Standortbasierte Tastatur-App: Goji schlägt Locations vor.

von Christian Bach am 13.Oktober 2014 in News

GojiLocation statt Smiley: Die neue Tastatur-App Goji von Gowalla-Entwickler Josh Williams schlägt Nutzern öffentliche Plätze vor. Dessen Startup aus San Francisco, The Last Guide Company, hat die neue standortbasierte Anwendung entwickelt. Goji lässt Nutzer chatten und aus 48 Kategorien passende Locations (z.B. Restaurants, Coffee-Shops etc.) auswählen, ohne die App zu verlassen. Per Swipe können dann bestimmte Treffpunkte in der direkten Umgebung ausgewählt und per Link an Freunde verschickt werden. Die kostenlose Tastatur-App lässt sich unter anderem in den Facebook Messenger und Twitter integrieren, ist aber bisher nur für iOS verfügbar. Im April dieses Jahres hatte Williams 2,1 Mio Dollar von Freestyle Capital und anderen Investoren für die neue Location-based-Discovery-App Goji erhalten, wie Location Insider berichtete. Damals war aber noch nicht genau klar, wie die App funktionieren soll. Es war nur bekannt, dass die App den Alltag durch standortbasierte Features verbessern soll. „Unser Ziel ist es, dass es mehr Spaß macht raus zu gehen und die Welt zu erkunden“, sagte Williams im April. Eigentlich sollte Goji bereits im Sommer starten. Josh Williams hatte einst Gowalla, eine der ersten standortbasierten Apps mit einer Checkin-Funktion, gegründet. Das Team des Startups wurde 2011 kurz nach dem Launch der vierten Gowalla-Version von Facebook übernommen. Bis 2013 arbeitete Williams bei dem sozialen Netzwerk für Pages. Danach gründete er mit dem ehemaligen Dropbox- und Facebook-Designer sowie Gowalla-Mitarbeiter Adam Michela das Startup The Last Guide Company. Leider ist die Nutzung von Goji nur auf wenige Orte beschränkt – nämlich auf Los Angeles, New York, Portland und San Francisco. Die US-Expansion soll schnell voranschreiten. Bis Deutschland an der Reihe ist, dürfte es aber noch etwas dauern.

Weitere Meldungen von locationinsider.de – dem täglichen Newsletter zu Location-based Services: IFH-Geschäftsführer Kai Hudetz im „Location Insider“-Interview, Hieber will in den Online-Handel einsteigen, Atalanda sammelt Geld per Crowdfunding. >>


Artikel teilen




Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter von Location Insider. Wir liefern darin täglich gegen 11 Uhr business-relevante Hintergründe zur Digitalisierung des Handels.

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbestimmungen.