Multichannel: Otto will stationäres Geschäft deutlich ausbauen.

von Christian Bach am 26.Mai 2014 in News

OttoClicks & Bricks: Die Otto Group, der größte deutsche Online-Händler, will seine Marken vermehrt in stationären Läden positionieren. Bei der Übergößen-Modemarke Sheego soll die Anzahl der Shop-in-Shop-Angebote bis Ende 2015 auf bis zu 200 steigen. Auch das Filialnetz des Spielzeughändlers myToys soll ausgebaut werden. Beide Marken starteten eigentlich als reine Online-Shops. Bei Sportscheck soll die Zahl der Filialen bis 2020 von aktuell 17 auf bis zu 30 gesteigert werden. Auch in den USA, wo Otto mit dem Einrichtungs-Händler Crate and Barrel vertreten ist, sollen mehr stationäre Geschäfte entstehen. Das Hamburger Unternehmen könnte auch eigene Filialen eröffnen, sagt Vorstandsvorsitzender Hans-Otto Schrader. Der CEO gibt sich optimistisch: „Der stationäre Handel ist auf gar keinen Fall tot.“ Die Handelsgruppe erwirtschaftete vergangenes Jahr mit 1,1 Mrd Euro stationär 12 Prozent des gesamten Umsatzes, der auf insgesamt 12 Mrd Euro beziffert wird. Derzeit betreibt Otto rund 400 stationäre Geschäfte mit verschiedenen Marken. Mit einer steigenden Anzahl der Läden könnte die Gruppe ihre Multi-Channel-Angebote ausbauen und somit Kunden eindeutige Mehrwerte im Vergleich zu reinen Online- und Offline-Händlern bieten.
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