Metro setzt auf Blue Yonder, DHL mit Digitalisierungsoffensive, Vaude und Ebay starten Upcycling-Shop.

von Stephan Lamprecht am 04.März 2020 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Metro setzt in Zukunft auf Blue Yonder. Nach einem Test in Polen wird die KI-Lösung von Blue Yonder in fünf weiteren Ländern, darunter auch Deutschland, eingesetzt. Blue Yonder gehörte bis zum Sommer 2018 zum Otto-Konzern, wurde dann an JDA verkauft. Die Big-Data-Lösung setzt auf Predictive Analytics, um Lieferketten zu optimieren. Die KI erkennt beispielsweise, ob Produkte noch verkaufsfähig sind, kann dadurch Prognosen für die Warenbestellung geben.
blueyonder.com

DHL hat eine Digitalisierungsoffensive angekündigt. Für die Kunden spürbar gibt es drei wesentliche Neuerungen. So will DHL das Live-Tracking von Sendungen einführen, einen Service, den es bereits bei DPD und Amazon Logistics gibt. Auch Briefe sollen in Zukunft verfolgt werden können. Und nicht zuletzt soll es auch möglich sein, Briefsendungen per Smartphone zu frankieren.
t3n.de

Upcycling: Bergsportausrüster Vaude und Ebay haben einen neuen Online-Store eröffnet. Kunden haben dort die Möglichkeit, hochwertige Restmaterialien zu kaufen, die in der Manufaktur von Vaude anfallen. Im Zentrum des Konzepts steht der Gedanke der Nachhaltigkeit. Die Unternehmen sehen als Zielgruppe alle, die gerne nähen, basteln und kreativ werden möchten. Der gesamte Erlös der Verkäufe kommt der Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ zu Gute.
ebayinc.com

Coronavirus: Die Sorge vor dem Virus sorgt für leere Regale in den Supermärkten, hat aber auch Auswirkungen auf die Geschäfte der Lebensmittellieferdienste. Verfügbare Lieferslots werden knapp und die Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln und auch Desinfektionsartikeln steigt auch hier.
handelsblatt.com

Amazon will in den USA noch schneller am gleichen Tag zustellen. Dazu hat das Unternehmen in Philadelphia, Phoenix, Orlando und Dallas Micro-Fullfilment-Center eingerichtet, aus denen heraus die Lieferung binnen weniger Stunden erfolgen soll. Rund 3 Mio. Artikel sind bei Amazon in den USA am gleichen Tag bestellbar. Anders als bei anderen Händlern entscheidet sich der Kunde dann nicht für eine reservierte Zeit. Auf Basis des Lagerorts eines Artikels wird angezeigt, wie schnell das Produkt beim Kunden eintreffen kann.
techcrunch.com

– MITGEZÄHLT –

230 Mio. Euro will der polnische Marktplatz Allegro in diesem Jahr investieren. Der Großteil des Geldes soll in den Ausbau der eigenen Logistik gesteckt werden. So bietet der Marktplatz seinen Kunden für 11 Euro pro Jahr eine Lieferflatrate an, die unbegrenzt kostenlose Zustellungen ermöglicht. Das Geld soll u.a. in den Ausbau des Netzes von Abholpunkten investiert werden.
edelivery.net

– DA WAR NOCH WAS –

„Die sehr öffentliche Ankündigung und die Medienpräsenz rund um Amazon Go zeigen, dass Amazon möglicherweise absichtlich den Blutdruck und die Einsätze in den Vorstandsetagen der Wettbewerber erhöhen will – und in den Märkten allgemein. Erinnern Sie sich an die ’60-Minuten-Drohnen‘? Wenn der Amazon Go-Versuch erfolgreich ist, dann würde dies sehr schnell auf die gesamte ‚Whole-Foods-Market‘-Kette ausgedehnt, was bisher nicht geschehen ist.“

Bloomreach-Manager Brian Walker in seinem Kommentar zur Frage, ob Amazon ein Vorbild für den Lebensmitteleinzelhandel ist.
handelsjournal.de

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