Unsere Top 5 im April 2018: Zara stürzt sich auf Augmented Reality, Edeka optimiert Kommunikation im Laden, Frühling bringt Hornbach Klicks.

von Kay Ulrike Treiß am 05.Mai 2018 in Trends & Analysen

Das waren unsere fünf beliebtesten Beiträge im April 2018:

Zara stürzt sich auf Augmented Reality.
Mitte April wurde die neue Kollektion von Zara enthüllt. Kunden, die die App des Unternehmens nutzen, hatten bis Ende April die Möglichkeit, AR im Laden auszuprobieren. Damit ist Zara der erste Händler, der die Technologie großflächig eingesetzt hat. In 120 Filialen des Modelabels waren in den Läden Hinweise angebracht. Die App hat die Schilder ausgewertet und dann virtuelle Models gezeigt, die die Kleidungsstücke präsentieren. Ein Tippen mit dem Finger genügte, um den Look dann auch gleich in den Einkaufskorb der App zu legen.

Edeka-Kaufmann aus Hamburg optimiert Kommunikation im Laden.
Die Durchsagen an der Kasse eines Supermarkts kennt jeder Kunde. Mal wird ein Stornoschlüssel gebraucht, oder ein Mitarbeiter muss sich um den Leergutautomaten kümmern. Hinter dieser Kommunikation steckt aber auch ein Problem. Denn der Mitarbeiter, der Hilfe benötigt, kann nicht sicher sein, dass sich jetzt ein Kollege tatsächlich um das Problem kümmert. Ein Edeka-Kaufmann aus Hamburg hat die Durchsagen mit digitaler Technik abgeschafft. Bei Edeka „Niemerszein“ am Mühlenkamp in Hamburg erfolgt die Kommunikation zwischen Kassierern, Marktleitung und den übrigen rund 50 Mitarbeitern auf der Fläche ausschließlich digital.

Hornbach setzt auf kostenloses WLAN.
Das frühlingshafte Wetter beschert unserem Beitrag über die Baumarktkette Hornbach überraschend viele Klicks. Dabei ist der Artikel schon über 4 Jahre alt. Offenbar googeln jetzt auch Heimwerker vor ihrem Baumarktbesuch, ob sie während des Einkaufens online gehen können. Gute Nachrichten: Funktionierte das WLAN anfangs in nur 13 Hornbach-Märkten, ist es jetzt in allen 98 Filialen in Deutschland verfügbar.

Bosch macht seine Marke in eigenem Shop erlebbar.
In Wien hat Bosch seinen ersten Marken-Shop in Europa eröffnet. Dort will der Hersteller seine Produktwelt für den Kunden erlebbar machen und setzt dabei auf Digital Signage und aktuelle Technik. In der Mariahilfer Straße in Wien präsentiert und verkauft der Hersteller auf 400 Quadratmetern seine Haushaltsgeräte. Die Lichtinszenierung wurde auf das Raumkonzept optimal abgestimmt. Das Zentrum des Ladens bildet die in der Mitte platzierte Küche. Die verschiedenen Produktsegmente – Küchengeräte, Staubsauger bis hin zu Waschmaschinen – werden in eigenen Bereichen in Szene gesetzt. Gestaltung und Beleuchtung führen die Kunden durch den Laden und bietet eine schnelle Orientierung.

Logo von Loadbeeloadbee kann Miele als Investor überzeugen.
Dem Anbieter von Content Syndication ist es gelungen, einen namhaften Partner als Kapitalgeber zu gewinnen. Die Miele Venture Capital GmbH erwirbt eine direkte Kapitalbeteiligung an der loadbee GmbH im mittleren einstelligen Prozentbereich. Zudem wird Gernot Trettenbrein, Leiter des Geschäftsbereichs Hausgeräte der Miele Gruppe, das Startup als Mitglied des Beirates in Managementfragen beraten.


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