Lovoo, DocMorris, CityMaps2Go.

von Christian Bach am 12.März 2014 in Kurzmeldungen

– L-ANALYSE –

Die Flirt-Plattform Lovoo hat ihren Hauptsitz in Dresden, direkt im Zentrum zwischen Hauptbahnhof und Frauenkirche. Dort soll er vorerst auch bleiben, selbst wenn das Startup Ende Februar ein Büro in der Berliner Backfabrik eröffnet hat. Lovoo will weiter international expandieren und arbeitet an einem responsiven Webportal, damit auch Nutzer ohne Smartphone auf den Location-based Service zugreifen können. Location Insider-Redakteur Christian Bach war auf Hausbesuch bei einer der heißesten standortbasierten Dienste Deutschlands.
weiterlesen auf locationinsider.de

– L-BUSINESS –

Deutsche Telekom und DocMorris wollen Live-Beratung starten: Kunden sollen sich online per Video-Chat bei sogenannten LiveBeratern über Medikamente und Krankheiten informieren können, wie beide Unternehmen auf der CeBIT bekannt gaben. „Während der Beratung können zum Beispiel unterstützend erklärende Einspielfilme gezeigt werden“, sagt DocMorris-CEO Olaf Heinrich.
internetworld.de, manager-magazin.de

CityMaps2Go erhält Finanzspritze und gibt Download-Zahlen bekannt: Der Samwer-Fonds Global Founders Capital (GFC) investiert einen Betrag „in kleiner siebenstelliger Höhe“ in das Startup Ulmon, das hinter der Reise-App CityMaps2Go steht. Laut TechCrunch handelt es sich um rund 5 Mio Dollar. Die Apps von Ulmon wurden eigenen Angaben zufolge im vergangenen Jahr mehr als 6 Mio Mal heruntergeladen.
techcrunch.comgruenderszene.de

Yapital kooperiert mit GB Group: Der Spezialist für Identitäts-Verifizierung soll die Registrierung neuer Kunden beim Bezahlanbieter mithilfe der ID3- Software sicherer machen. Die GB Group stellt fest, ob es sich bei der Anmeldung um eine reale Person handelt.
presseportal.de

Google könnte erste eigene stationäre Filiale in Manhattan eröffnen: Der Webriese soll sich für eine Immobilie im New Yorker Stadtteil interessieren – gleich neben einem Tiffany-Laden. Bisher hat Google maximal auf Shop-in-Shop-Lösungen gesetzt. Der neue Laden soll auch Google Glass promoten.
9to5google.comdailymail.co.uk

Apple verbessert iBeacon unter iOS 7.1: Das US-Tech-Unternehmen hat mit dem System-Update auch die Nutzung der Bluetooth-Low-Energy-Technik (BLE) vereinfacht. Smartphone-Nutzer können BLE-Nachrichten ab sofort auch dann empfangen, wenn die entsprechende App nicht geöffnet ist. iOS 7.1. soll schneller auf neue iBeacons reagieren können. Unter iOS 8 könnte eine Verkehrsmittel-Abfrage via Apple Maps integriert werden, schon mit dem aktuellen Update ist CarPlay fürs Auto verfügbar.
appleinsider.commactechnews.de9to5mac.com (iOS8)

Priceline kauft Qlika: Der Location-based Marketing-Spezialist soll dem US-Unternehmen entgegen früherer Meldungen 15 bis 20 Mio Dollar wert sein. Priceline will mit dem Kauf eigene Werbekampagnen in lokalen Märkten ausbauen.
techcrunch.comit-times.de

– L-NUMBER –

57 Prozent der Befragten ist der Händlerkontakt auch in Online-Shops wichtig, so die Studie „Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Deutschlands Top Online-Shops Vol. 3“ des ECC Köln zusammen mit Hermes. Entsprechende Lösungen wie etwa Live-Chats und Avatare werden bereits von mytime.de, dem Musikhaus Thomann und Hugo Boss erfolgreich umgesetzt.
ifhkoeln.deecommerce-news-magazin.deinternetworld.de

– L-QUOTE –

„Dabei wird SDD für den Verbraucher auch eine Kostenfrage sein. Wenn der Preis nicht stimmt, wird der Service nicht genutzt werden.“

Laut time:matters-CEO Miller hängt die flächendeckende Nutzung von Same-Day-Delivery (SDD) stark vom Preis ab. Der Express-Lieferservice steht jedoch erst am Anfang.
onlinehaendler-news.de

– L-TRENDS –

Multi-Channel: Stationäre Händler sollten sich auf ihre Konkurrenz aus dem E-Commerce einstellen, schreibt Sybille Wilhelm auf etailment. Dafür sollten sie ein Multi-Channel-Konzept auflegen, zum Beispiel indem ihre Kasse multifunktionell arbeitet. Über das Kassensystem sollte Livedaten an die Zentrale geschickt werden können, um schnell auf etwaige Engpässe zu reagieren. Coupons sollten – digital oder auf Papier – ebenso einlösbar sein.
etailment.de

NFC-Bedeutung nimmt durch Wearables zu: Mobile steht heute meist als Synonym für Smartphones, doch zukünftig werden Wearables wohl eine wichtigere Rolle im Alltag einnehmen, prognostiziert Dr. Danny Fundinger, Managing Consultant für Mobile Payments and Mobile Wallets bei IBM. Der Nachteil von NFC, dass Geräte bei der Datenübertagung aneinander gehalten werden müssen, könnte sich bei der Gestiksteuerung als Vorteil erweisen.
zdnet.de

Hyperlokaler Börsengang: Welches hyperlokale Startup wird als nächstes an die Börse gehen, fragt sich Street Fight-Redakteur Steven Jacobs. In spätestens zwei Jahren dürfte das nächste Startup börsenreif sein, schätzt Jacobs. Heißeste Kandidaten sind für ihn unter anderem die Unterkunftsvermittlung Airbnb und der Limousinen-Dienst Uber.
streetfightmag.com

Ridesharing: San Francisco gilt als das Mekka der Limousinen-Dienste. Dabei unterscheiden sich die Anbieter in einigen Details: Während Uber hochklassige Fahrzeuge und Fahrer in Anzügen vermittelt, will Lyft so hipp wie möglich sein. Lyft-Autos erkennt man teilweise an pinken Plüsch-Bärten, die an die Karossen montiert sind.
curved.de

Lokaljournalismus per Pressemitteilung: Lokalblogger Hubert Denk zeigt einige Beispiele, wie Lokalredaktionen wegen Personalmangel, Arbeitsüberlastung und Frustration einfach Pressemitteilungen in ihr Blatt übernehmen, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Das populärste Beispiel: Die „Passauer Neue Presse“ druckte einen Veranstaltungsbericht von der NPD im Original ab.
buergerblick.de

– L-KLICKTIPP –

Location-Targeting: Street Fight-Redakteurin Stephanie Miles stellt 5 Tools für das Targeting von Kunden anhand ihrer Standort-Historie vor. Denn aus den Standorten der Vergangenheit können Händler unter Umständen auch Prognosen ableiten. Placed zeigt beispielsweise an, wo sich Kunden die meiste Zeit aufhalten. Zu den anderen Anbietern gehören PlaceIQ, Urban Airship, JiWire und MomentFeed.
streetfightmag.com

– L-FUN –

Roboter vs. Mensch: Diese Auseinandersetzung wird immer wieder gern inszeniert – auch in der Werbebranche. Dieses Mal darf der deutsche Tischtennis-Star Timo Boll gegen einen Kuka-Roboter antreten. Die Maschine des Augsburger Unternehmens verliert zwar im Spot, Kuka feiert sich trotzdem als weltweit bester Roboter-Hersteller.
youtube.com (Video 3:32)

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