ThreeKit will Produktfotografie revolutionieren.

von Stephan Lamprecht am 08.August 2019 in News

Computergenerierte Fotos sollen die klassischen Shooting von Produkten ablösen. (Foto: Threekit)

Überzeugende und hochwertige Produktfotos im Online-Shop sind ein Muss. Das weiß inzwischen jeder Händler. Die Produktion kostet aber Zeit und Geld. Hier kommt das US-Startup Threekit ins Spiel, das jetzt seinen „Virtual Photographer“ vorstellt.

Zwischen 100 und 400 Euro kostet ein gutes Produktfoto, mit dem Hersteller und Händler die Kunden in Online-Shops überzeugen wollen. Die Produkte müssen an ein professionelles Studio geschickt werden, wo sie in bestem Licht fotografiert werden. Danach schließt sich dann meist noch eine Bildbearbeitung an, bis das Foto dann in Katalogen und Shops erscheint.

ThreeKit, das Anfang des Jahres für seine Produktidee eine Finanzierung von 10 Millionen Dollar einfahren konnte, will diesen Prozess deutlich verschlanken. Die Fotos entstehen direkt am Rechner und ausschließlich digital. Dabei kommt Rendering-Technologie zum Einsatz, wie sie auch in Filmen und Serien wie Harry Potter oder Game of Thrones genutzt wird.

Als Basis nutzt der „Virtual Photographer“ die Daten aus Design- und CAD-Programmen. Aus diesem Material werden dann die Bilder erzeugt. Das spart Herstellern beispielsweise die Produktion von eigens für Fotoshootings angelegten Prototypen. Da rein digital gearbeitet wird, zeigen die Bilder auf Anhieb professionelle Qualität, was Schärfe und Licht betrifft.

Die Macher versprechen, dass über die einfach strukturierte Oberfläche seiner Software jeder Nutzer ansprechende Ergebnisse erzielen wird. Und das in einem Bruchteil der Zeit, die sonst für das Fotografieren anfällt. Dank des digitalen Prozesses ist auch das Anlegen von Produktvarianten (Farben, Muster etc.) unkompliziert möglich.

Die Lösung wird als Service angeboten, die Preise richten sich nach Bearbeitungszeiten und Programmaufrufen.


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