Mastercard eröffnet virtuelles Geschäft.

von Andre Schreiber am 12.Dezember 2018 in News

Ab in den virtuellen Laden, powered by Mastercard. (Foto: Mastercard)

Wie kann das Einkaufserlebnis aus der stationären Welt online erreicht werden? Die Antwort vieler ehemaliger Pure Player ist die Eröffnung von temporären oder dauerhaft geöffneter Läden, auch wenn es dabei auch mal Rückschläge gibt, wie aktuell bei MyMuesli. Der andere Weg besteht darin, ein der Realität nachempfundenes Geschäft im virtuellen Raum zu eröffnen. Und das hat gerade Mastercard in Kooperation mit dem Unternehmen Next Retail Concepts getan.

Das erste Unternehmen, das von dieser Kooperation profitiert, ist Modehändler „Fred Segal.“ Der Kunde kann virtuell durch einen dreidimensionalen Shop navigieren, um mit seinen Lieblingsmarken zu interagieren. Die Käufe erfolgen in der virtuellen Umgebung, deren Technologie nahtlos in die bestehende E-Commerce-Plattform eines Händlers integriert werden kann. Nutzer einer Mastercard haben bei diesem Experiment auch Vorteile. Käufer, die mit ihrer Mastercard bezahlen, erhalten eine einmalige Prämie in Höhe von 30 Dollar, wenn sie 200 US-Dollar oder mehr ausgeben.

Durch den „Laden“ führen Kennzeichen am Boden. Per Klick auf die Produkte können weitere Informationen abgerufen werden, bevor die Produkte dann im Warenkorb landen.

Anders als bei anderen virtuellen Erfahrungen benötigen die Kunden keine speziellen Datenbrillen oder anderes Zubehör. Das Thema Einkaufen in virtuellen Welten hatte uns an dieser Stelle schon mehrfach beschäftigt. Allerdings sind die Ansätze bisher über experimentelle Installationen nicht hinausgelangt. So bleibt die Mastercard-Initiative wohl auch eher eine nette Abwechslung im Alltag der Konsumenten.

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