Phizzard will den stationären Modehandel digitalisieren.

von Christian Bach am 27.November 2014 in News

Phizzard Mode POSE-Commerce vor Ort: Das Berliner Startup Phizzard will den stationären Modehandel mit einer Multichannel-Lösung digitalisieren. Das im April dieses Jahres gegründete Unternehmen will E-Commerce-Methoden in Handelsfilialen bringen, erklärt Geschäftsführer Peer Hohn gegenüber Location Insider. Kunden sollen zum Beispiel über Bildschirme in der Umkleidekabine Produktverfügbarkeiten abfragen können. „Unsere POS-Lösung unterstützt die Kunden im Store bei der Anprobe und Auswahl von Bekleidung und Schuhen. Auf dem Touchscreen in der Kabine sieht der Kunde während der Anprobe, welche Größen und Farben noch verfügbar sind und mit welchen zusätzlichen Artikeln sie sich kombinieren lassen“, erklärt Hohn. Kunden müssen damit die Umkleidekabine nicht mehr verlassen, um andere Größen oder Kleidungsstücke zum Anprobieren zu besorgen. Das übernehmen die Mitarbeiter. Dem Geschäftsführer zufolge wird so die Kaufwahrscheinlichkeit und die Höhe der Warenkörbe erhöht. „Phizzard steigert den Umsatz und liefert Datenmaterial zur Optimierung eines Geschäfts“, so Hohn. Das Startup hat bereits im Sommer die Filiale des Labels Bodycheck im Berliner Shopping-Center Alexa mit der Multichannel-Lösung ausgestattet. „Der Einsatz in weiteren Stores wird gerade vorbereitet. Auch arbeiten wir aktuell an einigen Kooperationen“, verrät Hohn. Demnach will der CEO zeitnah weitere Projekte starten.

Nordstrom Filiale department store Paramus New JerseyDie Multichannel-Lösung von Phizzard ähnelt der von eBay. Das US-Unternehmen hat mindestens zwei Händler mit eigener Technik für die Umkleidekabinen ausgestattet, wie Location Insider erst gestern berichtete. Die Kaufhauskette Nordstrom testet die eBay-Lösung in zwei  ihrer Filialen. Kunden erhalten auch hier über Touchscreens in Umkleidekabinen passende Produktvorschläge. Sie können darüber zudem Mitarbeiter rufen und Produktverfügbarkeiten prüfen. Bereits seit zwei Wochen nutzt die US-Modedesignerin Rebecca Minkoff die eBay-Technik in zwei eigenen Filialen. Zeitlich war das Berliner Startup Phizzard wohl vor eBay mit der Idee im Handel, zeigen unsere Berichte. Kunden wird das egal sein, solange sie ihre Wunschkleidung bekommen.

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