Real und Rewe bieten SDL, Albert Heijn testet Store wie Amazon Go, Skepsis gegenüber Paydirekt.

von Stephan Lamprecht am 09.September 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

E-Food fokussiert sich weiter auf wenige Großstädte und Ballungsräume. Keiner der großen Player lässt derzeit eine Ausweitung der Liefergebiete erkennen. Dafür werden Serviceangebote ausgebaut, wie es etwa Real mit dem Wechsel zu Liefery vormacht. Damit soll etwa die Zustellung am Folgetag garantiert werden, wenn die Bestellung bis Mitternacht des Vortags eingeht. Und auch Rewe bietet jetzt die taggleiche Belieferung an.
presseportal.de (Real), lebensmittelpraxis.de (Rewe)

Albert Heijn: Die Kette experimentiert zwei Monate lang in Zaandam mit einem Laden, der ohne Kassierer und Personal auskommt. Die Kunden entnehmen einfach die Waren und zahlen dann mit ihrer ING-Karte. Die eingesetzte Technologie, die an Amazon Go erinnert, stammt vom Startup Aifi. Der Ansatz ist auch unter dem Gesichtspunkt interessant, dass das Identitätsmanagement hier durch eine Bank erfolgt.
aholddelhaize.com, finextra.com

Paydirekt: Nominell scheint der Ausstieg von vier Sparkassen aus dem Angebot des Bezahldienstes wenig zu besagen, denn 371 Institute bleiben ja noch übrig. Ein Zeichen ist die Abkehr aber dennoch. Denn Skepsis herrscht ja auch wie bekannt bei ING, Santander und Targobank. Paydirekt tritt weiter auf der Stelle, mit X-Pay soll auch schon ein Nachfolger geplant sein.
handelsblatt.com

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PAYBACK auf der dmexco 2019

Nordstrom: Der US-Händler schreitet beim Rollout seines Formats „Local“ langsam voran. Die Stores dienen als Abholstationen und bietet unterschiedliche Services wie Reparaturen, Änderungsschneiderei, Stilberatung oder auch Verpackungsservice an. Die neueste Filiale wurde nun in New York eröffnet.
retaildive.com

Omnichannel: Wie sollte sich der Modehandel den aktuellen Kundenerwartungen stellen? Und wie lassen sich die verschiedenen Shopping-Kanäle orchestrieren? Aus seiner persönlichen Beratungspraxis gibt Carsten Thierbach von Capgemini Tipps.
capgemini.com

– MITGEZÄHLT –

100: Der Luxushändler Yoox Net-A-Porter stellt 100 neue persönliche Shopping- und Stilberater ein, um seinen Premium-Kunden noch umfassendere Beratung anbieten zu können. Unterstützt werden die Berater bei ihrer Arbeit durch ein KI-System.
internetretailing.net

– DA WAR NOCH WAS –

„Grundsätzlich ist unser Kunde eher preissensibel, ein Schnäppchen-Jäger aus der Millennial-Generation. Bei einer Kundenbefragung hat einer unserer Nutzer kürzlich ausgesagt: Bei Wish würde man sich fühlen wie ein Kind in einem Spielzeugladen.“

Daniela Engel ist General Managerin bei Wish und erklärt im Interview das Geschäftsmodell der Plattform, verrät, wer die typischen Kunden sind und gibt Tipps für Händler. In der Schweiz bietet Wish jetzt auch die direkte Abholung von Bestellungen an.
internetworld.de

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