Modehaus in Husum trotzt dem Online-Handel, E-Commerce-Anteil im DIY-Markt, Gesichtserkennung macht Kunden Angst.

von Andre Schreiber am 29.Juni 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Erfolgsgeschichten aus dem stationären Handel sind derzeit ja etwas selten. Umso schöner, wenn ein Modehaus aus dem hohen Norden dem Online-Handel trotzt. In Husum setzt das Modehaus CJ Schmidt konsequent auf Beratung und Erlebnisse für die Kunden. Und hat damit Erfolg. Wo anderswo Flächen geschlossen werden, geht es hier aufwärts.
ndr.de

DIY-Markt: Der Anteil des E-Commerce an „“Do-it-yourself-Artikeln“ aus dem Baumarkt, ist derzeit noch überschaubar. Das wird sich aber nach einer Prognose der Nymphenburg-Gruppe bis zum Jahr 2030 über alle Vertriebsstufen hinweg deutlich ändern. Inklusive des B2B-Handels wird der Anteil von Digital Commerce dann auf 30 Prozent steigen.
baumarktmanager.de

Umheimlich: Nicht alles, was an moderner Technologie im Laden installiert wird, gefällt den Kunden. Das Unternehmen RichRelevance hat Konsumenten in den USA, Frankreich, England und Deutschland befragt. Dabei ist ein Ranking entstanden. Als „cool“ gelten interaktive Spiegel und das Bezahlen per Fingerabdruck. Gesichtserkennung und Chatbots werden dagegen als unheimlich empfunden.
etailment.de

Smartphone: Kann der für viele Menschen wichtigste Shopping-Begleiter den stationären Einzelhandel vor der Bedrohung durch Amazon & Co retten? Keine leichte Frage. Auf dem 23. Mobilisten-Talk in Berlin wurde sie auch diskutiert. Schauen Sie sich den Videomitschnitt der Veranstaltung an.
mobilbranche.de

Aufmerksamkeit ist die Währung im Internet. Händler, die sich auf Plattformen wie eBay oder Amazon präsentieren, haben die Chance, eine breitere Käuferschicht zu erreichen, kämpfen aber gegen deutlich mehr Wettbewerber. Um hier zu bestehen, kommt es nicht auf laute Werbung an, sondern darum, in den Augen der Kunden relevant zu sein. Ein längeres Lesestück erklärt Zusammenhänge und ganz nebenbei, warum Amazon als Händler auch Serien produziert.
t3n.de

– MITGEZÄHLT –

32 Prozent der vom Beratungsunternehmen Oliver Wyman befragten Kunden bestellen deswegen keine frischen Lebensmittel aus dem Internet, weil sie der Meinung sind, die Preise dafür liegen höher als im Supermarkt. Stärkstes Hindernis ist aber mangelndes Vertrauen in die Produktqualität (44 Prozent).
de.statista.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Heute gibt es zahlreiche Experimentierfelder, von der Beratung via Chatbots bis hin zum Einsatz von Robotern am Point-of-Sale. Aber nicht alles, was technisch möglich ist, wird von den Kunden akzeptiert und genutzt.“

Janine Seitz, Zukunftsforscherin, hat gemeinsam mit Theresa Schleicher den Retail Report 2018 geschrieben. Gute Aussichten haben demnach in der Zukunft die Händler, die Technologien im Laden in den Dienst der Menschen stellen und ihnen einen Raum zum Erleben, Entspannen und Wohlfühlen bieten.
cash.at

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