Ikea steigt in Re-Commerce ein, Cyberport schließt Multichannel-Flagshipstore, Mayersche und die Spielwarenstrategie.

von Andre Schreiber am 13.August 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Ikea steigt in den Re-Commerce ein. In den Filialen Siegen, Kaarst, Würzburg, Hannover und Berlin-Lichtenberg will der Möbelhändler seinen Kunden gebrauchte Stücke aus dem eigenen Sortiment abkaufen und als Gebrauchtware anbieten. Die Kunden können vorher online prüfen, ob ihr Produkt in Frage kommt. Im Erfolgsfall kann das Modell dann auch auf andere Filialen ausgeweitet werden.
turi2.de

Cyberport hat seine stationäre Filiale im Münchner Einkaufszentrum Mona geschlossen. Das Center kam indes bisher nie richtig in Gang. Cyberport hatte seinen Laden bei der Eröffnung noch als „Multichannel-Flagshipstore“ bezeichnet. Die Kunden werden nun auf einen Shop-in-Shop bei Kaufhof verwiesen. Insgesamt deutet sich ein Wechsel der stationären Strategie beim Elektronikhändler an.
channelpartner.de

Mayersche: Der Buchhändler gewinnt im Segment Spielwaren immer stärker an Kontur. An 55 Standorten können die Kunden auch Spielzeug erwerben. Die „Teddy & Co“-Flächen sind teilweise bis zu 1.000 Quadratmeter groß. Tamara Weise erklärt das dahinterstehende Konzept.
boersenblatt.net

Shopping-Center: Gemäß einer von Forsa im Auftrag von Jones Lang LaSalle durchgeführten Umfrage sind für die Kunden von Einkaufszentren die Vielfalt der Geschäfte und eine gute Erreichbarkeit ausschlaggebend. Bietet das Center eine App, wird diese noch verhalten genutzt. Die Kunden wünschen sich hier Mehrwerte, etwa die Anzeige verfügbarer Produkte in den Läden.
presseportal.de

Marks & Spencer: Die britische Kette nutzt ab sofort den Service von Doodle, um den Kunden die Planung von Abholung und Retouren ihrer online bestellten Produkte zu erleichtern. Durch die Technologie wird die Bearbeitung für das Unternehmen effizienter.
retailtimes.co.uk

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– MITGEZÄHLT –

400: Die Zahl der von Amazon aufgestellten Abholboxen wächst deutlich. Waren es im September 2017 180 Stationen „Amazon Locker“, sollen es jetzt bereits 400 sein. Paketstationen werden vom US-Unternehmen und auch DHL verstärkt aufgestellt, um die Quoten bei der Erstzustellung zu erhöhen. Auf die Dauer wird dies aber wohl kaum die Probleme der letzten Meile lösen. Schließlich ist der Platz begrenzt und die Pakete lagern bis zu 7 Tage darin.
wiwo.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Die aktuelle Nichtbeteiligung von DHL bedauern wir, da Endkunden und Paketempfänger ganz eindeutig nach einer Lösung für alle Paketdienste verlangen.“

ParcelLock-Geschäftsführer Gunnar Anger über die Zukunft der anbieterneutralen Zustellboxen und die Pläne des Unternehmens, aus dem GLS vor wenigen Wochen ausgestiegen ist.
internetworld.de

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