Picnic wird Händler des Jahres, Wish sucht Nähe zum lokalen Handel, Euronics kommt nicht voran.

von Stephan Lamprecht am 12.März 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Picnic: Der Newcomer unter den Lieferdiensten für Lebensmittel darf sich über den Publikumspreis „Händler des Jahres“ freuen, der im Rahmen der Internet World Expo verliehen wurde. Bester Online-Einzelhändler wurde Keller-Sports, während der beste B2B-Shop von Würth betrieben wird.
internetworld.de

Wish: Die Shopping-App ist ein Riesenerfolg, unabhängig von Ruf und Qualität der Waren. Jetzt wurde mit „Wish Local“ ein Programm gestartet, mit dem das Unternehmen die Nähe zum lokalen Handel sucht. Kunden können sich ihre Produkte so vor Ort abholen. Ziel von Wish ist es dabei natürlich, mehr Bekanntheit zu erreichen.
wish.com, onlinehaendler-news.de

Euronics: Die Mitglieder der Verbundgruppe erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Außenumsatz von 3,4 Mrd. Euro. Damit ist der Verbund nicht vorangekommen, denn exakt dieses Ergebnis wurde bereits 2016/17 erzielt. Der reine Online-Umsatz auf dem angeschlossenen Marktplatz wuchs um 75 Prozent.
presseportal.de

Online-Marktplätze: Da hat sich Kollegin Ingrid Lommer das Fleißkärtchen mit Sternchen verdient. Denn nach Ländern aufgeschlüsselt stellt sie die jeweils drei wichtigsten Online-Marktplätze in Europa vor. Dabei wurden verschiedene (öffentliche) Datenquellen herangezogen. Und da auf diese nicht immer so ganz Verlass ist, versteht sich die Liste als „work in progress“.
internetworld.de

Stitch Fix hat uns ja an dieser Stelle bereits häufiger beschäftigt. Nicht zuletzt wegen des personalisierten Angebots für die Kunden, wobei stark auf künstliche Intelligenz gesetzt wird. Das kuratierte Angebot sollte dabei durchaus (wieder) als Blaupause für den Handel dienen. Das ist natürlich nicht ohne Risiko.
fashionunited.de

– Anzeige –

Nur noch heute zum Frühbucherpreis: Lerne im Workshop „Wie Du Deine App zur Fünf-Sterne-App machst“ am 12. April 2019 in Berlin, wie aus einer guten App eine mit dem Prädikat Premium werden kann. Ziel des Workshops mit Manuel Raimund und Sebastian Clauß: Bei den Apps der Teilnehmer Schwachstellen u.a. bei App-Konzept, User Experience, Klickwegen oder Push-Strategie ausfindig machen, Lösungsansätze finden und damit den Weg zu einer Fünf-Sterne-App sichtbar machen.
Jetzt informieren & anmelden!

– MITGEZÄHLT –

40 Exemplare des Service-Roboters „Tory“ will Adler in den kommenden Monaten ausrollen. Bereits seit 2015 experimentiert das Unternehmen mit dem System. Bei einer durchschnittlichen Nutzung des Roboters von fünf bis sieben Jahren werden die Kosten durch die Einsparungen der manuellen Tätigkeiten ausgeglichen. Es sind eben die Kleinigkeiten, die auf der Fläche für mehr Freiräume der Mitarbeiter sorgen können und damit zu einer besseren Beratung beitragen können.
fashionnetwork.com

– DA WAR NOCH WAS –

„An sich ist es eine gute Idee, eine männliche Klientel über eine Zweitmarke anzusprechen. Es fehlt aber die letzte Konsequenz und auch der Mut dazu, was sich in zahlreichen Querverweisen zum Haupt-Shop dm.de zeigt. Schwach sind die Inhalte und die Tatsache, dass es keinen Newsletter gibt.“

E-Commerce-Experte Stephan Randler hat sich das neue Angebot „Seinz“ für Männer angeschaut. Damit will die Drogeriekette dm die männliche Klientel ansprechen. Doch da scheint durchaus noch Luft nach oben zu sein.
neuhandeln.de

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