Hellofellow, Foursquare, Groupon.

von Christian Bach am 10.Dezember 2013 in Kurzmeldungen

– L-BUSINESS –

Deutsche Startups setzen zunehmend auf standortbezogene Dienste: Hellofellow ermöglicht es, per geobasierter Suchfunktionen Menschen gleicher Nation im Ausland zu finden und mit ihnen in Kontakt zu treten. Lastminute-Dealz bietet ortsbezogene Schnäppchen und ist dabei zunächst auf Berlin beschränkt. Und SugarTrends präsentiert lokale Geschäfte, deren Produkte man sowohl vor Ort – es gibt jeweils einen Stadtplan und die Öffnungszeiten – als auch übers Internet kaufen kann.
deutsche-startups.de

Foursquare sagt adé zu privaten Checkins und schafft die Funktion in seiner aktualisierten App ab. Das Feature wurde kaum genutzt, teilt das Unternehmen mit – allerdings nur auf Nachfrage von besorgten Nutzern, obwohl die Veränderungen einen Einschnitt in die Privatsphäre bedeuten. Private Checkins aus der Vergangenheit sollen aber auch im Archiv weiter privat bleiben.
heise.de, allesfoursquare.de

Groupon übernimmt Boomerang: Der Couponing-Anbieter baut mit dem Kauf seine Freebies-Sparte aus. In dieser lassen sich kostenlose Gutscheine ausstellen. Boomerang bot bisher den Versand von Geschenken für Freunde an. Die Angestellten sollen übernommen werden, aber der Service selbst wird zum Jahresende eingestellt.
thenextweb.com

McDonald’s weitet in den USA sein Angebot ortsbezogener Deals aus: Nach erfolgreichem Test einer hauseigenen App, die Push-Nachrichten mit Angeboten speziell für einen Laden an die Nutzer verschickt, in San Francisco und St. Louis folgt nun der Rollout bei drei Restaurants im Großraum Boston. Kunden können nun auch dort mobil Rabatte finden und einlösen.
mobilecommercedaily.com

eBay-Now-Expansion: Der Marktplatz-Anbieter weitet seinen Same-Day-Delivery-Service (SDD) auf Dallas aus und plant die Einführung auch in London. Dabei werden lokale Produkte innerhalb kurzer Zeit von einem Lieferanten, beispielsweise einem Fahrradkurier, zum Kunden gebracht. Das Angebot ist bis Heiligabend kostenlos, genau wie in San Francisco, New York und Chicago. Danach kostet es 5 Dollar pro Lieferung.
ecommercebytes.com

Heimvernetzung: Das Projekt „Ninja Sphere“ von Ninja Blocks hat das Ziel von 115.000 Dollar erreicht. Es dient als zentrales System zur Steuerung der Heim-Technik per Bluetooth LE (BLE), Zigbee und W-Lan. Nutzer können Aktionen über Gesten ausführen lassen. BLE erlaubt die Lokalisierung in den eigenen vier Wänden, sodass damit beispielsweise ein Licht angeschaltet werden könnte.
golem.dekickstarter.com

– L-NUMBER –

60 Prozent der Foursquare-User nutzen die neue App häufiger als die vorherige Version. Automatisierte und personalisierte Push-Nachrichten sind der Ausschlag dafür. Die Nutzer verbringen dadurch 30 Prozent mehr Zeit mit Foursquare. Rund 40 Prozent der 1 Mio „Pings“, also ortsbezogene Empfehlungen, wurden geöffnet.
wired.com

– L-QUOTE –

„Mobil bedeutet in Echtzeit, standortbasiert, on-Demand und schnell und wird damit zur Hauptquelle des Medienkonsums und des inhaltlichen Engagements. Werbetreibende müssen die Möglichkeit nutzen, Anzeigen auf Premium-Websites in Echtzeit anzubieten.“

AdTheorent-CEO Anthony Iacovone glaubt an die Vorteile mobiler, ortsbezogener Werbung.
mobilecommercedaily.com

– L-TRENDS –

Uber könnte wertvoller als Facebook werden, schätzt das „New York Magazine“. Der Einschätzung zufolge wird es in fünf Jahren 100 Mrd Dollar schwer sein. Das US-Startup bietet in einigen Regionen auch Transportfahrten an. Damit wird es zum Amazon-Konkurrenten. Besonders im San Francisco erlebt Uber einen Boom, da das Taxi-Netz nicht so gut ausgebaut ist wie zum Beispiel in New York.
nymag.com

DailyDeal-Historie: Das „SZ-Magazin“ erzählt die Geschichte von Fabian und Ferry Heilemann. Die Brüder gründeten im September 2009 DailyDeal. Vor zwei Jahren verkauften sie es an Google, bevor sie sie wieder erwarben. Das Unternahmen beschäftigt heute rund 200 Mitarbeiter und verkaufte bisher 4,6 Mio Gutscheinen im Wert von 260 Mio Euro.
sz-magazin.sueddeutsche.de

Lebensmittel-Lieferungen sind in Deutschland noch nicht gerade beliebt, so der Versandhandelsverband Bvh. Diese Nische nimmt bislang nur 0,2 Prozent des Umsatzes von 39,8 Mrd Euro im E-Commerce ein. Im Jahr 2012 machte der Online-Lebensmittelvertrieb 370 Mio Euro Umsatz, besagen die Marktforscher von A.T. Kearney.
wsj.de

Always-On-Commerce: Kommendes Jahr werden noch mehr Kunden ständig online sein, so die neue eMarketer-Studie „Key Digital Trends for 2014“. Sie werden demnach vermehrt beim Einkaufen zwischen stationären und digitalen Läden springen. Der Standort spielt neben dem Vorhaben eine wichtige Rolle.
emarketer.com

Lokale Nachrichtenseiten finanzieren sich in im Großraum Washington D.C. bereits erfolgreich über lokale Anzeigen: Das Netzwerk besteht u.a. aus „The Batavian“, „Berkeleyside“ und dem „West Seattle Blog“. „Auch wenn wir unsere Leserschaft lokal aufbauen, verdienen wir das Geld fast ausschließlich über nationale Werbung“, so Lockhart Steele von Racked. Arlington-News-Gründer Scott Brodbeck glaubt an diese Art der Monetarisierung.
niemanlab.org

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– L-QUOTE –

„Wir stehen erst ganz am Anfang des Forschungsprojekts.“

Post-Manager Ole Nordhoff verkündet den erfolgreichen Flug der DHL-Drohne von einer Apotheke in Bonn zur Zentrale auf der anderen Seite des Rheins, dämpft aber die Erwartungen.
wiwo.de

– L-KLICKTIPP –

Mobile Location: Smartphone-User könnten bald soweit sein, allen Apps im Hintergrund Zugriff auf ihre aktuelle Position zu gewähren, so Semil Shaw von Swell. Denn das kann Mehrwerte bieten, wie etwa bei der Sprachsteuerung Siri von Apple oder beim automatischen Taggen von Fotos.
techcrunch.com

– L-FUN –

Reeperbahn beliebt: Die meisten Leute haben sich dieses Jahr bei Facebook auf der Reeperbahn in Hamburg eingecheckt. Die Allianz Arena in München und das Einkaufs- und Freizeitzentrum CentrO in Oberhausen folgen auf den Rängen zwei und drei.
bild.de

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