Klarna bietet Händler-Kredite an, Rabattmacher nutzen Bahncard-Prinzip gegen Amazon, Target zieht es geschrumpft in die Innenstädte.

von Andre Schreiber am 20.November 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Klarna: Nachdem Paypal Anfang des Monats seinen Kredit für Geschäftsleute und Händler auch in Deutschland ausgerollt hat, kündigt der Zahlungsdienstleister Klarna nun ebenfalls Unternehmenskredite an. Bei „Klarna Boost“ können bis zu 100.000 Euro beantragt werden. Wie Heinz-Roger Dohms in seinem Blog weiß, gibt es das Produkt tatsächlich schon etwas länger, wurde aber nicht beworben.
internetworld.de

Rabattmacher: Das Prinzip der Bahncard will die Burda-Tochter Pacvertise auf die Welt des Einkaufens übertragen. Die Kunden zahlen eine Jahresgebühr und erhalten damit Vergünstigungen bei den angeschlossenen Partnershops. Dabei handelt es sich nicht um ein weiteres Gutscheinportal, wie uns die Macher schon einmal im Interview verraten haben. Obwohl bisher kaum Werbung für das neue Angebot gemacht wurde, sind 20 namhafte Anbieter bereits dabei.
internetworld.de

Target: Die nach Walmart zweitgrößte Handelskette der USA zieht mit deutlich geschrumpften Filialen zurück in die Innenstädte. 1.000 bis 5.000 Quadratmeter Fläche statt der durchschnittlichen 13.500, gestrafftes Sortiment mit dem Fokus auf junge Familien, sind die Eckpfeiler des Konzepts. Kritiker könnten einräumen, dass Walmart ein ähnliches Konzept verfolgte, damit aber scheiterte. Allerdings wurden die kleineren Läden „Walmart Express“ auch nicht in den Städten eröffnet.
supermarktblog.com

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nytimes.com

Kroger: Die Lebensmittelkette aus den USA hat sich Technik vom britischen E-Food-Spezialisten Ocado eingekauft, um damit automatisierte Fulfillment-Center aufzubauen. Erster Standort wird in Cincinnati sein. 55 Millionen US-Dollar will Kroger in das Lager mit einer Größe von über 30.000 Quadratmetern investieren.
kroger.com

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– MITGEZÄHLT –

75 Prozent der Befragten einer Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman wollen am Black Friday erst ab einem Rabatt von 30 Prozent zuschlagen. Die Studie wirft einen nüchternen Blick auf die Schnäppchen-Hysterie. Denn die Kunden würden dann nur Produkte auf Vorrat kaufen bzw. Artikel, die sie ohnehin gekauft hätten. Es würden also nur Umsätze vorgezogen.
presseportal.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Location Marketing ist auf dem Vormarsch und wird unserer Meinung nach das Jahr 2019 entscheidend prägen. Die gezielte Vernetzung von On- und Offline-Handel gewinnt immer mehr an Bedeutung und wirkt sich nicht nur positiv auf die Generierung neuer Kunden sowie Stärkung bestehender Kundenbindungen aus, sondern treibt auch den Umsatz im stationären Geschäft in die Höhe.“

Florian Hübner, Co-CEO bei Uberall, glaubt an die Bedeutung ortsbasierter Angebote. Etailment hat eine Reihe von Branchenexperten um eine Prognose für das kommende Jahr gebeten.
etailment.de

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