Mister Spex, eBay, Amazon.

von Christian Bach am 07.April 2015 in Kurzmeldungen

– LOCAL HEROES –

Mister Spex hat Shop-in-Shops für den stationären Handel gestartet. Kunden des Online-Brillenhändlers können sich in den stationären Verkaufseinheiten rund 150 verschiedene Modelle anschauen und kaufen. Für die Zukunft kann sich Mister-Spex-Gründer Dirk Graber sogar eigene Ladengeschäfte vorstellen.
weiterlesen auf locationinsider.de

– L-BUSINESS –

eBay-Händler wandern zu Amazon ab, berichtet Internet Retailer. Der Händler-Pool von Amazon soll sich im vergangenen Jahr auf rund 2 Mio Unternehmen verdoppelt haben. Die Anzahl bei eBay stagniert dagegen seit zwei Jahren. Grund: Amazon lockt Händler mit einer größeren Kundenbasis, mehr Versandoptionen und schnellerem Umsatzwachstum.
internetretailer.com

Amazon wird verklagt. Der E-Commerce-Riese betreibt seit Februar eine Abhol- und Retourenstation an der Purdue Universität in Indiana. Nun fordert der US-Verband für Uni-Läden Einsicht in die Vertragsbedingungen zwischen Amazon und der Uni. Amazon lässt zudem ausgewählte Prime-Kunden aus den USA den „Dash Button“ testen.
internetretailer.com (Uni), locationinsider.de (Hintergrund), buchreport.de (Dash Button)

Primark zögert weiterhin beim Eintritt in den E-Commerce. Der irische Mode-Discounter will zwar noch dieses Jahr eine neue Webseite starten, auf der weiterführende Infos zu rund 70 Prozent der Produkten abgebildet werden. Ein regulärer Webshop ist aber vorerst nicht geplant. Experten halten den Einstieg von Primark in den Online-Handel für riskant.
huffingtonpost.de

Chanel will einen eigenen Online-Shop eröffnen. Der französische Modekonzern will den Webshop zwar so schnell wie möglich starten, wie Chanel-Geschäftsführer Bruno Pavlovsky gegenüber „Elle“ sagt. Aber der Launch wird wohl erst im kommenden Jahr realisiert.
elle.de

Square nimmt Bars und Restaurants ins Auge: Der Bezahldienstleister aus San Francisco testet derzeit Open Tickets. Mitarbeiter sollen mit Hilfe der neuen Funktion mehr Gäste abfertigen können, indem jeder Kunde ein eigenes Registerfenster im Kassensystem mit einer Bestell-Übersicht erhält.
squareup.com via pymnts.comusatoday.comlocationinsider.de (Hintergrund)

Shyp hat 50 Mio Dollar eingesammelt, berichtet TechCrunch. Das 2013 in San Francisco gegründete Startup soll nun 250 Mio Dollar wert sein. Shyp nimmt Nutzern das Verpacken, Abholen und den Versand von Waren ab. Zu den Investoren soll u.a. Kleiner Perkins gehören. Shyp selbst hat sich dazu noch nicht geäußert.
techcrunch.com

Tapingo sammelt 22 Mio Dollar ein. Über die App des US-Startups können Studenten Essen vorbestellen und in Restaurants in unmittelbarer Nähe ihrer Uni abholen. Tapingo hat Restaurants an 85 Uni-Standorten im Angebot und will nun weiter expandieren. Zu den Investoren gehört u.a. der Chip-Hersteller Qualcomm.
techcrunch.comreuters.com

– Stellenanzeige –
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– L-NUMBER –

Die Online-Handelsumsätze lagen in Südkorea 2014 bei 42,92 Mrd Dollar und damit erstmals höher als die des stationären Handels (42,76 Mrd Dollar Umsatz), meldet das zuständige statistische Amt. Die Umsätze im Mobile Commerce wuchsen im Vergleich zu 2013 um 125,8 Prozent.
koreaherald.com

– L-QUOTE –

„Die Kernherausforderung bildet die Verknüpfung aller Kommunikations- und Vertriebskanäle.“

Laut Michael Hubrich vom E-Commerce-Spezialisten Hybris spielt Crosschannel für den Handel eine zentrale Rolle.
ecckoeln.de

– L-TRENDS –

Reiner Online-Weinhandel steht in Deutschland vor einem dramatischen Umbruch, meldet das „Handelsblatt“. „90 Prozent der reinen Online-Händler, also diejenigen ohne ein stationäres Geschäft, werden nicht überleben“, sagt Dr. Kai Hudetz vom Institut für Handelsforschung. Grund ist u.a. der geplante Start des Lebensmittel-Lieferdienstes Amazon Fresh.
handelsblatt.com

Amazon Dash Button: Der E-Commerce-Riese hat das kleine Wlan-Gerät zum schnellen Nachbestellen von Waren am 1. April vorgestellt. Daher fragt sich nun alle Welt, ob der Produkt-Launch ein Scherz ist. etailment fasst einige Pressestimmen der vergangenen Tage zusammen.
etailment.at

Standortbasierte Technologie verändert das Verhalten von stationären Kunden. Mobile Commerce Daily stellt einige dieser Lösungen vor. Dazu gehören auch Lösungen, die Indoor-Navigation ermöglichen, wie z.B. Beacons, Wlan, Ultrabreitband, LED und LTE-Direct.
mobilecommercedaily.com

E-Commerce-Unternehmen versuchen sich in stationären Strategien. Dabei boomt gerade der Online-Handel. Trotzdem erkennen inzwischen viele reine Internet-Player, dass sie auch offline Kunden erreichen müssen. Dazu gehört z.B. der Online-Modehändler Frank & Oak, der so seine Markenbekanntheit steigern möchte.
cnbc.com

Standortanalysen basieren auf drei zentralen Faktoren. Nach Meinung von Ronny Max vom Beratungsunternehmen Silicon Waves sollten Händler z.B. mit Beacons diese drei Fragen beantworten: Wie viele Kunden besuchen den Laden? Wie lange stehen diese Besucher wo im Geschäft? Wie interagiere ich mit den Kunden?
geomarketing.com

– L-QUOTE –

„Mobiles Marketing steckt noch in den Kinderschuhen, neue technische Möglichkeiten gibt es trotzdem Schlag auf Schlag.“

Laut Simon Engelhorn, Geschäftsführer des Modehändlers Engelhorn, greifen z.B. immer mehr Kunden zur digitalen Variante ihrer Kundenkarte.
retailtechnology.de

– L-FUN –

Osterspaziergang – nur modern: Die „Rheinische Post“ hat ihren Lesern drei Geocaching-Touren erstellt. Teilnehmer konnten eine Kurzreise gewinnen. Diese ist nun bestimmt vergeben, der Spaß beim Suchen der Verstecke bleibt aber bestimmt auch nach Ostern erhalten.
rp-online.de

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