Rewe akzeptiert in Österreich Alipay, Lidl dünnt Lidl Plus aus, Rakuten trommelt für sich.

von Stephan Lamprecht am 04.Dezember 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Rewe akzeptiert in seinen Billa-, Merkur- und Bipa-Märkten ab sofort Zahlungen via Alipay. Das mobile Zahlungsverfahren aus China hat inzwischen über 1,2 Mrd. Nutzer. Technisch ermöglicht wurde die Integration durch das Unternehmen Bluecode. Mit Alipay können somit chinesische Touristen ihr gewohntes Verfahren einsetzen auch in Österreich einsetzen.
rewe-group.at

Lidl hat offenbar die Vergünstigungen für Lidl Plus deutlich zurückgefahren, wie Peer Schader beobachtet hat. Über die Gründe teilt das Unternehmen nichts mit, auch nicht zu den Nutzerzahlen in Deutschland. In Spanien soll Lidl Plus aber bereit 2 Mio. Mitglieder haben. Das digitale Kundenbindungsprogramm war im Sommer verhältnismäßig still in Berlin und Brandenburg ausgerollt worden. Bundesweit soll es im kommenden Jahr kommen.
supermarktblog.com

Rakuten: Den aus Japan stammenden Marktplatz kennen am ehesten Menschen, die in der Handelsbranche tätig sind. Denn auch nach mehreren Anläufen, in Deutschland Fuß zu fassen, dürfte die Bekanntheit unter Kunden überschaubar sein. Das soll nun eine Werbekampagne ändern, die Rakuten als Alternative zu Amazon positioniert. „Hi, wir sind Rakuten“ heißt es da.
horizont.net

Amazon Go: In einem Gastkommentar vertritt Guido Emmerich vom Unternehmen Avantgarde die Ansicht, dass der kassenlose Supermarkt kein „Game Changer“ im Einzelhandel werden wird. Es gehe Amazon hier ausschließlich um Convenience. Die Zukunft im Handel gehört seiner Ansicht nach aber den Unternehmen, die dem Kunden auch Erlebnisse bieten. Und davon gibt es bei Amazon Go nichts zu entdecken.
internetworld.de

Playmobil setzt in seinem Online-Shop auf die Dienste von Wirecard. Die Kunden des Spielwarenherstellers können so auf eine Reihe von nationalen und internationalen Bezahlverfahren zugreifen.
presseportal.de

– MITGEZÄHLT –

840.000 Neukunden konnte Zalando nach eigener Mitteilung während der Cyber Week gewinnen. Zu Spitzenzeiten wurden pro Minute 7.200 Bestellungen abgewickelt.
corporate.zalando.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Es geht nicht um die Frage, ob Online- oder Offline-Vertriebskanälen die Zukunft gehören wird, sondern darum, wer die Vorteile beider Systeme am besten verbindet und nutzt.“

Jürgen Frank, Geschäftsbereichsleiter bei Wanzl, berichtet im Interview über den 24-Stunden-Store von Würth, der mit Wanzl-Technik realisiert wurde. Zudem gibt er auch seine Einschätzung ab, wie der Handel heute agieren sollte.
gfm-nachrichten.de

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