Mit Technologie von Mercaux werden Händler zu Kümmerern.

von Stephan Lamprecht am 28.Januar 2020 in News

Eine ganze Reihe von Bausteinen bietet die Cloud-Lösung von Mercaux.

Im Podcast von Kassenzone sieht Ex-MediaMarktSaturn-COO Wolfgang Kirsch den Modehandel vor der Aufgabe, zum Kümmerer für die Kunden zu werden. Ohne Differenzierungsmerkmal gäbe es nur den Preis und hier sind die Online-Anbieter eben meist günstiger. Das Unternehmen Mercaux bieten Händlern eine ganze Reihe von digitalen Lösungen, mit denen sich die Händler intensiv um die Kunden kümmern können.

Ekonika bietet in seinen 130 Stores in Russland Damenschuhe und Accessoires aus dem Premiumsegment. Und wie alle Händler ist auch dieses Unternehmen damit beschäftigt, digitale Technologien zu adaptieren. Innerhalb eines viermonatigen Pilotprojekts wurden in 10 Filialen die Technologien von Mercaux ausprobiert. Ziel des Händlers war es, das Kundenerlebnis vor Ort zu verbessern und eine intensivere Beratung anzubieten. Um das Ziel zu erreichen, hatte der Händler zunächst in Eigenregie die Verkäufer mit Tablets ausgestattet, die im Beratungsprozess genutzt wurden. Von den Ergebnissen zeigte sich das Unternehmen aber enttäuscht.

Für das Pilotprojekt wurden drei Bausteine der cloudbasierten Lösung von Mercaux eingesetzt. Auf kleineren Flächen haben die Berater die als Verkaufshilfe konzipierte App genutzt. Diese arbeitet nach dem Prinzip des „endlosen Regals“. Der Berater kann dem Kunden somit sehr viel mehr Stücke präsentieren, als im Laden vorhanden sind. Er erhält detaillierte Informationen über den Bestand und die Varianten der Produkte und bestellt diese auf Kundenwunsch zur schnellen Lieferung.

In größeren Filialen, die über weiträumige Lager verfügen, wurde der „Store Runner“ genutzt. Über das Tool können die Mitarbeiter den aktuellen Lagerbestand prüfen und Kollegen darüber informieren, dass ein Modell in einer bestimmten Größe zur Anprobe benötigt wird. Der Berater muss somit nicht von der Seite des Kunden weichen.

Erprobt wurde auch die Funktion des „Digital Stylings“. Sie erlaubt dem Mitarbeiter, aus den vorhandenen Produkten individuelle Stilvorschläge zu erarbeiten und diese dem Kunden auf dem Tablet zu zeigen. Die Ideen lassen sich einfach per Drag & Drop umsetzen und speichern. Das Material kann zusätzlich mit Inhalten aus Netzwerken wie Instagram ergänzt werden, oder dort auch publiziert werden.

Ekonika zeigt sich mit den Ergebnissen des Tests jedenfalls zufrieden. 6 Prozent mehr Umsatz und deutlich höhere Bestellzahlen aus den Shops führen dazu, dass der Händler die Technologie in mehr als 50 seiner Filialen nutzen wird.


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