunden per Knopfdruck in einen Chat direkt von iPhone oder iPad Fragen zum Produkt oder Versand stellen.
shopify.com

Apple Pay: Die Tinte unter den Vereinbarungen zwischen Apple sowie Sparkassen und genossenschaftlichen Institute dürfte bei der Hitze bereits trocken sein. Noch in diesem Jahr soll die Nutzung des Bezahlverfahrens auch für die Kunden dieser Institute möglich sein. Allerdings zunächst nur per Kreditkarte. Die Integration der Girocard wird wohl erst im kommenden Jahr erfolgen.
heise.de

Instagram: Es kann trefflich darüber gestritten werden, ob es sich bei Influencer-Marketing um eine bald platzende Blase handelt. Doch auch ohne Testimonials kann Instagram von Händlern und Marken für das Marketing genutzt werden. Dabei gilt es aber 10 häufige Fehler zu vermeiden. Die verrät eine schöne Infografik.
yourmarketinglady.com

– MITGEZÄHLT –

35 Prozent hält Edeka Rhein-Ruhr jetzt am Lebensmittelversender Picnic. Im vergangenen Jahr hatte sich Edeka 20 Prozent am Unternehmen gesichert und durch Kapitalerhöhung seinen Anteil jetzt vergrößert.
deutsche-startups.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Eines muss jeder Händler sich verdeutlichen: Der lokale Webshop sorgt maximal dafür, dass man dem virtuellen Wettbewerb lediglich hinterherrennt.“

Handelsexperte Frank Rehme setzt sich mit lokal orientierten Plattformen im Web auseinander, die dem Einzelhandel den E-Commerce ermöglichen sollen. Er kritisiert, dass der Aufwand für die Pflege des Angebots unterschätzt werde. Zudem lenken solche Initiativen von der aktuellen Aufgabe des Handels ab, sich als Freizeitangebot neu zu definieren.
zukunftdeseinkaufens.de

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