Netto erhält Auszeichnung für unsichtbaren Barcode, Shopify unterstützt Libra, Fazit EuroShop 2020.

von Stephan Lamprecht am 24.Februar 2020 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Netto: Der Discounter setzt auf einem Teil seiner Eigenmarken die unsichtbaren Barcodes von Digimarc ein. Diese sind zahlreich neben dem sichtbaren GTIN-Code auf der Verpackung gedruckt. Das beschleunigt den Kassiervorgang, da das umständliche Suchen nach dem Barcode entfällt. Die Verpackungen können aus jeder Richtung gescannt werden. Für diesen Einsatz wurde Netto mit dem Reta Award (retail technology awards europe) ausgezeichnet. Bis Ende März 2021 sollen alle Eigenmarken mit dem Code versehen werden.
verpackungswirtschaft.de

Shopify: Der E-Commerce-Anbieter, der sich in erster Linie an kleinere und mittlere Händler richtet, wird Mitglied der Libra-Association. In dem von Facebook gegründeten Konsortium sammeln sich Unternehmen, um gemeinsam am Kryptogeld von Facebook zu arbeiten. Damit konnte Facebook mal wieder einen prominenten Neuzugang für den Verbund vermeldet, nachdem sich im vergangenen Jahr einige Gründungsunternehmen wieder von Libra abgewendet hatten, darunter Visa, Mastercard und Ebay.
techcrunch.com

EuroShop2020: Die Fachmesse ist in der vergangenen Woche mit einem Besucherrückgang von 17 Prozent zu Ende gegangen. Dennoch zeigten sich die Aussteller zufrieden und betonten dabei die Internationalität des Fachpublikums. Künstliche Intelligenz, das Vermeiden von Warteschlangen und die Digitalisierung des Handels standen im Fokus.
invidis.de (Ausstellerfazit), fashionunited.de (Trends)

Meituan: Der Online-Lieferdienst aus China hat in Peking damit begonnen, Bestellungen mittels autonomer Lieferfahrzeuge zuzustellen. Aktuell beschränkt sich das Angebot noch auf einen Stadtbezirk, soll aber ausgeweitet werden. Voraussetzung ist die Bestellung der Ware über die App des Dienstes. Die Software des Unternehmens weist die Lieferung dann einem autonomen Fahrzeug zu. Im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus intensivieren viele Firmen ihre Arbeit in solche Lieferarten ohne menschlichen Kontakt.
kr-asia.com, technode.com

Online-Handel: Wie stark belastet der Online-Handel die Läden in den Innenstädten? Welche Initiativen ergreifen Händler vor Ort, damit die Ortszentren für die Kunden attraktiv bleiben? Am Beispiel Fulda zeigen sich viele Probleme und Bemühungen des Handels, wie Interessensgemeinschaften und deren Aktionen, Online-Shops als Zubrot und der ausbleibende Erfolg von lokalen Marktplätzen.
move36.de

– MITGEZÄHLT –

253 Mio Euro vermeldet Fielmann auf Basis vorläufiger Zahlen als Ergebnis vor Steuern für das Jahr 2019. Damit liegt das Unternehmen leicht unter den Erwartungen von Analysten. 2018 lag der Vorsteuergewinn bei 250,9 Mio Euro.
fashionunited.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Drei von vier Kunden kaufen heute schon in den Filialen und online ein. Genau das ist die Chance. Die müssen wir konsequent ausspielen. Wir erreichen mit unseren 174 Standorten 80 Prozent der innerstädtischen Bevölkerung. Innerhalb von 15 Minuten kann die Ware beim Kunden sein.“

Karstadt-CEO Stephan Fanderl sieht im Omnichannel die Zukunft der Warenhauskette. Dazu gehört auch, dass die Eigenmarken von Galeria-Karstadt-Kaufhof auch auf Amazon vertrieben werden.
lokalkompass.de

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