Sparkassen bewegen sich bei ApplePay, britische Supermärkte werden zu Snack-Paradiesen, Target wird zum Marktplatz.

von Stephan Lamprecht am 26.Februar 2019 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Apple Pay: Die Wendung kommt überraschend (oder doch nicht?). Die Sparkassen wurden ja nicht müde, Apple zur Freigabe der NFC-Schnittstelle in seinem IPhone aufzufordern, weigerten sich aber vehement, Apple Pay zu unterstützen. Stattdessen wurden Eigenlösungen propagiert. Jetzt denken die Institute offenbar doch über die Einführung des Bezahlverfahrens nach.
t3n.de, handelsblatt.com

Snackvielfalt: Britische City-Supermärkte sind regelrechte Paradiese für die schnellen Esser bzw. Arbeitnehmer, die auf der Suche nach einem Snack für die Mittagspause sind. Peer Schader stellt das Konzept von Sainsbury’s vor, zu dem auch ein Bestelltresen für heiße Speisen gehört. Sein Fazit lautet, dass zahlreiche europäischen Supermarktketten offenbar der Ansicht sind, dem Kunden mehr als das klassische Sortiment bieten zu wollen. Was ja implizit die Frage einschließt, wann die eine oder andere Kette in Deutschland den nächsten großen Schritt in diese Richtung macht. supermarktblog.com

Target+ ist der Name der neuen Initiative des US-Händlers. Damit soll der Online-Shop um Produkte Dritter erweitert werden. Allerdings wählt das Unternehmen hier anders als Walmart, Amazon oder eBay einen kuratierten Ansatz. Die Kette entscheidet im Einzelfall, welche Händler auf die Plattform genommen werden. Begonnen wird in den Kategorien Haushalt, Spielzeug, Elektronik und Sportartikel.
techcrunch.com

Primark: Der irische Textildiscounter hat in einem Zwischenbericht keine guten Nachrichten. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018/19 wurde ein Umsatzplus nur durch die Eröffnung neuer Filialen erzielt. Die Geschäfte in Deutschland seien nach wie vor schwierig, wie das Unternehmen einräumt. Hierzulande laufen Vorbereitungen, Verkaufsflächen zu reduzieren. Ziel sei es, die Kostenbasis zu optimieren. Welche der 28 Filialen von den Verkleinerungen betroffen sind, gibt das Unternehmen nicht bekannt.
fashionunited.de

Omnichannel: Eine Studie vom Verband des Schweizerischen Versandhandels (VSV) ermittelt die Omnichannel-Reife von Händlern aus der Schweiz. Der Omnichannel Readiness Index (ORI) basiert u.a. auf der Befragung von 1.000 Konsumenten. Im Ergebnis liegen Baumärkte vor Schmuck und Uhren, Warenhäusern oder Elektronik- und Möbelhändlern.
carpathia.ch

– MITGEZÄHLT –

68 Prozent der über 2.000 befragten US-Verbraucher, die Produkte online bestellt, aber im Laden abgeholt haben (BOPIS = Buy Online, Pick up In-Store) haben vor Ort noch zusätzlich etwas gekauft. Und für 50 Prozent der Befragten spielte es eine wichtige Rolle vor dem Kauf, ob der Händler eine Abholmöglichkeit im Laden angeboten hat.
retaildive.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Dieser Typ Handel muss unterstützt werden, Deutschland braucht einen solchen Spezialisten.“

Damit begründet Martin Nordin, Vorstandschef und Mehrheitseigentümer der Fenix-Gruppe, warum sein Unternehmen vor rund vier Jahren das Unternehmen Globetrotter vollständig übernommen hatte. Im Interview berichtet er von den Zukunftsplänen für die Kette.
handelsblatt.com

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