Je nach Ort und Wetter: Globetrotter testet neue Preis-Modelle.

von Christian Bach am 11.September 2014 in News
Globetrotter-Chef Thomas Lipke

Globetrotter-Chef Thomas Lipke

Preis-Experimente: Laut Globetrotter-Chef Thomas Lipke könnten Produkte des Outdoor-Händlers je nach Ort und Wetter unterschiedlich viel kosten – im Fachjargon Geo-Pricing. Auch Online und Offline könnten die Preise variieren. „Wir haben nun die technischen Möglichkeiten geschaffen, Preise lokal uneinheitlich zu gestalten, sollte der Druck im Markt weiter steigen“, so Lipke. Demnach könnte der Winter- oder Sommer-Schlussverkauf zum Beispiel je nach Region früher oder später beginnen. Eigentlich hält der Globetrotter-Chef einheitliche Preise und Transparenz für wichtig, aber dafür fehle dem Markt die nötige Akzeptanz. „Aber welcher Preis gilt dann im Onlineshop? Die beste Lösung haben wir noch nicht gefunden, wir experimentieren“, sagt Lipke.

Globetrotter Kompaktstore - Outlet Bonn

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Bereits Anfang Februar dieses Jahres hatte Globetrotter angekündigt, die Preisparität abschaffen zu wollen. Online-Produkte sollten günstiger zu haben sein als im Laden, sagte damals der Globetrotter-Geschäftsführer Andreas Bartmann. Vielleicht hat der Outdoor-Händler auch deshalb diese Woche seinen Mobile-Shop optimiert. Die neue Version wurde für Nutzer aller mobilen Geräte verbessert und bietet eine digitale Kundenkarte. Kunden der neuen Filiale in Stuttgart können auch den Click&Collect-Service von Globetrotter nutzen. Ab diesem Herbst soll die taggleiche Lieferung deutschlandweit verfügbar sein. Aber auch Same-Day-Delivery ist in Planung. Dabei will Lipke nicht unbedingt schneller als Amazon sein: „Das ist nicht unser vorrangiges Ziel. Es geht uns eher um das Aufbrechen der Grenzen zwischen On- und Offlinehandel. Dazu gehört auch ‚Click&Collect‘. Das alles ist bei reinen Internetanbietern nicht möglich.“ Den Globetrotter-Chef stört die Arroganz der Online-Händler, denn seiner Meinung nach hat der stationäre Handel sehr wohl Chancen. „Es wird höchste Zeit, dass wir zeigen, welche Möglichkeiten die Verschmelzung der Vorteile von beiden Welten bietet“, so Lipke. Für die Kunden könnten die Preis-Experimente bedeuten, dass antizyklisches Kaufen noch wichtiger wird. Nur blöd, dass das Angebot von warmer Winter-Kleidung im Sommer immer sehr zu Wünschen übrig lässt.
stuttgarter-zeitung.de (Seite 2)

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