Mobile Payment per App: Neiman Marcus lässt Luxus per Smartphone zahlen.

von Christian Bach am 25.Februar 2015 in News

Neiman Marcus NM App MPayment Mobile Payment BezahlBargeld ist von gestern. Mobiles Bezahlen ist in. Das sieht wohl auch Neiman Marcus so. Die US-Nobelkaufhauskette hat eine Mobile-Payment-Funktion in die eigene App „NM“ integriert. Das Unternehmen kooperiert dafür mit der US-Bankholding Capital One. Kunden, die ihren Luxus-Einkauf per Smartphone zahlen wollen, müssen ihre Kreditkarteninformationen einmalig eingeben und können anschließend mobil per App zahlen. Das funktioniert aber nicht via Apple Pay oder NFC, sondern mit Hilfe des guten alten QR-Codes. Mitarbeiter scannen dafür einen QR-Code auf dem Smartphone des Kunden. Dafür hat die Kaufhauskette die eigene iOS-App aktualisiert. In der Beschreibung im App Store heißt es nun: „Dieses mobile Zahlungssystem gibt Ihnen die Möglichkeit, um stationäre Käufe per NM-App zu zahlen und all Ihre Zahlungsinformationen zu speichern.“ Bisher konnten Nutzer der App laut App Store folgende Funktionen nutzen:

  • Shoppen – Kaufen Sie die neuesten Designer-Produkte.
  • Läden – Kontaktieren Sie alle Vertriebsmitarbeiter direkt aus der App per SMS, E-Mail, Anruf oder Facetime.
  • InCircle – Verwalten Sie Ihre Bonuspunkte.
  • Events – Alle Aktionen auf einen Blick.
  • Entdecken Sie – den Blog und vieles mehr.

Neiman Marcus Spiegel MirrorNeiman Marcus gehört neben Macy’s zu den innovativsten Händlern, wenn es um die Verknüpfung der Kanäle geht. Seit Januar dieses Jahres testet die US-Kette digitale Shopping-Spiegel in einer Filiale in Kalifornien, wie Location Insider berichtete. Der sogenannte MemoryMirror stammt vom Hersteller MemoMi. Dieser Spiegel kann 360-Grad-Bilder und Videos von Kunden aufnehmen. Diese Aufnahmen können sich Unentschlossene später auch online noch einmal anschauen und per E-Mail und sozialen Medien mit Freunden teilen. Die Mitarbeiter können bei Bedarf zukünftig auf die gespeicherten Inhalte zugreifen, und für die Beratung nutzen. Neiman Marcus testet darüber hinaus auch interaktive Einkaufstische. Kunden der Luxusmodekette können in drei US-Städten unter anderem Produktverfügbarkeiten checken und Waren aus dem Online-Shop oder anderen Filialen bestellen. Die Tische stammen von T1Visions, einem Technologie-Anbieter für interaktiver Touchscreens. Doch das war noch lange nicht alles. Neiman Marcus zeigt Kunden über die eigene Webseite Events in der nächsten Filialen und beliebte Produkte von Kunden aus der Umgebung an. Nutzer können zudem Fotos hochladen, um darauf abgebildete Produkte zu finden. Dabei kann man dem US-Unternehmen nicht einmal verübeln, dass es einige Technologien erst einmal testet. Denn um die 42 Filialen mit den Shopping-Spiegeln und -Tischen auszustatten, benötigt das Unternehmen nicht nur Zeit, sondern sicher auch eine Menge Kohle. Kohle, die jetzt auch über Smartphone-Zahlungen reinkommen soll. (Beitragsbild: Mobile-Payment-App via shutterstock.com)
retailingtoday.combizjournals.comlocationinsider.de (Hintergrund)

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