Presize ermittelt Kleidergröße per Self-Video, 11 Partner führen Visa-Tokens ein, Otto rettet seine Zahlen.

von Stephan Lamprecht am 23.Mai 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Presize heißt das Startup aus München, das einen weiteren Ansatz gefunden haben will, das Retourenproblem im Modehandel zu lösen. Aus einem fünfsekündigen Video, das die Nutzer per Smartphone aufnehmen, berechnet das System die optimale Kleidergröße. Einige Maßschneidereien haben das Tool bereits im Testeinsatz. In den kommenden Wochen sollen Händler für die Nutzung gewonnen werden.
wiwo.de

Visa: Adyen, Cardstream, Computop, Datatrans, HiPay, Ingenico/Bambora, Monext, Safecharge, Secure Trading, Wirecard und Worldline sind die 11 europäischen Partner, die den Visa-Token-Service (VTS) einführen. Der Token ersetzt die Kartennummer bei Transaktionen im E-Commerce. So sollen beim Hinterlegen von Zahlungsdaten potentielle Angreifern weniger Angriffsfläche erhalten.
visa.de

Otto: Operativ ist das Ergebnis des klassischen Geschäfts eher mau. Gegenüber dem Vorjahr sank der Gewinn von Otto, Witt und Bonprix von 144 Mio auf 25 Mio Euro. Die aktuellen Zahlen weisen dennoch unter dem Strich 177 Mio Jahresüberschuss aus, was aber daran liegt, dass die Gruppe die Mehrheit an einem Fonds ihres Startup-Builders eVentures verkauft hat.
handelsblatt.com, excitingcommerce.de

Rewe bietet in seiner App ab sofort auch digitale Coupons. Per Echtzeit-Aktivierung werden diese freigeschaltet. An der Kasse wird anschließend ein Code auf dem Smartphone gescannt. Um Zeit zu sparen, werden mehrere Coupons zu einem Code zusammengefasst. Die Rabatte lassen sich aber auch online einlösen.
rewe.de

Startups: Was tut sich gerade bei der Optimierung der letzten Meile? Wie können Händler beispielsweise leichter über Landesgrenzen hinaus verkaufen oder die Routen für die Zustellung bestellter Waren optimieren? Eva Gancarz stellt in ihrem Artikel 11 Unternehmensgründungen und deren Geschäftsmodelle vor.
zukunftdeseinkaufens.de

– MITGEZÄHLT –

25 Dollar in Form einer Geschenkkarte erhalten Kunden von Amazon, wenn diese sich in New York 30 Minuten lang per 3D-Scanner vermessen lassen. Das Unternehmen will die Ergebnisse nutzen, um mehr über unterschiedliche Körperformen zu erfahren.
mashable.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Info- oder Verkaufs-Terminals im Laden wollen unsere Kunden nicht. Wenn man sich schon dafür entscheidet, in der Stadt einzukaufen, will man auch die Interaktion mit Menschen – sonst könnte man ja gleich zuhause auf dem Sofa einkaufen. Ich glaube die Menschen, die stationär shoppen, sind in einem anderen ‚State of Mind‘, deshalb funktionieren digitale Self-Services im Laden oft nicht.“

Jan Kegelberg, Chief Digital Officer (CDO) bei SportScheck, zieht eine Zwischenbilanz der Transformation des Unternehmens. So berichtet er etwa von den Vorzügen von Tablets in den Händen der Verkäufer am POS.
changelog.blog

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