Mit ihren Hotels umgarnen zwei Lifestyle-Brands den Kunden ganzheitlich.

von Stephan Lamprecht am 27.März 2019 in News

Auf klare Linien und Industrial-Optik setzt die Lifestylemarke Koe im neuen Hotel.

In den vergangenen Wochen haben wir unseren Blick häufiger nach China gerichtet. Heute geht es dagegen in die japanische Hauptstadt Tokio. Zwei Eröffnungen machen vielleicht noch keinen Trend, bemerkenswert sind die neuen „Filialen“ der Lifestylemarken Koe und Muji aber dann doch.

Ganz unaufgeregt nennt die Mode- und Lifestylemarke Koe ihre neue Herberge schlicht „Hotel Koe“. Im Zentrum des Stadtteils Shibuya vereint das Konzept Essen, Mode, Design und Musik. Die Innenräume sind eher im industriellen Stil gehalten und bevorzugen klare Linien. Aus dem Eingangsbereich geht es in den ersten Stock, um zur Lobby und Rezeption zu gelangen. Dort befindet sich auch ein Café.

Natürlich können die Gäste Produkte der Marke Koe direkt vor Ort erwerben.

Im zweiten Stock können die Gäste die Produkte von Koe sowie limitierte Exponate von Künstlern erwerben. Der Laden kommt ohne Personal aus. Gezahlt wird an einer smarten Kasse mit Kreditkarte. Im dritten Stock befinden sich dann die Gästezimmer. Die hochwertige Einrichtung steht unter dem Motto „Teehaus“. Somit bildet die ruhige Ausstrahlung einen Gegenpol zu einer der meist besuchten Ecken Tokios. Ein bisschen Geld sollte man für die Übernachtung aber schon mitbringen. Etwa 400 Euro kosten die Zimmer durchschnittlich pro Nacht.

Deutlich einfacher, aber der Markenphilosophie hat Muji die Zimmer des Hotels über dem Store gestaltet.

Auch in Deutschland bekannt ist Muji. Die Marke steht für Design, das erschwinglich sein soll. Muji bietet Mode, Möbel, Aufbewahrungslösungen und Wohnaccessoires. Muji verfolgt in Tokio ein ähnliches Konzept wie Koe und hat sein Hotel unmittelbar in der Nähe einer der Haupteinkaufsstraßen eingerichtet. Es ist in einem Geschäftshaus untergebracht und belegt dort die sechste bis zehnte Etage.

Die Produkte sollen schick, aber erschwinglich sein. Das gilt auch für das Hotel.

Ganz nach dem eigenen Anspruch sind die Zimmer einfach aber geschmackvoll eingerichtet. Natürlich durchweg mit Produkten der Marke. Die können in den ersten fünf Stockwerken erworben werden. Zusätzlich gibt es noch zwei Restaurants, im ersten Stock und im Untergeschoss sowie ein Atelier und zwei Galerien. Offizieller Eröffnungstermin ist in der kommenden Woche. Die Zimmerpreise liegen zwischen 120 und 480 Euro.

Beide Konzepte wirken frisch und modern und zeigen, wie Handel auch sein kann.

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