Revel Systems zeigt eingecheckte Kunden am Kassensystem an.

von Christian Bach am 03.Juli 2014 in News

Revel POSImmer im Bilde: Revel Systems zeigt eingecheckte Kunden von Händlern und Restaurants am POS  an. Das 2010 gegründete Startup aus San Francisco hilft beim Erkennen von Stamm-Kunden, indem das iPad-Kassensystem Bilder der aktiven Yelp-, Facebook- und Foursquare-User anzeigt. Mitarbeiter erhalten eine Push-Nachricht bei einem neuen Check-In. Dafür müssen sich die Kunden online jedoch genau bei der eigenen Location einchecken. Die Standort-Daten werden auch direkt mit Einkäufen verknüpft. Zu den Kunden von Revel Systems gehören Restaurants, Händler und Lebensmittel-Geschäfte. Anwender des POS-Systems können in Echtzeit auf Meinungen antworten und sich somit einen direkten Zugang zu den eigenen Kunden über den stationären Laden hinaus verschaffen. Denn die Kunden sind meist auch auf anderen Online-Plattformen, wie Bewertungs-Portalen, aktiv. Darunter sind auch viele Meinungsführer, die oft großen Einfluss auf andere Kunden haben. Der Ansatz von Revel Systems ähnelt dem neuen System von Reputami, über das wir gestern erst berichteten. Beide Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, um mehr über Kunden zu erfahren. Noch testet das Kölner Unternehmen die neue Funktion namens Customer Search. „Mit dem neuen Feature machen wir das Wissen über die ‘digitalen Gäste’ nun als Suchmaschine verfügbar. Ein Hotelier kann z.B. nun schon im Vorfeld schauen, welcher der Gäste, die am kommenden Tag anreisen, in den sozialen Medien sehr aktiv ist“, erklärt Reputami-CEO Oliver Twardowski. Das neue Feature soll noch im Juli für alle Reputami-Kunden verfügbar sein. Ein anderer großer Player ist in diesem Bereich schon aktiv: Paypal testet seit November vergangenen Jahres die Bezahlung mittels Check-In und Gesichtserkennung in Berlin. Im März 2014 wurde das Pilotprojekt dann auf weitere Einzelhändler ausgeweitet. All diese Systeme zeigen, dass die Nutzung der Standortdaten aber auch die Verknüpfung von Online-Diensten für Händler und Restaurants von Vorteil sein kann. Es bleibt abzuwarten, wie viele Läden in Deutschland darin einen Nutzen sehen.
streetfightmag.commarketwatch.com

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